Tach,
was bisher, falls ich es nicht überlesen habe, noch nicht erwähnt wurde:
Es gibt auch Unterschiede im System BA/MA-Diplom. So werden bspw. die Prüfungen im BA/MA-System nebenher gemacht, es gibt also nicht den Wechsel von nichts tun zu extrem viel tun, sondern es wird ein stegigerer Fluss.
Interessant ist außerdem, dass im BA/MA-System mit Creditpoints gerechnet wird, die mehr flexibilität ermöglichen (sollen), v. a. auch im internationalen Wechsel von Uni zu Uni.
Ich selbst werde auch zum nächsten Wintersemester ein Fach belegen, dass bei uns sowohl als Bachelor/Master-Studiengang als auch als Diplomstudiengang angeboten wird und das im Bachelor-Zweig tun.
Warum? Zum einen sagen mir die oben genannten Punkte sehr zu, insbesondere der leichtere Wechsel an andere Hochschulen ist gut. Zum anderen empfinde ich die Idee, nach wenigen Jahren bereits etwas in der Tasche zu haben als nicht von der Hand zu weisen.
Da ich nicht vorhabe, in Deutschland mein Leben zu verbringen, kann mir ein internationaler Abschluss nur extrem recht sein, da kann mir auch jeder Vergleich zum Diplom egal sein (wie auch immer er ausfallen möge, theoretisch sind die beiden Abschlüsse ja gleichwertig).
Zuguterletzt ist der Wechsel vom Bachelor- zum Diplom-Studiengang sehr einfach gestaltet, so dass ich mir da überhaupt keine Sorgen mache.