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Ich habe exakt zwei Optionen. Halten und auf Besserung hoffen oder massive Verluste realisieren. Zu letzterem bin ich bin bereit, da ich für das Geld lange arbeiten musste.
Mir ist es zu mühsam, nochmal einen Erklärungsversuch zu starten. Hier ist beschrieben, weshalb deine Sichtweise zwar menschlich verständlich, aber wirtschaftlich irrational ist: https://www.dasinvestment.com/…ntscheidungen-irrelevant/
oder hier: https://descartes.swiss/de-ch/glossar/sunk-cost-fallacy/
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Richtig erkannt. Es ist Buchgeld, welches weg ist. Verkaufe ich jetzt zu den Kursen dann ist es ganz real weg. Daher bleibt mir nichts anderes übrig als auf Erholung zu hoffen.
Dann warte ab. Auch wenn dir selbstverständlich auch andere Vorgehensweisen übrig bleiben.
Fakt ist allerdings, dass deine Wahrnehmung seit dem Irankrieg "die Märkte würden seitwärts laufen" nicht zutreffend ist. Dein Portfolio spiegelt nicht "die Märkte" wider. "Die Märkte" sind ganz im Gegenteil stark gestiegen.
Du musst dein Portfolio nicht so gestalten, wie andere dir das vorleben. Das hat jeder selbst in der Hand - in diesem Zuge gilt es dann jedoch auch anzuerkennen, dass man die Verantwortung des eigenen Handelns trägt (und "nichts tun" ist auch eine Form des Handelns).
Mir wäre es zu blöd auf eine Erholung der misslungenen Zockereien zu warten (anders ist es z.B. wenn man zu einem späteren Zeitpunkt eine bessere Verwendung des Verlusttopfes absehen kann). Das kann lange bis hin zur Unendlichkeit dauern. Gerade bei solchen Sektor-ETFs ist das keine Seltenheit. Allein schon weil sie oft nahe des Höhepunktes eines Hypes zu einem bestimmten Thema aufgelegt werden. Quasi, dann wenn das Thema schon wieder nahezu durch ist.
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Ein kurzes Schlaglicht auf die „Konsistenz“ der AfD. Sich zum Affen zu machen - dafür haben die Altparteien Jahrzehnte gebraucht. Die Neuparteien haben das viel schneller erreicht 
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Klumpenbildung per se ist ja nichts schlechtes, meine Sektorwette ist von April bis Juni durchgezündet: +85%
Allerdings ging es auch 2 Jahre lang erst mal durch ein Tal. Da war der FTSE All-World aber auch konstant unterm Allzeithoch. Das muss man halt aussitzen können.
Klar, kann auch klappen - ich habe auch Positionen mit vielen hundert Prozent und ein mit über 1.000 Prozent Plus (im Gegenzug aber auch schon Totalverluste). Das sind halt Zocks. Da braucht man allerdings, wie du auch schon erwähnt hast, auch das entsprechende Durchhaltevermögen und die Nerven dazu.
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Das sind für mich aktuell (ich musste nach dem Konkurs meines letzten Arbeitgebers herbe Einbußen hinnehmen) fast 2 Nettomonatslöhne. Das geht nicht.
Doch, das geht. Ganz zweifelsfrei - der Verlust ist schließlich bereits eingetreten. Das (Buch-)Vermögen iHv 3.500 € ist schon weg. Fühlt sich vielleicht nicht so an, ist aber so.
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Ich habe aktuell noch drei Sparpläne laufen. Die anderen beiden (FR0010524777 und FR0010930644) bespare ich nicht weiter. Also weiterhin hoffen und bangen, dass die wieder aus dem Loch kommen. Verkaufen steht zu dem Kurs nicht zur Disposition. Da müsste ich rund 3500€ abschreiben.
Hatte ich hier ja schon mal geschrieben: Ich würde das nicht so machen. Habe z.B. auch im Depot meines Vaters einen "Global Clean Energy" seinerzeit mit rund 50% im Minus verkauft und stattdessen einen MSCI ACWI aufgestockt. Dieser hat den Verlust schon längst wieder wettgemacht (und ist mittlerweile satt im Plus). Mit dem "Global Clean Energy" hingegen wäre die ehemalige Position immer noch im Minus.
Das sind die oft erwähnten Opportunitätskosten. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
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Insgesamt dümpelt das Depot aber eher so bei +2% herum. Das ist seit Februar nichts tolles.
Du hast aber auch kein breit diversifiziertes Portfolio, sondern eine Klumpenbildung - zumindest nach dem zu urteilen, was du hier gepostet hast. Und deine Rendite bestätigt das.
Dein MSCI World ist zudem auch nicht weltweit gestreut, sondern berücksichtigt "nur" Industrienationen (23 Länder weltweit). Und dann spielen natürlich auch die exakten Kaufzeitpunkte eine Rolle. Zudem sind selbst die 6,13% eine (weit) überdurchschnittlich hohe Rendite auf 6 Monate.
Ich lasse einfach Sparpläne laufen. Da nimmt man das Auf und Ab mit - mal im Positiven, mal im Negativen. Und dadurch bewegt man sich einigermaßen nah am Durchschnitt.
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Männer müssen, wenn sie nachts von der Party heim wollen, das Taxi komplett selbst bezahlen, oder hoffen dass die Saarbahn nicht bestreikt wird. Das nennt sich dann Gleichberechtigung.
Das Frauen-Nacht-Taxi in Saarbrücken startet im Herbst
Das kenne ich aus Süddeutschland schon seit Jahrzehnten. Auch schon vor 2015, falls jetzt jemand damit um die Ecke kommt.
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Hier noch ein konkretes Beispiel: Der FTSE All World ACC in USD (A2PKXG) hat von Ende Februar 2026 bis heute satte 11,52 Prozent zugelegt. Das ist weit überdurchschnittlich.
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Seit dem Beginn des Iran-Krieges bewegen sich die Märkte nur noch seitwärts, und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch die ETFs in die ich große Hoffnungen gesetzt habe kommen, der allgemeinen Entwicklung folgend, nicht mehr aus dem Loch raus. Es macht gerade echt keinen Spaß. Sch... Trump
- Auf- und Ab gehören ebenso wie lange Seitwärtsphasen schlicht dazu
- Markbreite ETFs haben seit Beginn des Irankriegs überdurchschnittlich stark zugelegt. "Meine" Haupt ETFs haben von Beginn des Irankriegs bis heute allesamt eine zweistellige (positive) Performance.
- Du hast Sektorwetten abgeschlossen