Beiträge von rasputin

    Um -10% mit einem MSCI-World wieder auszugleichen (nur auszugleichen, da ist noch kein Cent verdient) braucht es ein Jahr oder länger. Da erscheint es mir sinnvoller zu warten. Das kann bei so volatilen Papieren deutlich schneller gehen.

    Ja, kann. Ist halt eine Wette gegen den Markt. Kann man so machen, wenn man sich bewusst ist, was man tut. Und das Ergebnis dann auch hinnimmt.


    Langfristig geht das beinahe immer schief. Deshalb ist es irrational. Du brauchst nur die Charts "deines" ETF neben den des MSCI World legen (wie es auf den Seiten zuvor schon getan wurde). Das spricht eine klare Sprache.

    Sofern ich nicht davon ausgehe, dass der Zock (nichts anderes sind solche Sektorwetten in diesem Fall) den Markt outperformed: Ja, ich würde die Verluste realisieren und den Rest stattdessen marktbreit investieren. Das Warten auf eine Kurserholung ist psychologisch verständlich, aus finanzmathematischer Sicht jedoch (fast immer) eine irratonale Fehlentscheidung.


    Es zählt ausschließlich, wo das Geld ab heute die höchste Renditeerwartung bei optimalem Risiko hat. Das Geld, das du verloren hast, ist weg. Dem Markt ist es völlig egal, zu welchem Kurs du eingestiegen bist. Der Einstiegskurs hat keinerlei Einfluss auf die zukünftige Kursentwicklung des Sektors. Während das Geld in einem dem Sektoren feststeckt und darauf „wartet“, wieder den Einstandskurs zu erreichen, verpasst du die Rendite des breit gestreuten Marktes (=Opportunitätskosten).


    Wenn du hingegen immer noch glaubst, dass die Wette besser läuft, als ein solides Investment, dann kannst du natürlich abwarten. Ich würde es nicht tun.

    und er lässt seinen Mitarbeiter den Arbeitsplatz selber aufbauen.


    Das einzige Mal wo ich das in meinem Berufsleben erlebt hab, war bei VIAG Interkom, da haben wir unsere Arbeitsplätze selber aufgebaut, weil das Gebäude noch Baustelle war und nichts fertig.

    Du sprichst allerdings von großen Unternehmen. polli hingegen von einem sehr kleinen Unternehmen. Da gibt es keine "IT-Abteilung".


    Er hat auch nicht erwähnt, dass er den Mitarbeiter deshalb entlassen hat.

    Ich würde dich gerne sehen, wenn du am Supermarkt laden willst (oder musst, weil du zu Hause keine Wallbox hast), und vor dir noch ein Dutzend weiterer Autos wartet daß der eine gesetzlich vorgeschriebenen Ladepunkt (mehr als gesetzliche Pflichterfüllung werden die Supermärkte wohl kaum machen, weil das richtig Geld kostet) frei wird. Ob du dass dann auch noch so lustig findest?


    Aus der schönen Theorie "Wenn er steht dann lädt er" wird dann auf einmal "Wenn er steht dann wartet er auf den freien Ladepunkt". Dann wird laden zur tagesfüllenden Beschäftigung. Weitere Hobbys brauchst du dann nicht mehr. Du wirst eh keine Zeit mehr dafür haben :evil:

    Ich male nicht den Teufel an die Wand und glaube insofern nicht, dass es so kommt, wie du annimmst.


    Aktuell habe ich zuhause auch keine Lademöglichkeit. Weil ich keine brauche. Ich könnte bislang unterwegs erheblich mehr laden, als ich verfahren kann. Ohne Stress, ohne Wartezeiten. Du beschwörst einen (vermeintlichen) Engpass herbei, den ich in der Realität nicht sehe.

    Da fällt mir die berühmte "Pferdemist-Prognose" ein, die Mitte des 19. Jahrhunderts besagte, dass in rasant wachsenden Metropolen (wie London und New York), die Straßen wegen der exponentiellen Zunahme von Pferdekutschen in naher Zukunft unter meterhohem Pferdemist ersticken würden. Nur eben andersrum in Bezug auf Ladepunkte ^^

    Nachdem Tesla im Frühjahr Mal mit der Preiserhöhung gesponnen hat, habe ich mich auch damit beschäftigt, mit den anderen Anbietern in den Urlaub zu kommen. Bin froh, dass sich das rechtzeitig wieder normalisiert hat. Denn wer die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bei Tesla mal genossen hat, wird sich mit den meisten Standorten, auch der Platzhirsche, schwer tun. Teils wenige Stalls und Leistungsteilung lassen einen immer die Luft anhalten.

    Ja, das war bei den Superchargern wirklich spitze. Auch hatte ich den Eindruck, dass an den Superchargern im Durchschnitt mehr Disziplin herrscht - da standen die Fahrzeuge vernünftig am Ladepunkt und nicht quer, kein Diesel-Dieter der den CCS-Ladepunkt zuparkt etc.

    Wäre es nicht günstiger gewesen für einen (oder zwei) Monat auf den M oder L Tarif zu wechseln?

    War eine Option - ich habe mich dann aber bewusst für zwei Monate Tesla Abo entschieden, weil die Supercharger für mich auf den Teilen der Strecken im Ausland so praktisch und für mich gut gelegen erschienen - war dann auch so :) Und ich wollte es einfach mal ausprobiert haben ^^ Dementsprechend mehr kWh sind dann auch auf Tesla entfallen.


    Ansonsten hast du völlig Recht und ich hätte das auch temporär gemacht - geht ja auch bequem in der App.


    Aber hier hat eben jeder andere Vorlieben und Anforderungen. Und genau das muss eben zusammenpassen. E-Mobilität wird nie eine 100%-Sache sein, genausowenig sind Verbrenner das Allheilmittel. Diese Freiheit sollte man jedem lassen und sich das auch eingestehen - allerdings sind meiner Meinung nach ein Großteil der Fahrprofile locker mit E-Kisten machbar.

    :thumbup: Das Gute ist: man kann sich das ja anhand der eigenen Rahmenbedigungen und Vorlieben passend gestalten. Ich fand es in Italien z.B. auch bequem im klimatisierten E-Auto ein Nickerchen zu machen, während Madame geshoppt hat ^^

    Ich habe auch Sektorwetten die ganz gut gelaufen sind bzw. immer noch laufen. Der Öl-ETF den ich zu Beginn des Irankrieges gekauft und drei Monate später mit 10% Gewinn wieder angestoßen habe ist so ein Beispiel. Noch eines ist der Amundi Euro Stoxx Banks UCITS ETF Acc, LU1829219390. 20% im ersten halben Jahr können sich sehen lassen. In der gleichen Zeit brachte der MSCI World gerade mal ein Viertel davon.

    Zocken kann natürlich nicht nur Spaß machen, sondern auch (in einem begrenzten Zeitfenster) gut laufen. Ist dann aber eben keine langfristige Investition. Auf lange Sicht hat damit kaum jemand Erfolg. Das sind meist die Komponeten, die dafür sorgen, dass jemand "seine Pension" verliert.


    Kann man alles machen, sollte sich aber des Risikos bewussst sein - und es dann auch akzeptieren, wenn man hinterher mit leer(er)en Taschen da steht, als jemand der einfach stumpf und stetig marktbreit investiert hat.


    Zocken kann man - und mir macht das auch durchaus mal Spaß - aber nur mit dem Teil meines Vermögens, bei dem ich auch bei einem Totalverlust noch gut schlafen kann.

    Das ist doch schön. Aber warum dann die vorhergehende Jammrerei?


    Und wie ist die (übergreifende) Gesamtperformance? Und die Performance im Vergleich zum MSCI-World?

    Richtig, entscheidend ist die Gesamtperformance - und so richtig auch erst nach ein paar Jahren. Vorher ist das alles eher ein Rauschen, insbesondere bei Buchgewinnen.

    Das ist eher der minimale Preis den EnBW beim Roaming verlangt. Das müssten schon sehr merkwürdige Zufälle sein, wenn du nie mehr bezahlt hast. Nach oben geht's bis 89 Cent.

    Nein, keine merkwürdigen Zufälle und auch keine Magie. Wenn ich laden will, füge ich meiner aktuellen Routenführung einfach einen EnBW Ladepunkt (Schnelllader) oder einen Tesla Supercharger hinzu. Warum sollte ich roamen, wenn es EnBW kombiniert mit Tesla wie Sand am Meer (dort bin unter anderem hingefahren) gibt? Zuletzt gestern: ca. 600 Kilometer Strecke via Google Maps Navigation --> Zwischstopp hinzufügen --> "EnBW Ladestation" --> Stopp hinzufügen. Google Maps zeigt sogar direkt an, wieviel kW dort möglich sind und wie viele Ladepunkte aktuell frei sind. Auch die rund 9-stündige Fahrt zum Gardasee (und später wieder zurück) habe ich genau so gemacht (Ok, auf der Hinfahrt habe ich statt nach EnBW nach "Tesla Supercharger" gesucht, um dort den ID 3 zu laden). Aber selbes Prinzip).


    Anders als so mancher Youtuber suche ich nicht gezielt nach defekten Ladesäulen oder nach Roaming.