Beiträge von Action Andy

    Hier sind doch ein Paar Leute die bei der Bahn arbeiten. Ich wüsste gerne mal was und ob die Bahn der privaten Konkurrenz im Fernverkehr zahlen muss, wenn der DB Zug ausfällt und die Fahrgäste dann den privaten Konkurrenzzug nehmen.


    Am Donnerstag hat sich nämlich folgendes am Kölner HBF zugetragen:
    Ich wollte den IC um 14:10 nach Hamburg nehmen. Dieser wurde erst mit 5Min Verspätung angekündigt und als diese dann rum waren, wurde er als defekt gemeldet und fiel aus. Ziemlich sicher Klimaanlage


    Also ab zum Servicepoint: Nehmen Sie den nächsten. Der kommt in einer Stunde.
    Daraufhin habe ich selber mit dem Handy nachgesehen und festgestellt, dass es auch noch den HKX gibt und es kaum einen Unterschied macht welchen der beiden Züge ich nehme. Habe mir nochmal bestätigen lassen, dass ich mit der DB Fahrkarte auch den HKX nehmen darf.


    Beide Züge sollten nun auf der gleichen Plattform Gleis 4 bzw. 5 ankommen. Ich entschied mich also einfach den Zug zu nehmen der als erstes da ist. Wie es der Zufall wollte kam der IC trotz 10Minuten späterer Abfahrzeit als erstes in den Bahnhof eingefahren. Unmittelbar davor war angesagt worden, dass er abweichend auf Gleis 1 abfährt. Ich befinde mich also nun mit einem ganzen Haufen Leute auf Gleis 1 und steige in den Zug. Etwa 3Minuten später als die meisten sitzen kommt ein Zugbegleiter rein und verkündet, dass der Zug (bzw. die Klimaanlage) defekt ist und nicht weiterfahren wird.
    Ich renne also so schnell es denn im überfüllten Bahnhof geht zurück zu Gleis 4 und erwische noch den HKX. So einige, insbesondere nicht mit einem Smartphone ausgestattete Personen werden dies nicht geschafft haben.
    Im HKX erfahre ich dann von einem anderen Fahrgast, dass dieser im IC saß und dass bereits vor der Einfahrt in den Bahnhof im Zug verkündet wurde, dass er nicht weiterfährt.


    Lange Rede kurzer Sinn. Es entsteht der Eindruck, dass die Bahn einen erstens nicht über die Alternative HKX informiert und zweitens durch die Ansage der Zug würde auf Gleis 1 abfahren bewusst verhindert, dass man diesen nutzen kann.

    Jetzt hat mich Drive-Now ganz schön übers Ohr gehauen.


    Preisfrage:
    Wieviele Freiminuten bekommt man, wenn man eine Email mit folgendem Text erhält und dann eine Person wirbt:

    Zitat

    du hast jede Menge Spaß mit DriveNow und möchtest auch andere dafür begeistern? Dann empfehle DriveNow für nur 9,98€ inkl. 15 Freiminuten deinen Freunden und Bekannten. Als Dankeschön bekommst du von uns für deine ersten drei Empfehlungen 135 Freiminuten und mit jeder weiteren Empfehlung jeweils 60 Freiminuten.

    Die Erfahrungen, dass die Fahrzeuge von Drive-Now grundsätzlich leer gefahren, dreckig und voller Müll sind, kann ich für Köln absolut nicht bestätigen.


    Nach meiner Erfahrung, sind die Fahrzeuge an den Stellen, die nicht so schnell verdrecken blitzblank. Auf den Sitzen ist hin und wieder mal ein bisschen Dreck oder ein Hundehaar. Insgesamt sind die Fahrzeuge von Geruch und Sauberkeit aber deutlich vor der typischen privaten Karre im Freundes und Bekanntenkreis.


    Zum Parken: Das wird wohl dem Zeitdruck geschuldet sein, da man eben jede Minute zahlen muss. Und an manchen Orten kann man eben davon ausgehen, dass das Auto in spätestens 30Minuten jemand anderes wieder wegfährt. Da kann man schonmal riekieren nicht ganz korrekt zu parken.


    Bei Flinkster muss man doch immer das Auto an der selben Station zurückgeben, an der man es auch geliehen hat?! Weil dann ist das eben absolut nicht vergleichbar mit Drive-Now und für mich in den meisten Fällen uninteressant.

    Ich grenze das klar voneinander ab, weil die Nutzungfälle sich stark unterscheiden dürften.
    Ich benutze z.B. Drive Now in den meisten Fällen One Way. Die andere Richtung nehm ich dann das Fahrrad, die Straßenbahn etc.
    Das ist ja eben einer der riesen Vorteile des Systems. Ich fahre irgendwo hin und dann ist mir egal was mit dem Auto ist. Man kann sogar in der Regel auf zeitlich beschränkten Parkflächen parken, da meist das Auto innerhalb kurzer Zeit weiterbenutzt wird. An meiner aktuellen Wohnung z.B. bin ich oft noch garnicht richtig zu Hause angekommen, da sehe ich schon durchs Fenster wie das Auto wieder verschwindet.


    Im Prinzip ist Drive Now Taxi fahren ohne Wartezeit zum wesentlich günstigeren Preis, jedoch mit dem Nachteil, dass man am Ziel irgendeine Art von Parkplatz finden muss.


    Stationsbasiertes Carsharing ist doch im Endeffekt mehr so, wie das eigene Auto. Am Ende muss es wieder in der Garage stehen.