Beiträge von Action Andy

    Also ich sprech ja von dem technologisch Möglichen. Sprich mehr als 200km Reichweite pro Akkuladung. Da gibt es in NRW und sicherlich auch in anderen Bundeslängern große Flächen wo Leute wohnen, die ihren Mobilitätsbedarf mit einem Elektroauto decken könnten, ihn jedoch nicht sinnvoll mit dem ÖPNV decken können. Beispielsweise das gesamte Bergische Land abseits der Innenstädte. Hier gibt es schlechte bis keine ÖPNV Anbindung, gute Straßenanbingung und da die Städte "nah" beieinander liegen vergleichsweise kurze Distanzen.

    Ich sehe irgendwie dieses "entweder oder" in Sachen Wasserstopf oder Elektroauto garnicht. Das Wasserstoffauto, über das im Moment gesprochen wird, ist doch ohnehin ein Brennstoffzellenauto, was nichts anderes ist als ein Elektroauto mit Stromerzeugung durch Brennstoffzelle. Ein Hersteller mit Erfahrungen im Elektroautobereich wird sich also auch im Wasserstoffautobereich leichter tun. Ein Wasserstoffauto hat seine Vorteile auf der Langstrecke und in Regionen mit schlechtem Stromnetz. Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern ein verdammt gutes Stromnetz. Folglich sollte hier der größte Anteil über Elektroautos abzudecken sein. Zumal der Energiebedarf für Batterien aufladen deutlich geringer ist, als der zum Bereitstellen von Wasserstoff. Ungewiss ist noch, ob in absehbarer Zeit noch eine verbesserte Batterietechnologie hinzu kommt. (Feststoffbatterie).


    Technologisch ist bereits der Punkt erreicht, dass die meisten Leute die ich kenne mit einem Elektroauto ihren Mobilitätsbedarf decken könnten. Nur das Angebot und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind noch nicht gegeben.
    Es fehlt im Wesentlichen am Famlienkombi mit Anhängerkupplung zum halbwegs attraktiven Preis und an der Möglichkeit auch im Mehrfamilienhaus bzw. in einer Mietwohnung einen Ladeanschluss zu realisieren. Bei genau diesen beiden Punkten gab es meines Wissens nach keinerlei Fortschritt in den letzten Jahren. Angeblich soll es bald eine Pflicht zur Vorbereitung von Ladestationen in Neubauten geben.

    In der Stadt bei den jungen Leuten setzt sich dieser Trend bereits durch. Gibt es doch neben dem Trend zum SUV auch einen Trend zu Klein- und Kompaktwagen. Dies sieht man auch an der immer besseren Ausstattung der Kleinwagen.


    Auf dem "Land" und dazu zähle ich bereits den erweiterten Speckgürtel der Städte, macht es aber noch keinen Sinn. Mit dem Kleinwagen erstmal eine Stunde zur Mietstation in die Stadt, dort dann eine Stunde den Wagen abholen, zu Ferienzeiten auch noch besonders hohe Preise zahlen. Ne darauf hat der Landbewohner in seinem Einfamilienhaus keine Lust. Hat er sich doch extra ein Häuschen gekauft um unabhängig von all den anderen zu sein. Und so ein Kombi reicht dann ja auch meist für Möbeleinkäufe, Grünschnitt wegbringen, Zugmaschine für den Wohnwagen etc.. Auf dem Land findet man genug Gründe für ein großes Auto. In der Stadt wiederum ist einem selbst ein Kleinwagen schnell zu groß. Hätte der Smart nur die Hälfte gekostet, wäre er ein voller Erfolg geworden. Aber das hätte profitablere Segmente der Autohersteller kanibalisiert.


    Um zurück zum Thema zu kommen: Die Situation am E-Auto Markt ist einfach nur frustrierend. Technisch betrachtet hätte man seit dem EV-1 (90er) Elektroautos peu à peu einführen können. Ist nicht gekommen. Stattdessen gab es einen Dieselboom. Selbst Kleinstwagen wurden mit Diesel ausgestattet. Den i3 gibt es nun auch schon sechs Jahre. Die selbe Technologie sollte man problemlos in Transporter, Kleinwagen etc. einbauen können. Technisch hätten wir schon weite Teile des städtischen Verkehrs elektrifizieren können.
    Lange Rede kurzer Sinn: Die Autohersteller bremsen wie blöde.

    Nun sind ja wieder einige Neuankündigungen raus und man muss sagen unsere alte Automobilindustrie scheint weiter massiv auf der Bremse zu stehen. Nachdem die alten Modelle nach und nach mit größeren Batterien ausgestattet wurden, kommen jetzt Modelle in die wieder kleinere Batterien eingebaut werden. Immer schön mit dem Argument: Ist ja ein Kleinwagen und Stadtauto. Dieses Argument ist natürlich völliger Blödsinn, so kenne ich Gutverdiener deren Erstauto ein Fiesta ist und noch andere die mit ihrem Smart von NRW nach Spanien fahren.


    Meiner Meinung nach das interessanteste Modell ist noch der Skoda Citigo e iV. Dieser könnte so günstig und simpel gestrickt sein, dass er vorallem im gewerblichen Bereich großen Anklang finden könnte. Ich denke da vorallem an die vielen Kleinstwagen von Pflegediensten. Ganz interessant könnte auch noch der Opel Corsa E sein, da er mit einer 50kwh Batterie für mehr Einsatzszenarien als die Stadt taugt. Der Preis ist allerdings gesalzen.


    Offenbar spekulieren die Hersteller im Wesentlichen darauf nur so gerade eben die Flottenverbräuche einzuhalten. Bloß kein Feature zu früh aus der Hand geben. Wenn man wollte könnte man sicherlich einen Passat Elektro mit 60 bis 90kwh Batterie und Anhängerkupplung auf die Beine stellen. Aber dann hätte man auf einen Schlag alle Innovation in den Markt geschüttet und sich nicht jedes Tröpfchen einzeln vergolden lassen.


    Bei den E Rollern sieht es ähnlich aus. Die kleinen Klitschen sind nich in der Lage gute Qualität zu liefern (und die Preise sind trotzdem nicht gerade günstig) und die Großen wie Honda oder Piaggio (Vespa) bringen nur bessere Studien ohne nennenswerten Alltagsnutzen zu Mondpreisen heraus.


    Dürfte ich Subventionen verteilen, so würde ich diese ganz klar an Features und Verkaufspreis koppeln.


    Im Moment scheint mir tatsächlich am ehesten der E-Scooter das Rennen zu machen. Die Scooter der Verleiher erscheinen mir hinreichend robust. Sobald man diese auf dem freien Markt für ca. 300 bis 500€ kaufen kann, werden wohl so einige Stadtbewohner und Schulkinder (ab 12 bzw. 14) einen bekommen.

    Bin da natürlich nicht so tief drin.
    Hier war es halt:
    - Samstag in Zustellung
    - Rückstellung auf Empfängerwunsch (was die Empfängerin bestreitet)
    - Montag dann keine neue Zustellung sonder Paket beschädigt
    - Nach Einleiten des Nachforschungsauftrag ein weiteres mal ein Eintrag dass das Paket beschädigt ist.
    - Woche später vollkommen ohne Beschädigung zugestellt.


    Einen richtigen Reim kann ich mir so nicht drauf machen.
    Warum geht das Paket beim Zurücklegen kaputt und warum klebt man es dann zwei Wochen lang nicht zu?

    Momentan nervt mich wie sehr einen Ebay zur Preisvorschlagsfunktion nötigen will. Erstmal ist diese neuerdings standardmäßig beim Einstellen eines Artikels eingeschaltet und heute erhalte ich eine Mail, dass ebay die bisher ausgeschaltete Funktion einfach mal eingeschaltet hat, weil das doch so toll ist und meine Verkaufschancen erhöht. :mad:


    Wenige Stunden später hat sich der doch recht spezielle Artikel dann zum vollen Preis verkauft. Meine Strategie einen fairen aber nicht zu niedriegen Preis setzen und auch mal einige Wochen warten, hat sich also ausgezahlt.