Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Im Ergebnis stellt das eine Wallbox-Förderung für Mieter dar.

    Es ist eine Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen, und da auch nur vom Lohnkostenanteil, für Leute die Steuererklärungen machen, was in erster Linie die "Besserverdiener" machen. Daher bin ich diesbezüglich genau so außen vor wie bei der neuen E-Autoförderung. Du wirst oder (oder willst?) das aber eh nicht verstehen, also belassen wir es einfach dabei.

  • Der § 35a EStG hat mit E-Mobilität nicht mal ansatzweise etwas zu tun.

    Du bekommst die Wallbox oder PV nicht geschenkt, auch nicht als Eigenheimbesitzer, es gibt lediglich Zuschüsse bzw. Steuererleichterungen.

    Wenn du als Mieter eine Wallbox installieren lässt kannst du die Handwerkerkosten nach § 35a absetzen, also 20% des Arbeitslohns.

    Die Ersparnis ist aber bei deinem mutmaßlichen Spitzensteuersatz von Anfang 30% überschaubar so dass das kein No-Brainer ist sondern für die die das eh machen wollen eine kleine Kostenreduzierung darstellt.

    Fahr deinen Toyota einfach noch ein paar Jahre weiter, die Preise für E-Autos im Einstiegssegment werden sinken und die Anzahl der Ladesäulen nimmt weiter zu und relativ zum Hausstrompreis gehe ich perspektivisch auch von einem sinkendem Mehrpreis an Ladesäulen aus, und umgekehrt werden fossile Krastoffe verteuert.

    Von daher arbeitet da die Zeit für dich. Ansonsten kauf dir einfach wieder einen alten Verbrenner wenn deine Kiste auseinanderfällt, bei deiner Jahresfahrleistung ersäuft deswegen kein Eisbär und auch wenn du 2.50€/l zahlen musst ist das günstiger als ein relativ neues E-Auto mit einem Wertverlust von mehreren hunder Euro pro Monat.

    Mein nächstes Auto wird ziemlich sicher ein E-Auto, aber ich hab es nicht eilig damit, mein Verbrenner ist alt aber bezahlt und funktioniert bisher noch problemlos,

    3 Mal editiert, zuletzt von NoIdea ()

  • Es ist eine Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen, und da auch nur vom Lohnkostenanteil, für Leute die Steuererklärungen machen, was in erster Linie die "Besserverdiener" machen.

    War ja klar, wie c-walt bereits vermutete:

    Du hättest „Frank bekommt sein Sorglos-Glücklich-Paket, muss nix zahlen, keinen Finger krumm machen, mit niemandem dazu sprechen und einen Fresskorb als Dankeschön“ dazuschreiben sollen.

    • "nur" vom Lohnkostenanteil
    • für Leute die Steuererklärungen machen

    Daher bin ich diesbezüglich genau so außen vor wie bei der neuen E-Autoförderung.

    Dass du bei der Steuererklärung außen vor bist, ist einzig und allein dein eigenes Thema und Verschulden.

    Du wirst oder (oder willst?) das aber eh nicht verstehen

    Ja, glücklicherweise verstehe ich wirklich nicht, wie man derart unfähig, unselbständig und phlegmatisch sein kann <X

  • Wenn du als Mieter eine Wallbox installieren lässt kannst du die Handwerkerkosten nach § 35a absetzen, also 20% des Arbeitslohns.

    Die Ersparnis ist aber bei deinem mutmaßlichen Spitzensteuersatz von Anfang 30% überschaubar so dass das kein No-Brainer ist sondern für die die das eh machen wollen eine kleine Kostenreduzierung darstellt.

    Die 20% vom §35a sind eine direkte Ermäßigung der fälligen Einkommenssteuer (jeweils gedeckelt nach Absatz 1, 2 und 3). Es ist nicht wie bei Spenden, Sonderausgaben etc. ein Abzug vom zu versteuernden Einkommen, wo quasi erst der individuelle Steuersatz die gesparte Steuer bestimmt.

    Man muss also nur ausreichend Steuern zahlen, um die 20% nach §35a absetzen zu können.

  • Die 20% vom §35a sind eine direkte Ermäßigung der fälligen Einkommenssteuer (jeweils gedeckelt nach Absatz 1, 2 und 3). ...

    Ah, OK, darauf hab ich bisher nie drauf geachtet. der Unterschied ist bei mir allerdings auch nicht ganz so hoch und die Beträge die da bei mir als Mieter zusammenkommen sind überschaubar.

    Es ist nichts was einen dazu verleiten kann und sollte zu investieren sondern dämpft nur ein Wenig die Kosten wenn man in Handwerker invstieren will oder muss.

  • Förderung in Buxtehude oder Hintertupfingen bringt mir hier gar nichts.

    Wenn man echtes Interesse hat muss man sich eben regelmäßig schlau machen.


    Die verlinkte Wallbox Förderung in NRW sollte auch als Beispiel gelten um zu zeigen dass hier eben nichts ‚stehen bleibt’.


    Es gibt wahrscheinlich hunderte, wenn nicht tausende Fördermöglichkeiten für alles mögliche. Vielleicht hilft es ja auch regional mal nachzufragen etc. pp …

    ‚Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.‘ (Kaiser Wilhelm II.)

  • Wenn du als Mieter eine Wallbox installieren lässt kannst du die Handwerkerkosten nach § 35a absetzen, also 20% des Arbeitslohns.

    Würde es bei mir auch im Ansatz nicht interessanter machen, der Kostenvoranschlag war heftig.

    Und vor allen, was ist, wenn ich in ein paar Jahren ausziehe, hab ich das Geld in den Sand gesetzt, wenn der Nachmieter kein (e-)Auto hat oder nicht bereit ist, die Wallbox zu kaufen.

  • Wie heftig denn? Gegenüber öffentlichen Ladestationen würde ich persönlich (1000 km/Monat) jedes Jahr locker 1000,- € sparen, und die Lebenszeit erst..?


    Da braucht man doch keine schwachsinnigen Subventionen wie bei der Wärmepumpenmafia oder jetzt wieder bei den E-Neuwagen, wo nur die Margen der Händler/Leasingbanken profitieren. Andererseits wird beim ÖPNV gekürzt...

    🎖️ Inoffizieller TT-Klugscheißer und Allesbesserwisser 🎖️

  • Und vor allen, was ist, wenn ich in ein paar Jahren ausziehe, hab ich das Geld in den Sand gesetzt, wenn der Nachmieter kein (e-)Auto hat oder nicht bereit ist, die Wallbox zu kaufen.

    Dann kannst du in der nächsten Wohnung wieder tief in die Tasche greifen, und die nächste Immobile die dir nicht gehört, mit deinem Geld aufwerten. Genau dass ist der Hauptpunkt, der mich auch davon abhält umzusteigen. Wenn man sich dessen mal klar geworden ist muss man sich auch nicht weiter wundern, dass der 80% der E-Autobesitzer im Eigenheim wohnen, während der Löwenanteil der Mieter einen großen Bogen um das E-Auto macht. Man könnte beim Umstieg schon viel weiter sein, wenn man die Mieter mit ins Boot nehmen würde. In der Politik ist das leider noch nicht angekommen. Vielleicht interessiert es sie auch gar nicht.

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