Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Ziel ist ein wenig mehr (finanzielle und soziale) Gerechtigkeit im gesellschaftlichen Miteinander. Die Schaffung und/oder Vergrößerung einer sozialen "Unterschicht", wie es sie im vor-vorigen Jahrhundert gab, widerspricht krass den Grundsätzen, die mit gutem Gund in das Grundgesetz aufgenommen wurden.
Der Anspruch einer sozialen Marktwirtschaft wurde immer wieter aufgegeben. Es wird höchste Zeit zur Besinnung, wenn wir nicht irgendwann im Raubtierkapitalismus wie in den USA landen wollen. In solch einem Staat möchte ich nicht leben und diesen Wunsch werde ich durch meine Stiime unterstützen.
Viele verwechseln aber auch soziale Gerechtigkeit mit einem Wohlfühlpaket staatlicher Alimentierung.
Das kann es dann auch nicht sein.
Vieles wird auch falsch dargestellt bzw. es wird immer nur negativ dargestellt, wenn es um niedrige Löhne geht.
Beispiel:
Die Klassenkämpfer von Verdi erwähnen zum Beispiel nicht die andere Seite:
Eine kleine Stadt am Niederrhein mit 4645 Arbeitslosen:
"Nach wie vor ein wichtiger Arbeitgeber sei Amazon. Der Logistiker habe 814 Arbeitnehmer in 2013 bislang eingestellt - Vertragsverlängerungen sind mit eingerechnet. Zudem konnte die Agentur für Arbeit 21 Gehörlose in einen Job bei Amazon vermitteln. Greifenhofer weiß, dass Amazon wegen der Arbeitsbedingungen und den Löhnen in die Kritik gerät. Aber man müsse sehen, „dass Amazon ungelernten Kräften eine Chance gibt, die sie woanders nicht bekommen. Bei Amazon zählt nur das Auswahlverfahren.“
Es gibt viel zu verbessern in Deutschland, gerade auch im Bereich prekäre Beschäftigung.
Das Gutmenschentum von Frau Roth bringt uns definitiv nicht weiter.
In so einem Versorgungsstaat, der keine Leistung fördert, möchte ich widerrum nicht leben.
Wir haben ein Problem mit ungelernten bzw. unqualifizierten Menschen, auch bedingt durch die Globalisierung.
Wir brauchen Lösungen und keine Neiddebatten.
Chancengleichheit, ja. Gleichmacherei und DDR 2.0, nein.
Btw:
Die USA sind zum Beispiel das einzige Land der Welt, in dem alle Staatsbürger in ihrem Heimatland in vollem Umfang Steuern zahlen – wo auch immer in der Welt sie wohnen mögen.
Schlimm, nicht wahr?