Beiträge von 7650w

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    Original geschrieben von stanglwirt
    nach der logik sollte es also nur vollkommen einkommensunabhängig eine kopfpauschale geben? das wird dann aber für VIELE sehr viel teurer.


    Wenn das dann ALLE (incl. Beamte- keine private KV mehr) zahlen und die mit kleinen Einkommen einen Ausgleich bekommen und Kinder beitragsfrei sind, warum nicht?
    Dies gepaart mit der Möglichkeit der Zusatzversicherung. Diesen Markt kann die PKV dann abgrasen.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    zinsen und mieteinnahmen wurden aber noch NIRGENDWO versteuert, jedenfalls nicht mehr als normalen arbeitseinkommen auch!


    Die Zinsen werden versteuert und sind bei vielen schon mal versteuert worden!
    Ist das keine Doppelbesteuerung?


    Es erben nicht alle, es gibt auch Sparer, die vorsorgen und Kapitalertragsteuer zahlen müssen.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    von dieser regelung arg negativ betroffen, wären doch allenfalls die, die sich mit 500€ wo zum schein angestellt haben, eine billige krankenversicherung haben und daneben horrende mieteinnahmen haben. und die haben es imho auch verdient, dass da ein riegel vorgeschoben wird.


    Das sehe ich genauso.
    Und auch die ganzen Pseudo 450€ Kräfte, die schwarz mehr verdienen, nicht vergessen.
    Ja, das gibt es auch.
    Ob arm oder reich, wo es was zu holen gibt, sind Menschen erfinderisch.
    Bei beiden Gruppen sollte man das verurteilen und Gegenmaßnahmen ergreifen.
    Das fehlt mir bei den grünen und roten Gutmenschen.


    Aber ich habe grundsätzlich etwas gegen Steuern oder Beiträge auf schon mal versteuertes oder verbeitragtes Einkommen.

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Und du gehst davon aus, dass dies zu höheren Krankenkassenbeiträgen führen wird, weil...?


    Ich sehe darin erstmal einen Weg hin zu mehr Gerechtigkeit bei der Beitragszahlung. Warum sollen bestimmte Einkommensarten privilegiert sein? Leuchtet mir nicht ein.


    Sag das mal unseren Betriebsrentnern hier, die freuen sich jetzt schon über den Unsinn von Ulla Schmidt!
    Aber das sind ja "Reiche".....




    Einer der "Reichen"(Grüne und SPD Definition), der an der BBG verdient, zahlt ja jetzt schon Höchstbeiträge in der GKV.
    Ich sehe da keine Privilegien. Im Gegenteil, diese Personengruppen schultern den Großteil zugunsten der Minibeiträge und Mitversicherten.
    Durch die Erhöhung der BBG wird dies noch verstärkt.


    Damit wir uns nicht falsch verstehen, eine GKV soll und muß immer solidarisch sein.


    Der Faktor Arbeit kann aber nicht unendlich belastet werden und bei allen Modellen der Grünen und Roten zahlt immer der arbeitende Facharbeiter mit gutem Einkommen drauf.
    Das ist leistungsfeindlich.

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    .. Bist du eigentlich auch dafür, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen, welche in D besonders hoch ist? Wenn ja, welche Vorschläge dafür findest du denn gut?


    Du wirst hier kaum einen finden, der das nicht so sieht, mich eingeschlossen.


    Die Frage ist, was ist reich?
    Und da gibt es natürlich große Unterschiede in der Wahrnehmung.


    Klar ist für mich aber auch, dass der Staat genug Gelder einnimmt. Die Frage der Verteilung stellt sich hier eher.
    Das Sozialbudget ist auch sehr hoch in Deutschland, die soziale Absicherung ist im Vergleich mit anderen Ländern auch nicht schlecht.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Ziel ist ein wenig mehr (finanzielle und soziale) Gerechtigkeit im gesellschaftlichen Miteinander. Die Schaffung und/oder Vergrößerung einer sozialen "Unterschicht", wie es sie im vor-vorigen Jahrhundert gab, widerspricht krass den Grundsätzen, die mit gutem Gund in das Grundgesetz aufgenommen wurden.


    Der Anspruch einer sozialen Marktwirtschaft wurde immer wieter aufgegeben. Es wird höchste Zeit zur Besinnung, wenn wir nicht irgendwann im Raubtierkapitalismus wie in den USA landen wollen. In solch einem Staat möchte ich nicht leben und diesen Wunsch werde ich durch meine Stiime unterstützen.


    Viele verwechseln aber auch soziale Gerechtigkeit mit einem Wohlfühlpaket staatlicher Alimentierung.
    Das kann es dann auch nicht sein.
    Vieles wird auch falsch dargestellt bzw. es wird immer nur negativ dargestellt, wenn es um niedrige Löhne geht.


    Beispiel:
    Die Klassenkämpfer von Verdi erwähnen zum Beispiel nicht die andere Seite:


    Eine kleine Stadt am Niederrhein mit 4645 Arbeitslosen:


    "Nach wie vor ein wichtiger Arbeitgeber sei Amazon. Der Logistiker habe 814 Arbeitnehmer in 2013 bislang eingestellt - Vertragsverlängerungen sind mit eingerechnet. Zudem konnte die Agentur für Arbeit 21 Gehörlose in einen Job bei Amazon vermitteln. Greifenhofer weiß, dass Amazon wegen der Arbeitsbedingungen und den Löhnen in die Kritik gerät. Aber man müsse sehen, „dass Amazon ungelernten Kräften eine Chance gibt, die sie woanders nicht bekommen. Bei Amazon zählt nur das Auswahlverfahren.“


    Es gibt viel zu verbessern in Deutschland, gerade auch im Bereich prekäre Beschäftigung.
    Das Gutmenschentum von Frau Roth bringt uns definitiv nicht weiter.
    In so einem Versorgungsstaat, der keine Leistung fördert, möchte ich widerrum nicht leben.


    Wir haben ein Problem mit ungelernten bzw. unqualifizierten Menschen, auch bedingt durch die Globalisierung.
    Wir brauchen Lösungen und keine Neiddebatten.


    Chancengleichheit, ja. Gleichmacherei und DDR 2.0, nein.



    Btw:
    Die USA sind zum Beispiel das einzige Land der Welt, in dem alle Staatsbürger in ihrem Heimatland in vollem Umfang Steuern zahlen – wo auch immer in der Welt sie wohnen mögen.
    Schlimm, nicht wahr?

    Ja, das mag so sein, obwohl ich täglich Blackberrys sehe. Mehr als Iphones.


    Android ist klar vorne und durch die Vielzahl an preiswerten Geräten wird das auch so weitergehen.
    Deswegen meine ich auch, das Whatsapp hier weiteres Potential hat.


    Ich mache nur eine Einschränkung:
    Wenn Google mit seiner Lösung incl. Hangout etc. in Chrome und auf Android eine gute Version bringt, die auch auf Smartphones vorinstalliert und integriert ist, dann kann es gefährlich werden.