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Als Steuerzahler (und als Verbraucher) bin ich froh, dass das nicht gemacht hat.
Davon mal abgesehen, das die gigantischen Summen verschlingen würde, es hätte aber auch seine Vorteile:
- der Staat baut und betreut das Netz, egal ob nut FTTH oder Mobilfunk
- die Provider kaufen ihre Kapazitäten ein und vermarkten diese.
Damit hätte wir nicht 3 verschiedene halbwegs gute Netze sondern eine richtig gutes ( naja, das müsste natürlich dann eine kompetente Firma machen und kein Staatsbetrieb, aber diese Firme dürfte keine Verträge vermarkten, auch nicht über Tochter/Beteiligungsgesellschaften ) und für die Provider bestehen gleiche Voraussetzungen.
Der Zug ist aber abgefahren, das hätte schon vor 30 Jahren gemacht werden müssen, als das Zeitalter von D-Netz began.
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Es gehört eine Gemeinde-Fläche komplett umgerüstet, d.h. alle Telefon-Anschlüsse dort anfassen und umstellen. Wirklich alle.
komplett Umrüsten halte ich für falsch, aber mit FTTH eine zusätzliche Alternative schaffen.
Letzteres wird ja bei uns gemacht, wir haben bei uns im Haus DSL mit max 175 MBit/s, wir haben Vodafone-Kabel mit GBit und dennoch wird FTTH ausgebaut und das ist gut so.
Ich will selber wählen können, ob ich weiter Vodafone-Kunden bleiben werden ( was ich partou nicht will bei dem Ranz-Laden ) oder zur Telekom gehe.
Wäre nur ein Anschluss mit FTTH vorhanden, gäbe es ein Monopol, weil die ersten 24 Monate kannst nicht wechseln und wechseln geht auch nur, wenn der Netzbetreiber die Glasfaser auch für andere öffnen - bei der DG bei uns nicht der Fall ( wobei damals Vodafone im Gespräch war ) , bei der GlasfaserPuls derzeit nicht der Fall ( nur Telekom möglich ).
Die Stadt hat bei uns über die Förderprogramme ausgerufen um als Zeil eine Vollversorgung zu erreichen - den schaffen die nach jetzigen Stand nicht mehr.
Ausser die GlasfaserPlus übernimmt weiter Mehrfamilienhäuser, welche die Deutsche Glasfaser nicht ausbauen wird - das ist derzeit in Prüfung. Für 262 WE gibt es schon grünes Licht, 1000 weiter stehen noch im Dunkeln, ist natürlich ne Kostenfrage, weil die teilweise weit abseits des Ausbaugebietes der GlasfaserPlus liegen.
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3 MBit's bei perfekten Empfangsbedingungen sind dann aber auch schnell unbrauchbar, wenn der Empfang nicht mehr so gut ist.
kommt drauf an, was du machen willst.
Ich mache gerade HomeOffice und hab Datenraten von nicht mal 1 MBit/s im Downlink.
4k Videos von YouTube wird aber nicht gehen darüber.
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Mal gespannt, wie da unterbunden wird, dass man einfach an den sprichwörtlichen A*** der Welt fährt, dort die Messung macht und sich damit eine Vergünstigung schnappt. Das wird doch hoffentlich zumindest auf den Wohnort begrenzt...
Du brauchst mind. 30 Messungen an min. 5 Tagen und an mind. 3 Tagen muss die Mindestschwelle unterschritten werden.
Ob du dann aber aus dem Vetrag rauskommst oder weniger zahlen musst, muss du dann mit deinem Vertragspartner, also dem Provider ausdiskutieren, im schlimmsten Fall dann vor Gericht.
Am Ende sitzt eh der Provider am längeren Hebel und wirft dich aus dem Vertrag zum Ende der Laufzeit.
Ganz ehrlich, es ist ne Luftnummer wie die alte Version der Breitbandmessung für Festnetzanschlüsse auch.
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das hängt damit zusammen das erst so langsa Details raus kommen, die den Weg dann aber zuerst mal ins Gesetz finden müssen.
Klar, warum sollte mein AG auch anders handelt als Versprechungen machen die dann später nicht eingehalten werden.
Es geht u.a. ja auch, wie das Unternehnem das steuerlich am Ende gelten machen kann, welche Zeiträume möglich sind - z.b. mehrere Teilzahlungen bis Jahresende usw. - da ist ja noch garnichts gekommen.
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Dort, wo gefördert wird, kann m.W. nach die Gemeinde die Regeln festlegen (sicherlich in Grenzen).
Die Gemeinde legt die Regeln fest. Die Stadt hat vorgegeben, wieviel % der Wohneinheiten ausgebaut werden müssen, weil das Basis für die Förderung ist.
Der Deustchen Glasfaser wurden ja scheinbar nicht ohne Grund Teile des Ausbaugebietes wieder abgenommen und an andere Anbieter vergeben, sicherlich auch die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit denen.
Unsere Stadt ist ja nicht das erste Ausbaugebiet im Kreis.
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Montagmorgen lag der Wochenstart bei 137€.
Die Preise an der Tanke steiegen auch langsam wieder, müssen ja die 17Cent schon mal einpreisen.
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Also kein Handwerksbetrieb
Wie sagte ein Bekannte so schön - die 1000 € Prämie für die Mitarbeiter stehen dahinten in der Halle noch in Kisten verpackt, der hat gerade ne neue CNC-Maschine gekauft.
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Jetzt haben wir Straßen, wo keine Glasfaser stattfindet oder nicht in die Häuser verlegt werden darf, weil aus antiker Vorzeit schon vergammeltes Koaxkabel liegt oder wo Hausbesitzer/Verwalter keine Lust auf Baustellen im Haus oder im heiligen Vorgarten haben oder unselige Allianzen mit Netzebene-4-Inhouse-Providern den Glasfaser-Ausbau blockieren.
Das wird auch bei uns jetzt als "Lösung" angegeben, die Häuser, welche nicht ans Glasfasernetz angebunden werden, haben hab Kabelinternet oder zumindest DSL.
Bekannter von mir hat sogar das Gegenteil, er hat ne Firma mit großen Grundstück und er hat dahinter das Grundstück noch dazu gekauft und dort sein Privathaus gebaut. Die Firma liegt an einer Strasse im Gewerbegebiet, dort liegt Deutsche Glasfaser, das Privatgrundstück liegt an einer Strasse die zu einem Wohngeboet zählt und dort hat die Telekom ausgebaut.
Vorteil für ihn - Redundante Glasfaseranbindung, wobei er kürzlich massiv Problem mit der DG hatte und nun zwei Leitungen bei der Telekom nutzt.
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Wieviel von den "Röhrenguckern" hätten denn gerne FTTH gehabt? Gibt es dazu Zahlen? Und was sind das für Wohneinheiten, die ausgebaut werden? Einfamilienhäuser? Baut Glasfaser Plus nur bestimmte Straßen/Gebiete aus oder werden im Ausbaugebiet manche Häuser ausgelassen, obwohl Glasfaser in der Straße verlegt wird?
Was für Häuser: hab ich geschrieben: 176 Mehrfamilienhäuser ( MFH ) mit ings. 1250 Wohnungen - wieviel FTTH haben wollten, gibt keine Infos zu.
Die Deutsche Glasfaser ( DG ) baut alles andere aus, also hautpsächlich Einfamilienhäuser.
Der ihre Politik ist ja, bestellt einer einen Anschluss, verkabeln die das komplette Haus an einer Größe von 5 Wohneinheiten und das hat denen vermuttlich den Finanzierungsrahmen gesprengt.
Eine Anbindung ans Netz wäre kein Problem, die Kabeltrassen der DG führen an den MFH vorbei
Die DG baut den Aussenbereich der Stadt aus, hauptsählich reine Wohngebiet über eine Förderprogramm vom Stadt/Kreis/Land, anfangs sollten die das komplette Stadtgebiet machen, hat man denen aber wohl weggenommen oder warum auch immer das geändert wurde.
Die GlasfaserPlus baut nun aber den Innenstadtbereich bei uns aus, u.a. da wo ich wohne - Ausbaustart in Mai 26 und draussen rollen schon die Bagger und machen die Hauptkabeltrassen bis zu den Verteilern.
Die werden nun rund 260 WE von den 1250 übermehmen, weil das wohl in der Nähe deren Ausbaugebiet liegt, welche das sind wurde nicht bekannt gegeben.