Moin,
so wie ich das verstehe fragt spock.com eigentlich nur die bekannten Networking-Sites (myspace, linkedin etc.) ab und aggregiert die Daten dann, zumindest momentan.
Insofern sollte man über die "Fülle der Daten" nicht erstaunt sein, schließlich hat man das alles selbst eingestellt, nur nicht in dieser Kombination. Über mich finde ich bspw. nur eine Zusammenfassung meines myspace-Profils, das so vor sich hin schimmelt. Also genau 8 Stichwörter und das wars.
Klar wird es irgendwann unangenehm, wenn wirklich die Daten von 9 Seiten versammelt sind, aber das ist immer noch freiwillig veröffentlichte Information. Mehr Angst bekomme ich erst, wenn per Suchmaschine zu findende Informationen mit verknüpft werden - also bspw. Uni-Seiten mit Übrungsgruppen, Diplomarbeiten etc., Pressemitteilungen, Firmeninformationen oder aber auch der Content (sprich Blogs, Nachrichten etc.) der verschiedenen Networking-Sites. Dazu noch per Email Adresse identifizierte Forenbeiträge und Ebay-Geschäfte und es wird richtig ungemütlich.
Wenn dann irgendwann der zukünftige Arbeitsgeber, Geschäftspartner oder auch Freund mit einem Klick die peinlichsten Stories, kritischen Äußerungen, Liebesgeschichten der letzten 20 Jahre zusammen mit auf EBay basiererenden Finanzeinschätzungen und tollen Fotos und Videos sieht, kann einem schon Angst werden.
Im Moment lässt es mich eher kalt - man gibt halt einfach nicht an jeder Ecke seine Daten an, und schon hat man Ruhe.