Glasfaserausbau - Warten auf den St. Nimmerleinstag - Privater Anbieter oder besser Telekom?

  • War doch eine ehrliche "Beratung". Und wenn Du DSL 175 bekommen kannst, dann sieht's doch erstmal nicht so schlecht aus für Dich.

    Ich brauch kein DSL temp. wen ich Kabelinternet mit GBit schon seit Jahren habe, uninteressant - ich will weg von Vodafone und wenn das nur mit Glasfaser.


    Mich würde mal interessieren, was denn der Knackpunkt war bei der WEG-Versammlung. Von welchem Anbieter kam da das Angebot? Und hat der Anbieter nicht angeboten, FTTH in allen Wohnungen für die Eigentümer komplett kostenfrei zu legen?

    Wieso hatten die Eigentümer, speziell wenn sie nicht vor Ort wohnen, etwas dagegen?

    Erst sollte die Deutsche Glasfaser ausbauen, ja die wollten bis in alle Wohnungen vorinstallieren und das ist der Knackpunkt.
    Der Ausbau hätte komplett durch Treppenhaus per Kabelkanal erfolgen müssen und das will keiner haben - kann ich ich verstehen. Nächte Problem, vom Treppenhaus in die Wohnungen muss auch dann per Kabelkanal erfolgen, das möchte ich als Mieter z.b. nicht haben.

    Von allen Eigentümern wohnen gerade mal 15% selber hier, teilweise ältere Leute, die sind eh nicht an schnellem Internet interessiert.
    Leerrohre wären nur verfügbar über das Koaxnetz, fällt aber raus, weil Eigentum von Vodafone oder eben Telefonverkabelung.


    Jetzt baut die Telekom unser Gebiet mit der GlasfaserPlus aus, meine Hoffnung, das die dann das Telefonleerrohr nutzen würden.
    Wie geschrieben, ich hab das Thema abgehackt bis klar ob ich dann hier überhaupt noch wohne in 2 Jahren und wie der Ausbau erfolgt

  • Ich brauch kein DSL temp. wen ich Kabelinternet mit GBit schon seit Jahren habe, uninteressant - ich will weg von Vodafone und wenn das nur mit Glasfaser.

    Na dann kannst Du Dich ja glücklich schätzen, über so viel Auswahl zu verfügen.

  • Erst sollte die Deutsche Glasfaser ausbauen, ja die wollten bis in alle Wohnungen vorinstallieren und das ist der Knackpunkt.

    Der Ausbau hätte komplett durch Treppenhaus per Kabelkanal erfolgen müssen und das will keiner haben - kann ich ich verstehen. Nächte Problem, vom Treppenhaus in die Wohnungen muss auch dann per Kabelkanal erfolgen, das möchte ich als Mieter z.b. nicht haben.

    Von allen Eigentümern wohnen gerade mal 15% selber hier, teilweise ältere Leute, die sind eh nicht an schnellem Internet interessiert.
    Leerrohre wären nur verfügbar über das Koaxnetz, fällt aber raus, weil Eigentum von Vodafone oder eben Telefonverkabelung.


    Jetzt baut die Telekom unser Gebiet mit der GlasfaserPlus aus, meine Hoffnung, das die dann das Telefonleerrohr nutzen würden.
    Wie geschrieben, ich hab das Thema abgehackt bis klar ob ich dann hier überhaupt noch wohne in 2 Jahren und wie der Ausbau erfolgt

    Danke für die Schilderung. Die Eigentümer hätten also nur einer Unterputzverkabelung zugestimmt? Eine solche dürfte natürlich erheblich teurer kommen, und ich bezweifle dass ein Anbieter bereit ist, dafür die Kosten zu übernehmen.

    Ich fürchte dass es in dem Haus auch vermutlich sowas wie ein "Telefonierohr" nicht gibt; andernfalls wäre man bei der Erkundung auch zuvor schon auf diese Idee gekommen anstatt der Nutzung von Kabelkanälen auf Putz. Falls das Haus nicht relativ neu ist, werden da einfach zwei- oder vieradrige Telefonkabel zu den Wohnung verbaut sein, vielleicht noch ein paar Adern für die Klingelanlage, aber keine Lehrrohre in nennenswertem Umfang.


    Ich fürchte dass diese Situation typisch ist für Millionen von Mehrparteien-Bestandsgebäuden in Deutschland; praktisch für alle solchen Gebäude, die vor sagen wir mal 2000 errichtet und seitdem nicht kernsaniert worden sind.

    Bei "Mietskasernen" in einer einzigen Eigentümerschaft kann die TK-Firma mit dem Eigentümer sich u.U. auf eine technische Lösung, die sie bereit ist zu finanzieren, einigen, also z.B. Kabelkanäle auf Putz, aber bei solchen Gebäuden mit WEG erwarte ich genau solch eine Situation, wie Du sie beschreibst.

    Das wird noch das eigentliche Problem beim FTTH-Ausbau (wenn man es denn als Problem bezeichnen möchte).

  • Na dann kannst Du Dich ja glücklich schätzen, über so viel Auswahl zu verfügen.

    Die Auswahl heisst Kableintert - DSL ist mit max 175Mbit uninteressant, weil zudem noch recht instabil.
    Ein Nachbar ist kürzlich auch davon weg zu Kabel gewechselt.


    Unterputz hätte mit Sicherheit keiner zugestimmt - wir habem im Treppenhaus sog. Glasputz, der kloppst nicht mal einen Schlitz und puzt das wieder zu, dann kannst das ganze Treppenhaus neu verputzen.Vielleicht währe ne Option der Schacht wo die Heizungsrohr zu den Etagen gehen, aber dann musst immer noch von dort in jede Wohnung, macht es nicht besser.

    Leerrohre von den Wohnungen zum Kellen liegen für Telefon, ob die einzeln bis zum Keller gehen weiss ich nicht, müsste ich mal nachschauen, was unten am Telefonverteiler ankommt oder eine Leitung jeweils von Wohung zu Wohnung die Etagen hoch geht. Ich meine bei mir kommt ein 2x2 an und ein 2x2 geht weiter in meine obere Etage, weil da noch eine Dose ist.
    Ob man da heute noch mal neues Kabel eingezogen bekommt, könnte auch ein Spass werden.

    Beim Koax-Kabel ist es so, die gehen von Wohnung zu Wohnung, fällt aber eh raus, weil das Kabelnetz bis zu Wanddose Vodafone gehört und die die Finger drauf haben.

    Wir haben uns vor paar Wochen eine Wohnung angesehen, da hab ich den Vermieter auch gefragt, was mit Glasfaser ist, weil das Haus auch im Ausbaugebiet liegt - selbe Problem dort. Kabel durchs Treppenhaus haben die Eigentümer abgelehnt, da wird nichts verlegt, ergo kein Glasfaser.

  • Alles muss besser werden, nur ändern darf niemand was. So wird das sicher klappen. :rolleyes:

    Ja, irgentwann kommt die Zeit, das DSL abgeschaltet wird - dann werde viele Vermieter dumm in die Röhre schauen, wenn die zukünftigen Mieter nach Alternativen fragen und der Glasfaserprovider denen den saftige Kostenaufstellung schickt.
    Telekom nimmt bei uns 800€ bei späteren Hausanschluss und die hausinterne Verkabelung kommt noch oben drauf.

    Hier bei uns wurden mehrere MFH gebaut, die haben alle Vorbereitung für Glasfaser, sogar in der Wohnung Netzwerkverkabelung bis zu einem zentralen Punkt ( Abstellraum etc. )

  • Die MFH die ich kenne, setzen auf Kabel und da ist ausdrücklich keine Abschaltung geplant. DSL war hier schon immer bedeutungslos, da lange Zeit nur 56k verfügbar war (und das mitten in Frankfurt!), ich habe glaube ich nicht mal eine funktionierende DSL-Dose hier, nur die losen Telefonkabel.

  • Die MFH die ich kenne, setzen auf Kabel und da ist ausdrücklich keine Abschaltung geplant. DSL war hier schon immer bedeutungslos, da lange Zeit nur 56k verfügbar war (und das mitten in Frankfurt!), ich habe glaube ich nicht mal eine funktionierende DSL-Dose hier, nur die losen Telefonkabel.

    Klar, ist ja bei uns auch, aber bei Neubauten nicht mehr, da Kabel teilweise garnicht mehr neu verlegt wird und somit garkein Hausanschluss vorhanden ist ( oder extrem teuer würde ).
    Bei den Neubauten hier auf der Strasse ist das auch, die haben kein Kabel-Anschluss mehr im Haus, obwohl auf der Strasse liegend. Und für TV nimmst heute eh besser Internet.

  • Ja, irgentwann kommt die Zeit, das DSL abgeschaltet wird - dann werde viele Vermieter dumm in die Röhre schauen, wenn die zukünftigen Mieter nach Alternativen fragen und der Glasfaserprovider denen den saftige Kostenaufstellung schickt.

    Die dürften hier gerne anschließen. Wollen sie aber nicht.

  • Ich mache in Sachen Glasfaser erst mal nichts mehr - vielleicht frage ich man so dumm beim Vermieter nach, er sollte ja Interresse an einen Wertsteigerung haben ;)

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