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Genauso wie bei Supermärkten besteht bei FTTH-Anschlüssen keine Verpflichtung für den Betreiber, auch Tarife der Konkurrenz darüber zu ermöglichen.
Aber die Betreiber von Supermärkten bieten doch gerade Produkte anderer Anbieter an. Z.B. das Joghurt von Ja!, von Bauer und von Weihenstephan. Sie bieten die Vertriebsinfrastruktur und der Hersteller nutzt sie, um seine Produkte über diesen Kanal an den Mann zu bringen. Natürlich zwingt den Supermarkt keiner dazu, aber es scheint sich ja wirtschaftlich zu lohnen. (Und bevor jetzt wieder einer mit der Finanzierung kommt: Das klappt wunderbar über die Handelsmarge. Dazu braucht es keine Förderung für den Betreiber des Supermarkts.)
Und genauso würde ich mich freuen, wenn mehrere Anbieter in dem Haus, in dem ich wohne, einen FTTH-Anschluss böten (ob ich ihn dann auch nutzen würde, hängt vom konkreten Angebot ab).
Wieviele Anschlüsse würdest Du denn im Haus akzeptieren?
Ich habe mich schon oft gefragt, wie es wäre, wenn hier die Glasfaser installiert werden würde. Die dürfen beim Verlegen weder das TV-Kabel noch das Telekom-Kabel noch die Wasserleitung noch die Leitungen der Wärmepumpe erwischen... Wie wäre das erst, wenn da schon drei Anbieter ihre Glasfaser liegen hätten...?
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Der Steuerzahler? Wer zahlt denn die ganze Ausbauförderung?
Es gibt Förderung, wenn jemand eine Wasser- oder Stromleitung legt?
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Es darf nur ein Netz gebaut werden, aber das müssen nur die bezahlen, die es nutzen? Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Einsicht war es nicht.
Es ist halt schwierig, wenn Du nicht verstehst.
Das Stromnetz hier bezahle ich über das Netzentgelt.
Die Wasserverrohrung über den Tarif des Wasserversorgers.
Das Kabelnetz über meinen Telefon-/Internetvertrag.
Die Mobilfunk-Basisstation über mein monatliches Entgelt.
Wer sollte es sonst bezahlen?
Ich habe dann mehr Auswahl.
Es ist aber kein Nachteil für Dich. Mehrere Leitungen für verschiedene Anbieter im Haus würde ich als Nachteil empfinden. Die Idee ist: Nur eine Leitung, aber dennoch Auswahl. Das ist so, als könntest Du im Laden entscheiden, ob Du gerade bei Lidl oder bei Rewe sein möchtest.
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Oh doch, da möchte ich widersprechen. Für mich als Konsument ist es sehr wohl von Belang, ob ich nur einen, sagen wir mal Edeka, am Ort habe oder zusätzlich noch Lidl, Aldi und Kaufland. Je nach Ort sind diese Supermärkte auch durchaus direkt nebeneinander. Gilt für Geldautomaten und Tankstellen ebenso, und genauso für alle anderen kommerziellen Angebote.
Inwiefern betrifft es Dich, wenn neben dem Lidl noch ein Rewe eröffnet?
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Man muss den Vergleich nicht allzu wörtlich nehmen. Es ging nur um den Aspekt, dass es viele Branchen gibt, in denen dem Konsumenten lokal mehrere Anbieter zur Verfügung stehen, weil mehrere Anbieter dort investiert haben, oder eben kein Anbieter, weil kein Anbieter die Investition für aussichtsreich hält.
Trotzdem: Die Anzahl der verschiedenen Supermärkte, Geldautomaten und Tankstellen ist für den Konsumenten nicht von Belang, da sie sich irgendwo im Ort und um den Ort verteilen. Aber möchte man von x Anbietern Stromleitungen, Wasserleitungen, Gasleitungen und Datenleitungen unterschiedlichster Art im Haus haben? Man müßte dann ja auch bei jedem Anbieterwechsel auf den richtigen Anschluß umschalten. Das geht einfacher...
Was ihr hier sagt ist in etwa "baut mal ein Glasfasernetz für alle, das müssen dann alle zahlen (wer sonst)". Und da kommt euch nicht der Gedanke, dass dieser Blankoscheck vielleicht eine blöde Idee ist?
Das hat schon in vielen Bereichen gut funktioniert. Und die vorhandenen Netze werden auch nicht von "allen" bezahlt, sondern von denjenigen, die die Netze nutzen.
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Es gibt ja auch Gemeinden mit mehr als einem Supermarkt, mehr als einer Tankstelle, mehr als einem Bankautomaten usw.
Dieser "Vergleich" hinkt natürlich gewaltig. Die Supermärkte, die Tankstellen und die Bankautomaten erreichen wir über die gemeinsam genutzten öffentlichen Wege und Straßen. Dort gehen wir hin, um etwas abzuholen. Deine Internet-Daten möchtest Du aber nicht an einem zentralen Ort "abholen", sondern Du möchtest, daß Dein Haus angeschlossen wird, damit die Daten direkt zu Hause ankommen. In Deinem Vergleich würde das bedeuten: Jede Bank müßte Wege und Straßen zwischen Deinem Wohnort und ihrem Bankautomaten bauen; analog für Supermärkte und Tankstellen.
Das Stromnetz, dessen Kosten im kWh-Preis enthaltenen sind und zwar reguliert werden, aber in den letzten fünf Jahren um über 50% gestiegen sind (schonmal deine Stromrechnung genau gelesen?), möchtest du als gelungenes Vorbild darstellen?
Unabhängig vom gewählten Modell muß der Kunde diese Kosten wohl tragen... Wer sollte es sonst bezahlen?
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WLAN-Daten per QR-Code teilen
- Tippen Sie auf das Zahnrad-Symbol oder den Namen des Netzwerks, mit dem Sie aktuell verbunden sind.
Es ging um Netzwerke, mit denen man gerade nicht verbunden ist.
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Das funktioniert auch bei nicht verbundenen Netzen, die unter "gespeicherte WLANs" stehen. Antippen und dann auf "Teilen". Dann bekommt man einen QR-Code nebst dem Passwort im Klartext
Das "Teilen" finde ich da nicht. Aber das Paßwort wird auch dort angezeigt.
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Manchmal ist es nervig: ich kann WLAN-Passwörter eintragen und speichern. Aber ich darf sie nach dem Speichern nicht wieder lesen?! Das ist sinnfrei, ich habe sie schließlich selbst eingetragen.
WLAN - Zahnrad neben dem aktuellen Netzwerk - durchgestrichenes Auge neben dem Paßwort antippen - PIN/Entsperrmuster/Fingerabdruck - Voilá