Beiträge von 7650w

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    Original geschrieben von stanglwirt
    ich finde die abgeltungssteuer in dem sinne auch unsinnig, weil dadurch reiche extrem bevorzugt werden. höhere steuern darauf würden auch dazu beitragen, dass das geld ausgegeben und nicht gespart wird = gut für die wirtschaft.


    Ich habe grundsätzlich etwas gegen Steuern auf Kapital, dass schon mal versteuert wurde.
    Ob ich nun selber ein paar € habe oder es nur die Reichen betrifft ist dabei vollkommen irrelevant.
    Hier diskutieren einige immer nur aus der eigenen "Betroffenheit".


    Ich freue mich, wenn mein Nachbar sich ein neues Auto kauft oder mir strahlend mitteilt, dass er den beruflichen Aufstieg geschafft hat.
    Bringt Steuern .. :top:


    Zitat

    höhere steuern darauf würden auch dazu beitragen, dass das geld ausgegeben und nicht gespart wird = gut für die wirtschaft.


    Weniger Steuern würden dazu beitragen, dass ich mehr ausgebe!
    Ich persönlich lasse mein Kapital stehen und gönne mir was von den Zinsen; merkst Du was? ;)
    So verschieden können Menschen oder Lebensplanungen sein.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Mittelschicht ist gut ... gebrüllt, Löwe.


    Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde Einkommen. In Größenordnungen von 80 T€ ist die Diskrepanz zwischen tatsächlichen Einkünften und zu versteuerndem Einkommen zuweilen beträchtlich.


    Ich gehe davon aus, dass tatsächliche Einkünfte in aller Regel deutlich über 100 T€ liegen müssen, wenn sie zu einem steuerbaren Einkommen von 80 T€ führen sollen. Man darf nicht unberücksichtigt lassen, dass in solchen Einkommensgruppen ein nennenswerter Teil steuerbegünstigt (um)geleitet wird - Möglichkeiten, die dem Durchschnittsverdiener, der den Großteil seines Einkommens zur Bestreitung des Lebensunterhalts aufwenden muss, nicht zugute


    Damit wir hier weiterkommen, benötige ich zumindest handfeste Fakten.
    Ich weiß echt nicht, wer Euch diesen Unsinn erzählt.
    Immer bezogen auf die 80k€ p.a. abhängig Beschäftigter. Nicht dass wir hier von verschiedenen Dingen reden.


    Und eine 10k€ Spende an die FDP mag zwar Steuern sparen- kostet aber auch!
    Ich bitte um Fakten!


    Imho verwechselt Ihr Mittelschicht 80k€, mit selbständigen Millionären.


    Was ich aber sicher sagen kann: Einige hier haben null Ahnung vom- zugegeben teiweise komplexen- Steuerrecht.
    Das soll keine Diffamierung sein, ich bin auch kein Steuerfachmann.

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    Original geschrieben von pithein
    Ziemliche Verallgemeinerung, als ob ich als Bildleser (- ja, ich lese auch Bild -) keine andere Meinung als die Bild haben dürfte.


    Ist mir zu teuer, eher was für die Besserverdienenden. :D
    Ich lese die aber auch manchmal, liegt immer ab 10 Uhr im Pausenraum rum. ;)

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    Original geschrieben von rainbow
    Können grundsätzlich die da unten nicht betrügen?
    Betrügen grundsätzlich alle Reichen?


    Grundsätzlich ist das kein Phänomen der Reichen.
    Der normale Arbeitnehmer betrügt halt bei Fahrtkosten und Co.
    Die Beträge sind halt zwangsläufig geringer.
    Das zieht sich durch alle Schichten, fängt beim Hartzler an und hört beim Millionär nicht auf.


    Unten sind es halt kleinere Beträge aber mehr Personen und oben halt wenige Personen mit jeweils größeren Summen.
    Ich sehe da jetzt nicht den Unterschied im grundsätzlichen Verhalten.
    Die Bildzeitung und deren Leser mag das anders sehen.

    "Die Mittelschicht wird zu stark belastet


    Die Folge dieser Probleme ist, dass Menschen mit mittlerem Einkommen vom deutschen Fiskus umso stärker gemolken werden. Er ist nur logisch: Solange Superreiche und Großkonzerne sich mit Finanztricks vor der Steuer drücken können, muss der Staat eben denen umso tiefer in die Tasche greifen, die nicht einfach auf die Virgin Islands oder in die Schweiz verduften können – der Mittelschicht.


    Hinzu kommt, dass die Mittelklasse in Deutschland nicht nur von ganz oben, sondern auch von ganz unten unter Druck gerät: Nicht nur superreiche Betrüger zahlen keine Steuern, sondern auch die Deutschen, die der Staat von der Steuer befreit, weil sie nur wenig mehr als das Existenzminimum haben: Rund 11 Mio. Steuerpflichtige verdienen jährlich 10.000 Euro oder weniger und müssen so gut wie oder gar keine Einkommensteuer zahlen. Solange sich daran nichts ändert, bleibt Deutschlands Steuersystem eine Dreiklassengesellschaft: Unten ist zu wenig da, als das gezahlt werden könnte, oben müsste gezahlt werden, aber es wird betrogen, und in der Mitte kassiert der Staat ab – so könnte man es etwas überspitzt auf den Punkt bringen."


    http://www.n-tv.de/wirtschaft/…dell-article10560416.html

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    Original geschrieben von malinfo
    In anderen worten: jemand mit einem bruttoeinkommen von 40 TEUR kommt, wenn er sehr geschickt ist, vielleicht auf ein zu versteuerndes einkommen von 32 TEUR. Jemand aus der erwähnten oberste-3%-kategorie hat aber schlechte berater, wenn seine 78 TEUR zu versteuerndes einkommen nur aus einem bruttoeinkommen von 86 TEUR resultieren. In dieser einkommensklasse ist es dann schon wahrscheinlicher, daß das tatsächliche bruttoeinkommen bei 120 und mehr TEUR liegt und durch geschickte --- wohlgemerkt legale --- gestaltung auf 78 TEUR kleingerechnet wird.
    .


    Um sachgerecht auf Deine unsinnigen Ausführungen antworten zu können, teile uns bitte noch mit, ob Du auch Selbständige einschliesst.
    Ich gehe hier in dem Thread bisher von Angestellten mit nichtselbständigen Einkünften aus.


    Vorab kann ich schon sagen, selten so einen Humbug gelesen. Sorry ;)

    Zitat

    Original geschrieben von khaos
    Ja das stimmt natürlich wirklich.. Man kann eine kleine Reparatur wie zB Bremsbeläge wechseln oder sich in einem Raum den Boden verlegen lassen auf jeden Fall damit vergleichen das einer Millionen Euro am Finanzamt vorbeischiebt.. Lest ihr eigentlich was ihr da schreibt? Oder ist da manchmal das Gehirn aus und es wird sich aufgeregt weil man möglicherweise in den Bereich fällt indem man mehr zahlen müsste wenn das kommen würde und versucht dann auf Teufel komm raus zu polemisieren?
    :rolleyes::rolleyes:
    Bei manchen Kommentaren rollen sich ja einem die Zehennägel hoch.


    Du scheinst die Dimensionen nicht zu kennen:


    "Volkswirtschaftliche Schäden


    Durch Schwarzarbeit entstehen in Deutschland jährlich Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe."


    Ich will das aktuelle Thema Steuerhinterziehung nicht verniedlichen, sondern lediglich die Scheinheiligkeit mancher Kommentatoren, auch aus dem Lager des "kleinen Mannes auf Facebook" darlegen.