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Könnte damit zusammehängen, dass die jetzigen Elektromobilisten es nicht nötig haben, da sie hautpsächlich Zuhause laden und es auch tunlichst vermeiden die sauteuren öffentlichen Schnellladesäulen zu nutzen.
Sauteuer? Beispielsweise bei Aldi Süd (bisher kostenlos) kostet die kWh künftig an einer Normalladesäulen (Typ 2, max 22 kW) 0,29 €, an einer Schnellladestation (CCS, max 150 kW) 0,39 €. Ausgehend von 20 kWh/100 Kilometer an Verbrauch bei einem Tesla Model 3 (meist liegt man darunter), ergeben sich so Stromkosten von 5,80 € / 100 Kilometer (Typ 2) bzw. 7,80 € / 100 Kilometer (CCS). Am Tesla Supercharger variieren die Preise je nach Uhrzeit/Nachfrage, aber nehmen wir mal den derzeit höchsten Satz von 0,58 € / kWh = 11,60 € / 100 Kilometer.
Wie viel Liter Sprit bekommt man dafür (selbst mit "Tankrabatt") und wie weit kommt man damit mit einem einigermaßen vergleichbaren Fahrzeug?
Interessant, dass immer die, die Verbrenner fahren, rum heulen, wie schlecht alles ist, während die Elektromobilisten jeden Tag feststellen, dass sowohl HPC als auch Typ2 oft leer stehen und rum idlen.
Das ist auch mein Eindruck - genauso bei den Kosten.
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Daran würde ein BEV bei den allerwenigsten etwas ändern. Zu den Zeiten zu denen es am meisten Sonne gibt, steht das Auto nämlich dem Parkplatz des Arbeitgebers, und ist somit nicht mit der heimischen PV-Anlage verbunden.
Ich schrieb von unserer PV Anlage. Mein Auto steht fast immer zu Hause, auch (fast immer) dann wenn ich im Büro bin. Und so lange die Karren nicht weitestgehend autonom fahren, wird das bei mir auch so bleiben.
Ein Sondertarif für gleichzeitig eingespeiste und entnommene Energie drängt sich mir da beinahe schon auf. Wäre dann praktisch ein Durchleitungstarif.
Das wäre in der Tat eine feine Sache! Die Technik wird da weniger eine Hürde sein, als der Wille der Netzbetreiber und die Bürokratie.
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Ich sehe auch nicht ganz den Sinn. Da ich ja einen halbwegs vollen Akku im Auto benötige.
Unsere PV Anlage produziert an halbwegs sonnigen Tagen weitaus mehr Strom, als wir verbrauchen. Aktuell können wir diesen Überschuss jedoch „nur“ einspeisen. Mit einem BEV kann ich schon mal den Eigenverbrauch erhöhen. Mit BEV und bidirektionalem Laden kann ich den den Eigenverbrauch noch weiter erhöhen und durch das BEV die Hausbatterie ggf. ersetzen oder zumindest ergänzen. Beispielsweise kann ich tagsüber den BEV Akku vollladen und den Strom dann abends/nachts verbrauchen. Lässt sich ja auch alles mit ein bisschen Software automatisieren. Den weitaus größten Teil des Jahres steht der PKW unabhängig von der Antriebssrt hier eh nur herum. Auch könnte ich bei Bedarf einen Mindestladestand definieren, z.B. „immer 50% im BEV“. Ganz ehrlich: ich kann mich nicht daran erinnern, jemals völlig spontan mehr als 100 Kilometer gefahren zu sein.
Brauche ich alles natürlich nicht zwingend, mir gefällt jedoch der Gedanke, auf Wunsch auch einigermaßen autark sein zu können, was den Strom betrifft - mindest aber sehr viel flexibler zu werden. Und wenn man sich mal mit den Preisen von Hausbatterien beschäftigt (das letzte Angebot einer lokalen Firma belief sich meiner Erinnerung nach auf ~700€/kWh), kommen einem BEV beinahe lächerlich günstig vor - ich sehe ein BEV überspitzt gesagt als rollende Hausbatterie, bei der es das Fahrzeug als „Geschenk“ mit dazu gibt 😉
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Kann man machen. Aber gerade die von allen gewünschten großen Akkus, bekommt man damit über Nacht nicht voll.
Wenn es um das reine Fahren geht, gehöre ich definitiv nicht zu diesen "allen"
- mir würde bei den meisten BEV der kleinste verfügbare Akku reichen. Ein größerer Akku ist für mich nur deshalb relevant, weil ich dort den Strom aus der PV-Anlage "lagern" könnte. Richtig interessant wird das, wenn das bidirektionale Laden gängig und in den meisten Modellen verfügbar wird. Derzeit ist das eher die Ausnahme.
Ein BEV mit einer Reichweite von ~150 Kilometern deckt 99% meiner bzw. unserer Fahrten mit dem PKW ab. Zudem kann zu Hause geladen werden (Dauer: egal, der PKW wird nicht täglich genutzt) und sowohl meine Freundin als auch ich könnten am Arbeitsplatz laden. Aber es steht derzeit schlicht kein Autokauf an. Wenn das soweit ist, wird es sicherlich ein BEV. Meinetwegen auch der Fiat 500e, der meiner Freundin gefällt 
eine motorisierte Gehhilfe ohne vernünftigen Wetterschutz schon ziemlich derb
Würde ich einen Twizy kaufen (finde ihn tatsächlich spaßig, habe ihn vor Jahren mal ein paar Tage gemietet) käme nur einer mit Türen/Seitenfenstern in Frage. Das reicht mir als Wetterschutz.
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Es gab das nie offiziell als Angebot.
Man könnte bei der Renault Leasing ein Angebot anfordern. Wie das aussah? Sehr unterschiedlich. Abhängig davon, wie viele Raten schon bezahlt wurden und was das Akkugutachten ergab.
Das wird dann auch der Grund dafür sein, dass man teils sehr unterschiedliche Aussagen findet. Worauf ich an sich hinaus wollte: man kann den Preis des Fahrzeugs nicht vergleichen, ohne den Batteriepreis zu berücksichtigen.
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Für die 45 km/h-Variante des Twizzy wurden mal runde 7000€ verlangt. Der soll jetzt 11450€ kosten. Einen größeren Akku hat er dafür aber nicht bekommen.
Vorher musstest Du aber den Akku mieten. Jetzt ist er dabei.
Richtig! Die Batteriemiete betrug 50 € pro Monat. Wollte man sie kaufen, sind etliche tausend Euro fällig geworden (laut dieser Quelle: 8.000 €). Das muss man also berücksichtigen, wenn man die Preise vergleichen will.
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Wenn ich nach einer Wanderung mit der Gruppe Sonntagsabends einfach nur noch heim kommen will, weil morgens um 5 Uhr wieder der Wecker klingelt, und der Akku die 200-250 km Tagesfahrleistung ohne nachladen nicht schafft, dann ist die Zwangspause am Lader einfach nur zeitraubend nervig. Dass die Wandererparkplätze tief im Pfälzer Wald mit Ladesäulen ausgerüstet sind, so dass ich auf die Zwangspause verzichten kann, werden wir angesichts des Schneckentempo mit dem in Deutschland Infrastruktur realisiert wird, beide wohl nicht mehr erleben.
Dann ist eben der von Nokiahandyfan anvisierte Dacia Spring eben kein geeignetes Fahrzeug für dich. Er wird sich da schon ausreichend viele Gedanken gemacht haben, ob er zu seinem Fahrprofil passt. Dementsprechend sind seine Fragen auch auf die Überführung zu ihm nach Hause abgestellt - das macht er jedoch nicht regelmäßig, sondern dieses eine Mal.
Bei einer einmaligen und geplanten Aktion fände ich die Dauer der Ladestopps weitestgehend irrelevant. Wie hier im Thread schon jemand erwähnte, würde ich es auch so machen - ein schönes Erlebnis daraus kreieren:
- Mit einer der im Thread angesprochenen Apps grob die Route planen (mit lieber einem Stopp zu viel als zu wenig) - und hierbei Ladestopps möglichst an attraktiven Standorten, nicht zwingend direkt an der Autobahn (z.B. schöner See, gutes Restaurant, interessante Altstadt o.ä.)
- Wenn ich mir die Route von München nach Thüringen anschaue, entdecke ich einige Städtchen, in die ich mir einen kurzen Abstecher vorstellen kann - und noch viel mehr "Naherholungsgebiete", wie Seen, Parks, Wasserfälle etc.
- ggf. Freund/Freundin/Geliebte/Wasauchimmer fragen, ob Zeit und Lust vorhanden
- falls eh vorhanden und der vorige Punkt nicht zutrifft: Elektroscooter oder Faltrad in den Kofferraum werfen, erhöht die Reichweite während der Ladestopps erheblich
Ich würde mir da einfach einen schönen Tag machen und hätte vermutlich die meiste Zeit einen Ladestand zwischen 50% und 100%, weil die Pausen länger wären, als ladetechnisch notwendig. Heimkommen, einen schönen Urlaubstag erlebt haben - und nebenbei die Überführung erledigt.
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Ich glaube das Air M1 bleibt im Markt, da es noch offiziell gelistet ist.
Ja, bleibt es - hat Apple gestern auch so in der Keynote vermeldet.
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Kommt nämlich demnächst ein Quantensprung in der Akku-Technik, werden Besitzer gegenwärtiger E-Autos ihr Fahrzeug nur noch verschrotten können.
Oder die Käufer eines Fahrzeugs, welches ihren Zwecken genügt, fahren einfach weiter damit. Selbst wenn es irgendwann auf dem Markt Fahrzeuge gibt, welche tausende Kilometer am Stück schaffen.
Man muss sein Fahrzeug nicht verschrotten lassen, nur weil es "bessere" Fahrzeuge gibt.
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Die Anleger des "Fond ING World Fund 100/0 D Acc" haben zusätzlich zur Inflation seit Anfang 2022 (also in 5 Monaten) noch zusätzlich rund 9% verloren. Da war das Girokonto tatsächlich das bessere Geschäft.
Und sind selbst damit seit Anfang 2020, also