Beiträge von 7650w

    Ein Beitrag aus dem aktuellen Focus, den ich mal unkommentiert lasse:
    (Kopiert, deswegen zerstückelt)


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    Jobs für Chancenlose
    Der US-Konzern Amazon erfährt massive Kritik. Aber was sagt eigentlich die Bundesanstalt für Arbeit zu dem Arbeitgeber?


    Im Dauerstreit mit der Gewerkschaft Verdi um bessere Arbeitsbedingun- gen erhält Online-Händler Amazon nun Imagehilfe von unparteiischer Seite: Die acht Zweigstellen der Bundesagentur für Arbeit (BA), die mit den Logis- tikzentren zusammenarbeiten, bewerten auf FOCUS-Anfrage Amazon überraschend positiv.
    Die Arbeitsagenturen betonen vor allem eines: dass der US-Konzern auch Menschen einstellt, die sonst kaum Job-Chancen haben. Das Unternehmen sei für die Region ein wichtiger Arbeitgeber, weil es „keine speziellen Qualifikations- anforderungen an Beschäftigte stellt“, so die BA-Filiale Leipzig.
    Vermitteln lasse sich, wer moti- viert, körperlich leistungsfähig und bereit zur Schichtarbeit sei: „Diese wenigen Anforderungen ermögli- chen uns, viele arbeitslose Men- schen in Beschäftigung zu brin- gen, besonders auch Menschen mit niedriger oder vom Arbeitsmarkt nicht nachgefragter Qualifikation.“
    Andere Arbeitsagenturen äußern sich ähnlich. Das Unternehmen eröffne eine Perspektive für
    • „ungelernte und ältere Arbeits-
    kräfte“ (Hamm bei Werne),
    • „Personen mit Migrationshinter- grund“ (Duisburg bei Rheinberg) • und „Menschen, die seit länge- rer Zeit arbeitslos sind“ (Fulda
    bei Bad Hersfeld).
    Das Job-Center Augsburg nahe
    dem Logistikzentrum Graben hebt hervor, dass „Amazon auch Men- schen mit Handicaps beschäftigt“. So habe man beispielsweise zwei Gehörlose vermitteln können, für die Amazon eigens einen Gebär- dendolmetscher bemühe.
    Den Amazon-Effekt in ihrer Regi- on fassen zwei Arbeitsagenturen in Zahlen. In Pforzheim sei nach dem Start des Amazon-Logistik- zentrums – entgegen des sonst üblichen saisonalen Anstiegs – die Zahl der Arbeitslosen gesun- ken, von 4835 im September 2012 auf 4463 im Dezember 2012. In Koblenz habe sich die Arbeitslo- senquote binnen eines Jahres von sieben auf 6,4 Prozent verbessert – und von dem Rückgang „profitier- ten ganz überwiegend die soge- nannten Hartz-IV-Empfänger“.
    Das sind Fakten, die im Amazon- Verdi-Zwist bisher untergingen.

    Dann hast Du aber leider den falschen erwischt, die Forderung stammt nicht von mir.


    Ausserdem ist doch klar, wie der Ersteller der provokanten These das gemeint hat. Ich habe es zumindest so verstanden.
    Und vergess bitte nicht, dass es in dem Kontext um den harten Kern der Empfänger von SGBII ging.
    Und da ist allen Vorurteilen zum Trotz nunmal das Problem Alkohol ein Thema. So habe ich die Antwort von Heinzolm aufgefasst.


    Das einzige was unklar ist, ist die Anzahl der Gruppe. Darüber lässt sich diskutieren.


    Du bestätigst übrigens mit Deiner Reaktion genau das Dilemma von Hartz IV. Vollasis wurden mit normalen Arbeitnehmern zusammengewürfelt. Wenn man nun in Richtung Vollasis argumentiert, fühlt sich jeder angesprochen.

    Zitat

    Original geschrieben von Braindead


    Deinen anderen Dünnsch*ss lasse ich mal unkommentiert, weil man da doch eh Mühlen rennt.


    Aber zur Tafel möchte ich sagen das mir ein Lebensmittel lieber ist das in den Bäuchen der Menschen landet, anstatt das es weggeworfen wird.


    Darum geht es nicht. Der Grundgedanke war mal aller Ehren wert.
    Und was Du Dünnsch*ss nennst ist für mich Realität.


    Von mir auch schönen Tag noch. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Heinzolm
    Es würde schon reichen, das Geld täglich nicht monatlich auszuzahlen. Und zwar in bar am Automaten im Gewerbegebiet von 5.30 - 6.00 Uhr morgens nach einer Atemalkoholkontrolle. Dieses Zeitfenster wird Massen von Arbeitern täglich zugemutet. Warum dann nicht auch den Nichtarbeitenden. Alles darf, niemand muss. Ausschlafen kostet dann aber eben Geld.


    Provokante These, nur leider in Deutschland nicht durchsetzbar. Die Gutmenschen wollen lieber ein bedingunsloses Grundeinkommen und rechnen Dir dann noch vor, dass das Geld spart.:rolleyes:


    Da kam doch schon ein Aufschrei bei den sogenannten 1€-Jobs, weil manche meinten, die würden für 1€/h arbeiten gehen.
    Die sonstige Leistung wurde da mal eben unterschlagen, da man die ja auch ohne Arbeit bekommt.


    Aber zur Tafel hier um die Ecke rennen die alle immer pünktlich. Das Konstrukt der Tafeln sehe ich mittlerweile sehr kritisch, auch wenn die Helfer dort sehr engagiert sind und es wirklich gut meinen.


    Sachlich gesehen bräuchten wir sowas wie in den Niederlanden. Geld <> Gegenleistung.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Die gegenwärtige Ausweitung der Sanktionen auf ein nahezu unerträgliches Maß wird alsbald dazu führen, dass das BVerfG dem Ganzen einen Riegel vorschiebt. Die Träger der Sozialleistungen tun sich keinen Gefallen, wenn sie das Maß überspannen.


    Wie wäre denn der Vorschlag, die wirklich unwilligen rauszufiltern und keine Anreize für demotivierte aufgrund des Problems "gleiches Geld für Arbeiten oder Zuhause sitzen" zu setzen?


    "Arbeiten muss sich lohnen", wird man auch mit 8,50€/h nicht lösen bei Familieneinkommen.


    Btw: Den harten Kern kriegen wir nicht in Arbeit, da hilft imho nur Gegenleistung für's Geld.

    Ich verstehe den Ärger, wenn Kunden betroffen sind, die eigentlich nicht durch das Raster fallen dürften.


    Aber mal ehrlich: Die Anzahl der Vollasis und Betrüger steigt kontinuierlich, auf beiden Seiten übrigens.
    Ich nehme solche Ungerechtigkeiten aber in Kauf, wenn im Ergebnis mehr Betrüger rausgefischt werden.


    Das ist übrigens nichts Neues, habe es selber schon vor Urzeiten bei Quelle im Rahmen einer Namensgleichheit im selben Ort erlebt.
    Die wollten einem Bekannten nichts mehr auf Rechnung senden, obwohl sein Leumund einwandfrei war.


    Edit:
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/…2014-article11960166.html


    Der Demagoge Gysi will nach Seattle reisen.
    Aber nur wenn Amazon zu Zugeständnissen bereit ist. :confused:
    Der kann ja den Bsirske mitnehmen, der lebt auch auf einem anderen Stern. Jetzt fehlt nur noch ein "Eingreifen" von Nahles.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Pst. Nie auf die Argumentationsschwächen (oder gar Logikfehler!) in öffentlichen Foren hinweisen.....


    Wo kämen wir denn dahin?


    ;)


    Unsinn, frag den Hermesfahrer mal nach seinen Bedingungen im Vergleich zu Amazon.
    Qualifikation Führerschein, ist zwar nicht viel aber zumindest mehr als beim Picken.
    Wo war der Fehler?


    Links denkt es sich halt nicht so weit, gell.