Beiträge von kues

    Aus dieser Formulierung lese ich da nirgends einen unbefristeten Rabatt heraus. Bei den Verträgen über Priority steht ausdrücklich "für die Dauer eines... abgeschlossenen Vertrags". Diese Formulierung fehlt hier.

    Bekommen Personen ab 60 Jahren ein besonderes Angebot? Ja, alle ab 60 Jahren erhalten in den oben dargestellten O2 Free „60 Plus“-Tarifen dauerhaft 10 € Rabatt auf die monatliche Grundgebühr, im Vergleich zu den entsprechenden O2 Free Handytarifen.

    Ist ziemlich eindeutig. Wer es ganz genau wissen will muss ohnehin in die Preislisten schauen: https://static2.o9.de/resource…-download-102020-data.pdf

    In den SWR3 Nachrichten haben sie die Tage (ohne die Quelle der Zahlen zu nennen) gesagt dass rund 85% der Todesfälle Pflegeheim Bewohner waren.

    In den RKI Lageberichten findet sich auch immer mal was dazu. Aber wer hat schon die Zeit sich durch all den verfügbaren Text oder gar die ganzen Rohdaten zu wühlen...

    Mich würden auch mal die so genannten Inzidenzen interessieren, wenn man Alten- und Pflegeheime herausrechnet. Leider habe ich dazu nichts finden können. Hat hier jemand mehr Informationen?

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass sich die Zahlen locker halbieren würden. Und man allein durch das konsequente Abschotten (inklusive regelmäßiger Tests beim Zugang/Besuch) dieser Einrichtungen der restlichen Bevölkerung die Rückkehr in ein normales Leben bereits jetzt ermöglichen könnte, wenn man nur wollte.

    Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bietet (halt für Bayern) eine Übersichtseite inklusive Inzidenz nach Altergruppen etc pp.:

    https://www.lgl.bayern.de/gesu…ronavirus/#inzidenz_alter


    Und verpflichtende Tests für Mitarbeiter und Besucher sowie medizinische Maskenpflicht gilt doch -soweit ich verstanden habe- inzwischen eigentlich überall, oder?

    Also alles in allem lässt sich sagen, dass die C-Warn-Apps (CWA) für die Katz sind und die Entwicklung solcher einen Schuss in den Ofen.

    In einem Fernsehbericht hatte jungst ein Gesundheitsamtleiter gesagt, dass bei ihnen inzwischen immerhin 5% alle Positivgetesteten (oder waren es in Quarantäne geschickten?) wegen der Anzeige der App melden bzw. testen lassen.

    Was leider aber nicht berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass zwischen Weihnachten und Neujahr erheblich weniger getestet wurde. Und das wirkt sich natürlich auch auf die "Fallzahlen" aus. Hier mal grafisch dargestellt:

    Die Nowcastingzahlen versuchen ja unter anderem solche Effekte statistisch mit zu erfassen. Da die Zahlen eben aus den Rohdaten errechnet/geschätzt sind, werden auch obere und untere Grenzen der 95% Wahrscheinlichkeit angegeben.

    Die 4-8 fachen Infektionszahlen sind eine einfache optimistische Extrapolation der vor den Lockdownmaßnahmen bestehenden Erhöhung mit jeweils um die R=1,3. Also Verdoppelung der Infektionen alle 3 Wochen (1,3*1,3*1,3=2,2). Von November bis jetzt sind wir bei etwas mehr als 12 Wochen, also im Extremfall 2^4=16, verlangsamende Effekte einbezogen ist 4-8 fach das, was optimistisch zu erwarten gewesen wäre.

    Und die Zahlen von Christian Kreiß stimmen so (nicht) mehr. Er hat ja selbst erkannt, dass aus Schweden die Zahlen mit langem Meldeverzug eintrudeln, hat aber den Zeitraum trotzdem nicht weit genug in der Vergangenheit gewählt.
    Die jetztigen Zahlen für 23-28 Dez in Schweden sind
    23. 86 statt 76
    24. 81 statt 65
    25. 86 statt 63
    26. 87 statt 62
    27. 88 statt 58
    28. 94 statt 59
    Da gibt es an den betrachteten Tagen keine Mehrsterblichkeit in D mehr.
    Interessanter wird es ohnehin wenn man die Zahlen z.B. mit Dänemark vergleicht, wo es auch Lockdownmaßnahmen gibt.
    Dort sind es bei etwas mehr als der halben Bevölkerung von Schweden:
    17, 17, 18, 20, 19 und 22 an den gewählten Tagen. Mithin hat Schweden eine Mehrsterblichkeit von (meist weit) über 100% an jedem einzelnen Tag.
    Und die Zahlen von Dänemark sind nochmal 3 bis 4 mal höher als in Finnland (mit annähernd gleicher Einwohnerzahl).

    Ja, die Zahlen sind belegbar, aber welche Schlußfolgerungen zieht man daraus? Ich würde mich eher fragen warum es in Dänemark ‚besser‘ läuft als in D.


    Schwer erkrankt ist jemand nur, wenn er auf die Intensivstation muss? Ernsthaft?

    Ich hätte mindestens 95% vom Impfstoff erwartet. Und das ZDF feiert das auch noch. Unglaublich... Und vor paar Tagen gab es ja die Auswertung aus Norwegen, dass etaw jeder 1000. Geimpfte an den Nebenwirkungen stirbt. Das sind viel zu viele. Demnächst sind die Intensivstationen nicht voll mit Covid-Patienten, sondern Geimpften...

    95% nach der zweiten Impfung. Die dürften auch in Israel noch nicht so viele bekommen haben -frühestens 21 Tag nach Erstimpfung wenn ich recht erinnere.

    Hast du einen Link für die „Auswertung“ aus Norwegen? 0,1% Tote einer Impfung wäre im Zweifel ein Grund für eine Nichtzulassung.:/

    Hab es jetzt schon selber gefunden, gibt es beim rnd oder faz etc..

    Die Frage ist doch nicht alles oder nichts, sondern welche Maßnahmen sind notwendig, welche hilfreich, welche wirkungslos.

    Der "harte Lockdown" hat gegenüber dem "Lockdown Light" keine nennenswerte Reduzierung gebracht.

    Für mich ist das ein klares Indiz dass die geschlossenen Frisöre, Baumärkte, Möbelmärkte und selbst die Schulen kein signifikanter Treiber des Infektionsgeschehens sind.

    Sehe ich anders. Ich denke die Nowcasting Zahlen des RKI ( https://www.rki.de/DE/Content/…jekte_RKI/Nowcasting.html ) zeigen recht gut, dass vor beiden Lockdownmaßnahmen jeweils die Reproduktionszahlen über 1 stiegen und danach jeweils (erstmal) wieder auf um 1 sanken.

    Ich sehe das Problem eher darin, dass die Lage in Deutschland so unterschiedlich ist- teilweise sind auch die Unterschiede innerhalb der Bundesländer enorm. Für mich wäre daher eher nachvollziehbar, wenn z.B. die Rostocker sagen würden „Hey, warum müssen wir den Lockdown mitmachen, wenn es bei uns relativ entspannt ist“. Wobei trotzdem die Frage wäre, ob es eben wegen dem Lockdown auch in Rostock nicht schlimmer geworden ist. Oder ob die Rostocker sich sowieso vernünftiger als andere verhalten hätten und auch ohne Lockdown noch relativ niedrige Infektionszahlen hätten.

    Und jetzt? Die gemeldeten Todesfallzahlen sind immer noch hoch, obwohl Maßnahmen ergriffen wurden.

    Allerdings: Mehr als 85% davon sind 70 Jahre oder älter und da können die jetzt ergriffenen und auch nicht die "verschärften" Maßnahmen gegen helfen.

    Ergo: Die Maßnahmen bringen nichts bis kaum etwas in Bezug auf die Reduzierung der Ausbreitung, weil sie den am stärksten gefährdeten Personenkreis nicht einschließen.

    Ja und? Wie sähe es aus, wenn keine Maßnahmen ergriffen worden wären?

    In der jeweiligen Dynamik vor den beiden Lockdownmaßnahmen wären wir jetzt nicht bei den Neuinfektionen etwa auf dem Stand von Ende Oktober, sondern 4 bis 8 mal höher. Dann könnte es sächsische Verhältnisse jetzt in weiten Teilen von Deutschland geben.


    Und erst mit den steigenden allgemeinen Infektionszahlen haben sich auch die Infektionsanteile in den Altersgruppen (wieder) zuungunsten der älteren Jahrgänge verschoben. Im Sommer noch waren prozentual bis 5 teilweise gar 10 mal weniger aus ältere Altergruppen infiziert als es jetzt der Fall ist.

    Zudem lese ich aus den Zahlen, die ich bisher finden konnte, heraus, dass bei den Hospitalisierungen ein hoher Anteil (um 50%?) die Altersgruppen unter 65 betrifft. Insofern gibt es anscheinend viele schwere Infektionen auch in den Altergruppen 40 bis 65.

    Wenn es dagegen um Verschärfungen geht hat die Politik die selbe Geduld, die sie einst uns Bürgern abverlangte, selbst nicht mal ansatzweise, wie man an den "Last Minute"-Beschlüssen kurz vor Weihnachten und jetzt an der Vorverlegung der für den 25.01.21 geplanten Schaltkonferrenz mal wieder feststellen musste.

    Oh, ich finde die Landespolitiker hatten im September und Oktober sehr viel Geduld und haben seelenruhig die langsame Steigerung der Infektionszahlen im September ignoriert. Und auch im Oktober als die Infektionsdynamik sich richtig schön entwickelte, hatten die Landespolitiker viel Geduld. Erst als schon alles geduldig bis Ende Oktober in die Grütze gewartet wurde, wurden die Landespolitiker unruhig. Und als im Dezember die Todesfallzahlen richtig unerfreulich wurden, da haben einige aus den richtig betroffenen Bundesländern langsam Muffensausen bekommen...