Glasfaserausbau - Warten auf den St. Nimmerleinstag - Privater Anbieter oder besser Telekom?

  • Bei uns ist gerade der Tiefbauer unterwegs und verlegt Leerrohre für Glasfaser - scheint eher eine Anbindung für einen Knotenpunkt zu werden, da die keine Hauseinführungen machen.

    Bin mal gespannt, wohin die mit dem Leerrohr wollen - legen ein ordentliches Tempo vor.

  • Update: gerade war jemand von der Telekom hier, die machen in Kürze zusammen mit der Hausverwaltung eine Begehung für Glasfaserinstallation im Haus bis in die Wohnungen, klopfen schon mal das Mieterinteresse ab.

    Irgentwie aber sinnig, tagsüber zu kommen, wenn die meisten Leute arbeiten.....


    Läuft würde ich sagen

  • Hallo,

    die Telekom schreibt in ihrem Glasfaser-Portal unter Einrichtung ( = letzter Punkt );

    Zitat:

    "Allgemeine Informationen
    Wenn alle vorherigen Schritte abgeschlossen sind, erhalten Sie von uns eine E-Mail oder SMS mit dem Betreff „Einrichtung Ihres Glasfaser-Anschlusses“.

    Klicken Sie dort auf den Einrichtungs-Link „Jetzt einrichten“, um unseren Einrichtungsassistenten zu starten. Dieser führt Sie Schritt für Schritt in nur wenigen Minuten durch die Einrichtung.

    Hinweis:
    Wenn Sie einen noch laufenden Vertrag bei einem anderen Anbieter haben, erhalten Sie den Einrichtungs-Link nach Ablauf des Vertrags.

    Falls Sie ein bestimmtes Bereitstellungsdatum gewählt haben, erhalten Sie zu diesem den Einrichtungs-Link."

    Kann mir jemand von euch sagen

    > wann bzw. wo im Prozess man ein "Wunsch-Datum" angeben kann

    > wie weit man dieses Datum in die Zukunft schieben kann

    ( geplante voraussichtliche Fertigstellung 31.07.2026 , ich möchte aber erst frühestens Ende Oktober'26 auf GF wechseln )


    Vielen Dank :)

    Da ich immer wieder gerne Neues dazu lerne, bitte ausführliche Erklärungen und keine 1 bis 2 Zeiler:saint::thumbup:

    So etwas "spamt" den thread oft nur zu:( weil es hin und her geht...

    Gruß mobix :)

  • Kann mir jemand von euch sagen

    Ich würde mal dort fragen, die das geschrieben haben, nämlich die Telekom.



    Ich kenne niemanden, der Glasfaser genommen hat, das man ein Wunschdatum wählen konnte, nur Termine wann die Hauseinführung gemacht wurde und wann dann das Glasfaser eingeblasen und installiert wurde.

    Mit dem Tag wurde dann auch bei abgeschlossenen Vertrag der Anschluss aktiv geschaltet.


    Bei einem späteren Termin wird es mit Sicherheit kostenpflichtig.


  • ( geplante voraussichtliche Fertigstellung 31.07.2026 , ich möchte aber erst frühestens Ende Oktober'26 auf GF wechseln )

    Diese Termine verschieben sich ohnehin schon "von selbst" nach hinten. In den Prozess einzugreifen halte ich für riskant :/

  • Wer gerne Podcasts hört oder Youtube schaut und ne knappe Stunde Zeit hat, dem sei die aktuelle Folge von c't Uplink ans Herz gelegt, die sich mit dem Thema Glasfaserausbau und DSL-Abschaltung befasst.

    Die Kollegen erklären das sehr gut.

    Abschreckend ist halt die Ungewissheit, wer da baut, wie lange der baut (Lärm, Dreck, Ausfälle) und wie "holprig" das abläuft.

  • Der Titel allein ist schon extrem tendenziös, "Schrott-DSL".

    Es ist für manche "Tech-Begeisterte" vermutlich schwer rational nachzuvollziehen, wieso Millionen Verbraucher mit ihrem DSL-Anschluss vollkommen zufrieden sind und daher keinerlei Veranlassung zu einem Wechsel sehen (und ja, natürlich gibt es ebenso Leute, für die das nicht zutrifft und die gerne lieber heute als morgen eine Alternative hätten und dafür auch zu zahlen bereit wären).


    Bei manchen Leuten herrscht offenbar die Haltung, dass da "die Leute mitziehen müssten, um den Laden nicht aufzuhalten". Daher wird auch vermehrt von interessierter Seite die Drohkulisse "DSL-Abschaltung" rausgeholt (und am Liebsten noch aktiv forciert, wenn sie könnten), weil positive Argumente offenbar nicht ausreichen).


    Tatsache ist, dass man bei Glasfaser nicht die Kampfpreise findet wie bei DSL, auch weil der Glasfaseranschluss eben nicht so reguliert ist wie die Kupfer-TAL. 50 Mbit-DSL-Anschlüsse bekommt man, wenn man etwas wechselwillig ist und die Augen offen hält, bislang für deutlich unter 20 €/Monat. Auf Glasfaserbasis wird es für solche "Sparbrötchen" definitiv teurer. Das dürfte selbst für Leute gelten, die einen DSL-Vertrag für 30 € im Monat haben.


    Ja, das Kupfernetz wird irgendwann mal abgeschaltet, darum geht ja wie gesagt gerade der Kampf. Das wird lokal sehr unterschiedlich bald passieren. Wer sich kostenfrei und ohne Verpflichtung einen FTTH-Anschluss legen lassen kann, macht sicher damit nichts falsch.

    Wer sowieso gerne einen FTTH-Anschluss hätte, soll zugreifen, wenn einer angeboten wird.

    Für diejenigen, bei denen dies effektiv 15 € oder mehr Mehrkosten pro Monat bedeuten würde für etwas, was ihnen für sich keinen Mehrwert bietet, muss man das schon ausrechnen. 15 € pro Monat sind in fünf Jahren auch 900 € (plus Zinsen). Ggfs. kommen noch weitere Kosten für Modem o.ä. hinzu.

    Ich gehe davon aus, dass in Zukunft für noch mehr Leute als heute schon auch eine Mobilfunklösung vollkommen ausreichend und preiswerter sein wird.

    Einmal editiert, zuletzt von geos ()

  • Ich weiß, dass speziell hier im Forum, viele gerne eine uiniversale mobile Lösung hätten. Die setzt einen maximalen Netzausbau voraus, den wir nicht haben. (Siehe viele Threads hier)


    Die bestellen das Festnetz in ihrer eigenen Wohnung gar nicht oder kündigen die vorhandene Leitung, sofern es nicht irgendjemand anders (Eltern, Mitbewohner) schon bezahlt :-)


    Die in meinen Augen ideale Lösung wäre eine bundesweite Ausschreibung und dann eine flächendeckende Umstellung aller Anschlüsse gewesen.


    Dabei hätten zwei Punkte erfüllt werden müssen: Jeder Kunde kann bei dem Vertragspartner bleiben, den er bisher hatte. der Umbau kostet nichts, der bisherige Tarif (und seine Leisutngen) ändert sich nicht.

    Wenn dann jemand die schnellere Variante bucht, kostet das logischer weise mehr.


    Aber für diese "einfache" Lösung ist es jetzt wohl zu spät und die private Konkurrenz fürchtet wohl, dabei "unterzugehen", weil die Mehrheit der (älteren) Bestandskunden bei Big T bleiben möchte (weil die kennen sie ja schon).


    Jetzt wird halt weiter gewurstelt und irgendwann kommt die Abschaltung dann doch. Ob die verbliebenen Kunden dann einfach auf Mobil wechseln oder sich für viel Geld nachträglich doch noch ans Glas anschließen lassen, ist eine gute Frage.

  • Genau, und diese Frage darf (und muss) jeder für sich beantworten. Da spielen viele Faktoren mit rein, nicht zuletzt eigener (subjektiver und objektiver) Durchsatzbedarf und natürlich die lokale Netzsituation.

    Im Mobilfunk steigt der Bandbreiten- und Volumenbedarf und -verbrauch, und solange Wettbewerb herrscht, passen die Anbieter sich an. Das sehen wir ja aktuell, wo es erstmalig eine durchaus größere Reihe von preislich interessanten echten Mobilfunkflatrates gibt. Ich habe bislang nur LTE-Router ausprobiert, und selbst damit bekomme ich an verschiedenen Testorten mehr als ausreichend Performance. Ist das überall so? Nein. Würde denn die Kapazitäten ausreichen, wenn alle das so machen? Nein, werden sie aber auch nicht.

    Gleichzeitig schreitet der Ausbau von 5G mehr und mehr voran, und irgendwann kommt auch 6G. Das muss ja irgend einen Vorteil bieten, damit Leute es nutzen.

    Insofern sehe ich da entspannt auf die Sache. Wenn irgendwann mal wer anklopft, um FTTH zu verkaufen, werde ich mir das in Ruhe ansehen und die Optionen abwägen.

    Einmal editiert, zuletzt von geos ()

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