Beiträge von 7650w

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    Original geschrieben von Timba69
    Ist denn das Leben im Osten billiger?


    Ja, betrachtet man die Gesamtheit incl. Mieten und pickt nicht jeden Einzelfall raus, ist dies Fakt.
    Wer was anderes behauptet möchte gerne Stimmen im Osten oder negiert Fakten.


    Ausserdem ist auch die Nähe zu bestimmten Arbeitsmärkten und die Wirtschaftsstruktur eine völlig andere.
    Es bezweifelt keiner, dass Porsche das in Leipzig zahlen kann. Die zahlen sogar mehr, allerdings weniger als in Stuttgart.
    Was aber auch mit dem Umstand neue Mannschaft auf grüner Wiese zu tun hat. Historische Leckerli für die Belegschaft fallen da schon mal weg. Ist im Westen nicht anders.




    Ob das gerecht ist? Keine Ahnung, ich weiss nur, dass unterschiedliche Tarife je nach Region einen Sinn haben und nicht das Ziel ungerecht zu sein.
    Dass ich das als Betroffener anders sehe, bzw. gerne anders hätte ist verständlich.

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    Original geschrieben von Braindead
    Bei den outgesourcten Tätigkeiten zahlt dann aber auch der Staat aufstockend deren "Mindestlohn". Und das kann es nun echt nicht sein.


    Und einen Minilohn von 8,50 € Brotto die Stunde dann noch als "linke Träumerei" abzustempeln stimmt einfach nicht. Würde mich dann mal interessieren was dann für euch die echten linken Träume sind, wenn die Messlatte dafür schon so tief gesetzt wird.


    Träumerei bezog sich auf den Irrglauben das mal eben ruck zuck einzuführen.
    Keiner bestreitet, dass auch 8,50€ nicht zum Leben reichen, gerade mit Kinder. Das Thema ist aber ein wenig komplexer.
    Mich stören die 8,50€ im Westen nicht so sehr. Wenn ich in den Osten schaue, sehe ich da echte Probleme.
    Ich gönne es jedem und wäre selber auch nicht freudig, wenn ich so wenig bekommen würde. Das ändert aber null an den wirtschaftlichen Zusammenhängen.
    Und da haben - sorry- linke Träumer keine Ahnung.


    Leider kann man das hier aber nicht diskutieren ohne den Generalverdacht der Ausbeutung etc.


    Ich bin gespannt auf die Reaktion der Aufstocker bei steigenden Preisen. Die müssen dann zwar nicht mehr zum Amt, haben aber keinen Cent mehr in der Tasche. Steigende Preise sehr wohl. Sozial sehr gerecht. ;)

    saintsimon:
    :top:
    Besser kann man es nicht erklären.
    Hier laufen zu viele linke Träumer rum, die nicht den Hauch Ahnung haben, was in Unternehmen abläuft, die sich dem Wettbewerb stellen müssen.
    Hier wird nur immer der abzockende Unternehmer dargestellt.


    Gerade die outgesourcten Dienstleistungen werden neu bewertet werden müssen.


    Die Vereinbarung bezüglich Leiharbeiter ist ein Papiertiger und allenfalls in den Paradiesen der Autoindustrie von Belang.
    Alle anderen werden Wege finden.


    Wieviel Prozent der Wahlberechtigten entscheiden denn da?
    Eben.


    Für mich ist das sogar sehr undemokratisch. Ein Witz.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das muss auch nichts mit Basisdemokratie zu tun haben.


    Die Mitgliederbefragung ist eine rein interne Parteiangelegenheit. Und wer sonst soll den Kurs der SPD bestimmen, als deren Mitglieder?


    Im Übrigen ein genialer Schachzug:


    Klar, aber nur wenn das Ding nicht in die Hose geht.
    Genau hier ist das unkalkulierbare Risiko.


    Ganz Deutschland wartet nun darauf, dass die Post kommt- bei den SPD-Mitgliedern.
    Kein Wunder, dass nun Teile der CDU-CSU-Basis auch "mitbestimmen" wollen.


    So ein Chaos ist weder sinnvoll, noch schlau. Eher ein Zeichen von Führungsschwäche.
    Zwischen Basta und diesem Unsinn muss es doch noch einen sinnvollen Weg geben! :flop:


    Gerade die linke in der SPD ist imho ein total chaotischer Haufen von Träumern, die den Knall nicht gehört haben und eigentlich zur Linken wechseln müssten.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Abschlagsfrei in Rente wird in Zukunft mit 63 Jahren nämlich nicht derjenige gehen können, der 45 Jahre rentenversichert war, sondern nur der, der 45 Jahre Beiträge bezahlt hat. Ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied, der sich extrem bemerkbar machen wird.


    So sollte es meiner Meinung nach sein. Diese ganzen versicherungsfremden nicht erarbeiteten Zeiten sollten dort nicht angerechnet werden.
    Imho sollte dann auch das Alter egal sein, wenn man so verfährt. Aber das wäre dann ja wieder leistungsgerecht ;)

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Am Ende lehnen die SPD-Mitglieder das Ding ohnehin ab. Ich halte diese Mitgliederbefragung ja für den größten Unfug und für ein eigentlich kaum vertretbares Risiko. Mit Basisdemokratie hat das übrigens nicht besonders viel zu tun.


    100% Zustimmung.
    Wenn man sich mal das Konstrukt ansieht, können am Ende eine handvoll alter SPD-Unterbezirkstypen über das Wohl in Deutschland entscheiden.
    Das war weder der Wählerwille, noch ist das sinnvoll. Das ist eher ein Zeichen von Angst des Vorstandes vor seiner unberechenbaren Basis.

    Der Riexinger spricht ja jetzt auch schon vom 20-fachen statt wie im Wahlprogramm vom 40-fachen.
    Die über bzw. unterbieten sich ja immer schneller bei diesen Themen.


    Und dann noch höhere Steuern für diese "Reichen".
    Das ist doch Symbolpolitik wegen der Exzesse von ein paar Vorständen. Die Masse der Vorstände hat doch keine Millionen.


    Aber sowas kommt davon, wenn Leute den Wert der Arbeit nur quantifizieren können, wenn ein Haufen Dreck von links nach rechts geschaufelt wird.

    Vor allen Dingen ist das linke Denkweise. Bei aller berechtigten Kritik sollte bei solchen Vorschlägen auch mal nachgedacht werden, dass in Unternehmen auch unterschiedliche Strukturen herrschen.


    Der eine Betrieb hat den Hoffeger ausgelagert, der andere nicht etc, nur mal als Beispiel.
    Sachliche Diskussionen sind mit solchen Leuten genauso sinnlos, wie mit den Oberkapitalisten auf der Gegenseite.
    Der "Manager" ist auch so ein Begriff. Wo fängt das an, wo hört das auf?


    Für mich wäre das 12fache kein Problem. :D komm ich mit aus in unserem Laden.