Beiträge von Action Andy

    Wenn man eine Teilerstattung angeboten bekommt, obwohl einem eigentlich der volle Betrag zu steht, soll man dann einfach auf ablehen klicken und um die volle Erstattung bitten? Oder ist das irgendeine Masche bei der man in eine Falle tappen kann? Oder ist das genau die Falle, dass man zustimmen könnte?


    Ablauf:
    Ersatzteil bestellt.
    Ersatzteil geprüft und leider festgestellt, dass es nicht passt.
    Bei Ebay auf zurücksenden geklickt und geschrieben, dass man den Kauf widerruft.
    Das OK vom Verkäufer (gewerblich) zum Zurücksenden erhalten.
    Auf eigene Kosten (bzw. Paypal erstattet diese im Moment ja) zurückgesendet.
    Und nun eben nun eben eine Teilerstattung ohne die Hinversandkosten angeboten bekommen.

    Irgendwie kann man hier ziemlich den Wandel des Zeitgeistes sehen.
    Ich bin früher mit meinen Eltern und meiner Schwester über 1000km im dreitürigen Fiesta in den Urlaub gefahren. Eine lange Zeit hatten wir nur ein Auto (besagten Fiesta) und einen Motorroller/Motorrad. Die meisten Nachbarsfamilien hatten auch nur ein Auto.


    Und heute: In den Urlaub fahren mit vier Personen ist in allem was kleiner ist als ein Van oder ein Mittelklasse Kombi nicht möglich. Jedes Auto muss hinten Türen haben. (siehe den hässlichen Mini 5 Türer) SUVs ohne Ende, obwohl die in der Innenstadt von der Breite her nicht einmal in die Parklücke passen. Jede Familie hat mindestens zwei Autos. Manche Familien haben mehr Autos als Personen.

    Da sich meine Eltern für den neuen Fiesta interessieren, habe ich mir mal die gerade erschienenen Prospekte angeschaut. Interessant ist, dass man den neuen Fiesta nur ohne Ecoboost (Direkteinspritzer) mit Anhängevorrichtung erhält. Ich vermute mal ganz stark, dass dies mit dem vermutlich verbauten Partikelfilter zusammenhängt.
    Wenn es Ford nun nicht schafft bei einem neuen Modell für beides Platz zu finden, bin ich nicht sehr zuversichtlich was die Nachrüstung von alten Direkteinspritzern angeht.

    Deswegen schön aufteilen. Einer zum Autoschalter und der andere zum Gepäckband.


    Ansonsten die üblichen Tipps:
    -Kreditkarte sollte ein ausreichendes Limit für die Kaution haben. Bei Buchung der Rückerstattungsversicherung über das Buchungsportal statt über den Vermieter wird meist eine hohe Kaution fällig.


    -Sich nicht doppelt versichern lassen. Wer eine Versicherung über das Portal hat braucht vor Ort nicht noch eine abschließen.


    -Tankregelung Voll-Voll ist einfacher, sollte Voll-Leer deutlich günstiger sein, kann man selbst ausrechnen, ob sich das überteuerte kaufen der ersten Tankfülung und das Verschenken der Restmenge rechnet.


    -Inklusivkilometer beachten. Gibt ein paar Anbieter die nur 1000km inklusive haben.
    -Sonstige Gebühren beachten. Goldcar wollte mir mal eine Gebühr dafür berechnen, dass ich der erste Nutzer des Fahrzeuges war. Interrent wollte eine Shuttle Gebühr, obwohl ich zu Fuß gelaufen bin.


    -Bei Abholung auf Kratzer kontrollieren. Auch unter der Stoßstange etc. Und sich durchsetzen, dass diese auch eingetragen werden. Wenn die Macke nicht so schlimm ist, ist es ja auch nicht so schlimm sie zu vermerken ;)


    -Sich vorher informieren, wie eine eventuelle Maut abgerechent wird.


    Auf Mallorca gibt es übrigens auch die Möglichkeit Elektroautos zu mieten. Hierbei muss man sich aber über den aktuellen Stand informieren, welche Ladekarten man zum Auto erhält und ob man den Strom bezahlen muss oder ob der Vermieter diesen übernimmt. Nachfragen, ob man in der Unterkunft laden kann, kann auch nicht schaden.

    In den ganzen Großstädten besitzen doch schon bei weitem nicht mehr alle ein Auto. Und sollte eine Citymaut eingeführt werden oder das nahezu kostenlose Anwohnerparken wegfallen, so werden auch die ganzen Wochenendkarren deutlich weniger werden.


    Meine Freundin besitzt zum Beispiel noch mitten in den Innenstadt und unsinnger Weise ein Auto. Allein der Stellplatz kostet 80€ im Monat. Wirklich benötigt wird das Auto nur etwa alle zwei Monate. Carsharing Taxi und Mietwagen würden sich jetzt schon rechnen. Für alle Fahrten in den letzten 12 Monaten hätte es auch ein Elektrofahrzeug getan. Es ist höchste Eisenbahn umzudenken.


    Edit: Der normalsterbliche Großstadtbewohner in Innenstadtlage, sollte 0 Autos besitzen. Er braucht einfach keines. Höchstens so ein Elektrorollstuhl wie der Twizy wäre angemessen um bei Regen mit maximalem Komfort Brötchen holen zu können.

    Wenn aber die Verbrennerindustrie ewig weiter gepampert wird, wird das auch noch lange so bleiben. Und in der Innenstadt braucht niemand mehr als einen Renault Twizy oder Toyota i-road. Die werden nur leider nicht wirklich engagiert angeboten. Vermutlich, weil sie das bestehende Angebot der Verbrenner stark kanibalisieren würden.


    Das Tempo auf den Autobahnen wird durch den Umstieg auf Elektro einfach sinken. Die bisherigen Erfahrungen von Elektroautobesitzern deuten auf eine Geschwindigkeit zwischen 100 und 130 hin.

    Och ne. Sone Förderungen wären doch wieder indirekte Subventionen an die Verbrennerindustrie. Es sollte sich einfach jeder bewusst sein, dass ihn ein Fahrverbot erwischen kann, wenn er einen Verbrenner kauft. Ich habe mir auch extra ein günstiges Motorrad gekauft. Mehr Geld hätte ich nur für ein elektrisches ausgegeben. Aber selbst die teuersten elektrischen sind nicht sonderlich ausgereift.