Mit dieser Strategie gibt’s vielleicht etwas mehr Umsatz, aber eher selten neue Kunden wie dich. Wobei, du warst ja bereits Kunde dort, von daher änderte sich für dich nichts. Ein Wechsel ist aufwendig, potentielle Kunden werden sicher nicht nur wechseln, weil das Bankschließfach im Preis erhöht wurde und man dann rechnerisch vielleicht 30€ im Jahr sparen könnte.
Soweit ich das weiss, wollte man damit Nicht-Kunden abschrecken, nach Schliessfächern zu fragen, weil es eben Überhand genommen hat und die Anzahl der Schliessfächer im Tresor nun mal physikalisch begrentzt ist - wir haben 6 Monate auf ein freies gewartet und auch nur, weil wir ein großes genommen haben ( worüber ich mittlerweile froh bin ), bei kleine Fächern wartet man noch länger.
Nicht-Kunden zahlen glaube ich den doppelten oder sogar dreifachen Preis, weil der Aufwand hoch ist - duch braucht für den Zugang nämlich eine Bankkkarte und ohne Konto hast nun mal keine Bankkarte.
Warum ich z.b. nicht zu ner Onlinebank wechsel - ich hab keine Lust meine ganzen Banksachen am Smartphone zu machen, das ist mir schlichtweg einfach zu blöd.
Ich mache das am Notebook mit einer Banksoftware, wo alle unsere Konten, Kredikarten, Paypal usw. drin verwaltet werden.
Das Problem ist aber, das bei vielen der Onlinebanken ( Revolut, C24, n26 usw. ) genau der Weg nicht funktioniert, weil die kein FinTS/HBCI-Server betreiben, kostet nun mal Geld. Die unterstützen nur Web-Banking oder eben deren Smartphone-App.
Somit gehen Kontoabrufe noch über Web-Abrufe aber Überweisungen/Daueraufträge usw. eben nicht und das ist für ein absolutes NoGo.
Zum Glück hat der Softwareentwickler auf seiner Webseite ein Liste aller Banken, die Unterstützt werden und welche Einscränkungen es gibt - da kann man schon mal eine Vorauswahl treffen.
Ansonsten Bankenauswahl vor Ort - Volks&Raiffeinsenbank ist noch bei uns vor Ort ( mein Eltern waren Jahrzehnte Kunde dort und immer 1a zufrieden ), Deutsche Bank hat nur noch nen Geldautomaten, die Filliale ist vor einigen Jahren schon zu gemacht worden, die war aber eh recht klein.
Sonst gibt es bei uns in der Stadt keine Bank mehr.
Zumindest die hiesige Sparkassen bauen sich riesige Verwaltungsbunker wo sie ihre Mitarbeiter unterbringen - wäre es da eben nicht doch sinnvoller die Mitarbeiter in Filialen zu setzen = ist ja egal wo bestimmte Tätigkeiten durchgeführt werden...
Das reine Kundengeschäft mit Giro-/Sparkonten macht nicht viel Arbeit und braucht kaum Leute. Das sind mehr Finanzierungssachen, die Aufwände machen und Zeit kosten ( z.b. Baufinanzierungen ) oder Geschäftskundenbetreuung - das läuft ja alles im Hintergrund ab.
Bei uns in der Sparkasse laufen in der Schalterhalle vielleicht max. 8 Leute rum und die meisten Kunden an den Schaltern kommen weil sie Probleme oder Fragen haben, zum Geld holen/einzahlen gehen die direkt zum Geldautomaten oder an die Kassen.
Ich war auch nur da, weil ich ne neu Bankkarte brauchte und eh gerade beim Doc gegenüber war - sonst hätte ich das auch online gemacht.