Heute habe ich einen Patientenbesuch in einer Station für Schlaganfälle gemacht. Rund 80% des Personals, von den Pflegern bis zu den Oberärzten sind dort Migranten - und dem teils deutlichen Akzent nach zu urteilen nicht in x-ter Generation. Dort würden künftig Patienten unversorgt vor sich hinsiechen, wenn die in der AFD in weiten Teilen verbreiteten Wünsche zur "Remigration" zur Realität werden.
Beiträge von rasputin
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Das die das Trinkgeld am Tagesende unter sich aufteilen, damit auch der Koch mal etwas abbekommt -
is doch OK und spricht für ein gutes Betriebsklima.
Finde ich doch auch Ok. Aber du hast es im zitierten Posting so formuliert, als wäre das "überall" übliche Praxis. Und das ist es nunmal nicht. War vielleicht ein Missverständnis aufgrund deiner Formulierung.
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In der Gastro kommt das gesamte Trinkgeld in einen Topf und wird zu gleichen Teilen ausgezahlt und das auch an die Küche.
Und Bargeld muss auch abgegeben werden!
das ist nicht überall (auch nicht innerhalb Deutschlands) gleich und kann sich von Lokalität zu Lokalität unterscheiden.
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Ich kenne (kannte) Menschen, die auf seinen Befehl hin ermordet wurden. Insofern: bin ich nicht traurig, dass dieser Scheißkerl nicht mehr unter uns weilt.
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Dann hat die massive Kritik an den Plänen wenigstens etwas bewirkt

Nö. Denn so hat er sich bereits vor der Welle der Empörung positioniert. Nun hat er das nochmal klargestellt und unterstrichen. Ergo: Viel Aufregung um wenig Thema. Ich sag ja: man merkt, dass Sommer ist.
Echt schlimm, dass ich Herrn Klingbeil in Schutz nehmen "muss"

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Nochmal: Das wurde bereits durch den Bundesminister der Finanzen ausgeschlossen.
Obwohl ich einer Steuer auf Süßungsmittel (egal ob Zucker- oder Zuckerersatz) im Allgemeinen durchaus etwas abgewinnen könnte. Viele sind ja ganz offensichtlich geschmacklich völlig abgestumpft.
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Und in den Tee schmeißt man dann munter mehrwertsteuerreduzierten und zuckersteuerfreien Würfelzucker

Da würde es tatsächlich an Ironie nicht mangeln.Aber pssst, Geheimtipp: man kann Tee auch einfach pur trinken, ohne Zucker, ohne Zuckerersatzstoffe
Wem das zu fad schmeckt, der hat seine Geschmacksknospen vermutlich schon durch jahrzehntelangen "Genuss" von Plörre verhunzt. -
Transparenz ist das nicht. Es war sicher nicht beabsichtigt dass das öffentlich wird.
Das kann gut sein. Am Ende ist es jedoch egal, ob es beabsichtigt war, oder nicht. Transparent war es de facto.
Vielleicht hat unser Land (traurigerweise) auch einfach eine AFD Regierung verdient. Dann gibt es gewiss keine Transparenz mehr, egal ob gewollt oder ungewollt. Dann gibt es auch Schritt für Schritt weniger Demokratie. Dann bewegt es sich in Richtung Autokratie. Da braucht es keine Transparenz, keinen Diskurs und die Politik muss auch nichts mehr erklären. Dann kann auch nichts mehr missverstanden werden.
Das Klingbeil-Satz"Am Ende entscheide aber ich, welches Gesetz vorgelegt wird.“ ist die nächste Steilvorlage. Das klingt sehr nach "Ich bestimme. Die Meinung des Pöbels ist mir egal".
Der Satz ist zweifelsfrei auf das Papier zur Diskussionsgrundlage aus seinem Ministerium bezogen. Er sagt somit, dass er im Zweifel seinen Behördenapparat überstimmt. Dass du jetzt etwas völlig anderes daraus konstruierst, bestätigt meinen vorherigen Absatz.
Na Gott sei Dank, dann wird Ricarda Lang auch nicht zur Wutbürgerin

„Wenn Cola light besteuert wird, werd ich zum Wutbürger“, scherzte sie auf X – und legte später nach. „Aber im Ernst, Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke, das müsste doch jemand auffallen, dass das Schwachsinn ist?“
Dass Ricarda Lang auf die Barrikaden gehen würde, wenn die übersüßte Plörre teurer werden würde, macht es ja nun keineswegs besser

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Zitat von Lars Klingbeil
„Vor politischen Entscheidungen diskutieren die Fachleute in den beteiligten Ministerien unterschiedliche Ideen und Argumente. Sie schreiben Papiere, verwerfen Vorschläge und entwickeln andere weiter. Jetzt ist ein solcher Arbeitsstand in den Medien aufgetaucht. Er ist weder politisch geeint noch in der Koalition beschlossen. Es wird fachlich diskutiert. Solche Debatten sind sinnvoll und notwendig. Am Ende entscheide aber ich, welches Gesetz vorgelegt wird.“
Zudem hat Klingbeil bereits klargestellt, dass die Steuer auf "Zero & Co" nicht kommen wird. Ich hätte nie gedacht, dass dieses ausufernde Wutbürgertum mich mal dazu verleitet, Lars Klingbeil in Schutz zu nehmen

Mein Fazit: Die Masse der Bürger kann mit transparenter Demokratie gar nicht umgehen.
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Und in den Tee schmeißt man dann munter mehrwertsteuerreduzierten und zuckersteuerfreien Würfelzucker

Für eine Steuer auf Zuckerzusatz im Getränken hätte es glaube ich sogar eine breite Mehrheit in der Bevölkerung gegeben insbesondere wenn die Mehreinnahmen dem Gesundheitssystem zu Gute gekommen wären, aber mit diesem maßlosen und übergriffigen Papier ist wie seinerzeit beim Heizungsgesetz der politische Totalschaden eingetreten lange bevor ein Gesetzesvorschlag überhaupt zu Papier gebracht wurde.
Ja, weil Medien und gelangweilte Bürger sich über ungelegte Eier verrücktdiskutieren. Es ist eine Diskussionsgrundlage. Und da werden nun mal verschiedene Positionen ausgelotet.
Wenn man wirklich eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke einführt, mit der Begründung "um Ausweichbewegungen zu verhindern", dann frage mich was als nächstes kommt. Höhere KFZ-Steuer, auch auf Fahrräder und Schuhe? Fleischsteuer, auch auf Obst und Gemüse? Hauptsache niemand redet über die seit fast 3 Dekaden ausgesetzt Vermögenssteuer. Ansonsten: Überlasse den Leuten selbst was sie trinken wollen. Es gibt bereits genug staatliche Bevormundung.
Dann nenn es doch statt "Zucker..." einfach "Süß..." und fertig. Außerdem würdest du ja nicht bevormundet werden, du kannst dir die übersüßte Plörre trotzdem reinkippen. So viel du willst.
Man merkt echt, dass es Sommer ist
