Beiträge von Tom4711

    Und ganz ehrlich daran ist der Deutsche Staat und auch die Deutsche Telekom schuld, gerade bei der Telekom wird man sich die Hände reiben.

    Was hat die Telekom damit zu tun, das Gerichte entscheiden, die Mindestvertragslaufzeit beginnt ab Vertragsunterzeichnung und nicht ab Anschlusschaltung - damit gehen den Providern - Telekom eingeschlossen, zig Millionen verloren.

    Dazu sind in letzter Zeit die Kosten für Bauprojekte massiv angestiegen, u.a. auch weil es keine Leute gibt und die Tiefbaufirmen sich ihre Vertragspartner aussuchen können, ergo holt man sich Subunternehmer, die wieder Subunternehmen und am Ende schlampen die bei der Bauausführung nur noch rum - zahlen darf das am Ende der Steuerzahler - brauchst man sich nur hier die Strassen anzusehen, wo die DG kürzlich Tiefbau gemach hat. Da ist alle Löcher nur provisorisch zu gemacht worden - warum wird das nicht direkt richtig gemacht, brauchen die das nicht zweimal anzupacken.


    Dazu hat es u.a bei der DG, wie auch bei der Telekom einiges an Mauscheleien mit Vertragspartner und Auftragsvergaben gegeben, die Telekom hat entsprechende Personen in ihren Reihe ja auch bereits bei der Staatsanwalschaft angezeigt.

    Und zu guter Letzter, das Hauptproblem sind derzeit 7 Mrd € Schulden und das Refinanzierungskonzept der Investoren wurde von den Gläubigerbanken abgewiesen, könnte sein, das die Banken die Kontroller über die DG übernehmen. 500.000 aktive Anschlüssen reichen bei weitem nicht, die Kosten zu decken.

    Du wolltest jetzt aber auch nur mal wieder etwas stänkern,

    Hat nichts mit stänkern zu tun, du solltest mal die Wirtschaftspresse lesen - sieht derzeit nämlich garnicht so gut aus für die DG. Das wird am Ende deine Frage beantworten bezgl. Erfahrung mit der DG oder was evtl. von der noch übrigbleibt, wenn es hart auf hart kommt.
    Da fragt man sich eher, welche Aufsichtsgremien der Eigentümer haben eigentlich die Augen zugemacht und nicht rechtzeitig die Reißleine gezogen, bevor es zu 7 Mrd. Schulden kommen konnte.

    Wenn man so den Meldungen glauben darf, geht es der DG derzeit ziemlich schlecht.


    Es sollen wohl keine neuen Ausbauprojekte kommen und die begonnen erst mal fertig gestellt werden.

    Der erhoffte Run auf Glasfaser ist ausgeblieben und nun stehen die da mit einem großen Netz bis in den hintersten Winkel und keiner wills haben.
    Bei uns hat die Nachfragebündelung ja damals auch nur 22% ergeben und das auch erst nach Verlängerung um mehrere Monate und Hinzunahme der Mehrfamilienhäuser.

    Zweite Wahl? Willkommen im Leben.

    Wenn eine Firma zu mir als Bewerber sagt, wir nehmen sie aber sie sind nur zweite Wahl - dann sage ich zu denen, "Sie sich auch bei mir max zweite Wahl, ein anderer AG bekommt den Vorzug"


    In meinem Jobbereich hast du als AG bei der Personalsuche schon verloren, wenn dein Auswahlprozess mehr als 4 Wochen dauert, solange wartet kein guter Mitarbeiter mehr, die guten Bewerber warte solange nicht.

    Kann ja mal sagen, wie das bei meinem jetzigen Job lief.
    - Freitags nachmittags Anruf einer Personalberaterin, mit der ich im Kontakt war, die ein Interessante Stelle für mich hatte, abends hatte ich die Stellenbeschreibung per eMail,

    - Mittwochs darauf erste Telefongespräch mit dem Teamleiter,

    - Dienstags eine Woche später persönliches Gespräch vor Ort mit ihm und Abteilungsleiter

    - Freitags Arbeitsvertrag per eMail bekommen zur vorherigen Info.

    - Samstag bereits Arbeitsvertrag und alle weiteren Unterlagen per Post bekommen

    - Montags alten Job gekündigt

    So einfach geht das und den einzigen Kontakt mit der Personalabteilung hatte ich, das die mir den Arbeitsvertrag zugeschickt haben.

    Man kauft Aktioen eines IT-Unternehmens in großem Umfang, schliesse paar Wochen später einen größeren Staatsdeal mit der Firma über einige Mrd. $ ab und lache sich schlapp weil der Aktioenkurs sich verdoppelt

    Gut gemacht Hr. T aus USA

    War übrigens Dell und der Deal vom Pentagon

    unendlich bürokratisch und langwierig

    Typisch deutsches Problem - Bauanträge sind viel zu aufwendig, umständlich, es können zuviele mitreden.
    Ist nicht nur das Problem von Vodafone sondern allen Unternehmen.
    Braucht ja nur einer Einsprung einzulegen, sonst steht das Projekt.

    Wie war letztens mal der Kommetar von der Telekom zu einer neuen Sendeanlage "Wir haben ne neue Station aufgebaut, kurz danach sammelte eine Frau aus dem Ort Unterschriften, weil die ständig Kopfschmerzen hatte - mal sehen was passiert, wenn wir den Sender einschalten"

    So läuft das doch bei uns mittlerweile


    ob Vodafone überhaupt noch was machen würde, wenn sich die Leute & Presse nicht beschweren würden?

    Solch ein Gefühl gab es früher schon mal, der Spitze des Eisberges war dann, das eines Morgens die Zeitung beim (damaligen) CEO angerufen und gefragt hat, was in seinem Laden los wäre - der natürlich von nix wusste.
    Ich hatte früher schon oft das Gefühl, das Probleme auf dem Weg ins Management eher verschiegen oder abgemildert wurde, weil die Leute Angst um ihren Job hatte und das kann und arf nicht sein.

    Wenn das Netz an einer Ecke Mist ist, dann muss der CTO das genauso wissen um Notfalls dann eben Prioritöten seiner Abteilungen anders setzen und nicht alle weiter vor sich hin wurschteln.

    Heute morgen bei LinkedIn einen schöne Auflistung gesehen - leider nicht den Link gespeichert.

    Da hab man diverse KI-Modell gefragt, welche Folgen eine AfD-Regierung für die Wirtschaft hat.


    Das Ergebniss war erschreckend, alle bis auf - ich meine China-KI wars - gehen von einem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung und Anstieg der Arbeitslosenzahlen aus.


    Ganz ehrlich, dafür brauch ich keine KI, sondern nur normalen Menschenverstand und den Reden von AfD Politikern zuzuhören.

    "Ersatzkandidaten" zu haben, ist im Rahmen von Auswahlverfahren gängige Praxis.

    Ja, richtig, aber sowas schreibt man nicht dem Bewerber, sonder bietet ihm um Geduld, weil das Auswahlverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
    Als Bewerber hätte ich schon gar keine Lust mehr, dort noch arbeiten zu wollen mit der Gewissheit "nur zweite Wahl" zu sein.