Beiträge von magick_6630

    Echte Webseiten betrachten "können" ist ne feine Sache, aber zumindest bei mir ist es so, das ich die mobile-Version, so vorhanden, bevorzuge. Keine oder kaum Werbund, kein Flash und das was ich suche sofort da und nicht erst herumscrollen.


    Der Nachteil ist nur, das man so die 200MB nie vollkriegt. Wie macht ihr das? Was für Seiten/Dienste bieten sich an, wenn man 200MB im Monat verblasen muss?

    Also,das sollte vielleicht mal in die WAP-FAQ.


    Vor ewigen Zeiten gab es mal WAP 1.0 was sich nicht durchsetzte. Dann kam der Nachfolger WAP1.1. Dieser nutzte als Protokoll WSP und als Seitenbeschreibungssprache XHTML. Es benötigt einen eigenen Zugangspunkt und einen WAP-Proxy. Dies ist das was man als echtes WAP bezeichnet.
    Praktisch alle Handys beherrschten das und die Seiten waren extrem sparsam aufgebaut.


    In WAP 2.0 ging man auf die Entwicklung des Internets ein indem man WSP durch klassisches HTTP ersetzte und XHTML durch wml. Der Effekt ist, das man daselbe Protokoll benutzt wie bei Webseiten, lediglich als Seitenbeschreibungssprache statt HTML das für kleine Displays besser optimierte WML. Da sich diese Art des Zugriffs nicht von einem normalen HTTP/HTML-Zugriff unterscheidet und auch keinen eigenen Proxy und ähnliches benötigt, ist das ganz normales Internet.


    Alle aktuellen wml-Seiten wie Spiegel, Kicker etc. basieren auf WAP2.0.
    WAP 1.1 bzw. 1.2 können viele aktuelle Handys schon garnicht mehr. Ich lege mich also jetzt mal ein bischen aus dem Fenster und sage, wenn Du surfo2 benutzt und keinen WAP-Proxy eingetragen hast, kann dir eigentlich nichts passieren, wenn du mit deinem Handy online gehst.

    Als Zugangspunkt (APN) surf02 einstellen, dann geht alles über das Datenpaket. Ominöse WAP-Verbindungen sind über dieses APN garnicht möglich. Übrigens nicht verwechseln mit für das Handy angepasste WAP-Seiten, die laufen ganz normal über die 200MB.


    Email und POP sind sicher abgedeckt, wenn der APN surfo2 ist.


    Ich finde mit meinem 6630 kann man schon sehr gut surfen und die Auflösung des k800i ist nochmal deutlich grösser.


    Opera hat Bookmarks und einen integrierten RSS-Reader.


    O2 rechnet immer innerhalb des Rechnungszeitraums. Ob die 200MB anteilig gerechnet werden weiss ich allerdings nicht.


    Solange man alles über den oben genannten APN laufen lässt, sollte es keine bösen Überraschungen geben. Zumindest beim Nokia fragen alle Java-Programme explizit nach, welchen APN sie benutzen.


    IMHO kennt das SonyEricson zwei Einstellungen, eins für WEB und eins für Java. Ich weiss mangels SE-Handy nicht ob das stimmt, aber das wäre dann die einzige Falle.


    O2 verschickt immer noch Konfigurationen mit dem APN Internet. Da sollte man aufpassen.

    Ich habe bereits in einem früheren Posting eingeschränkt, das es sich beim patchen von auf dem Handy installierten Browsern, die o2 ausperrt, um Sonderfälle handelt.
    Allerdings gilt auch hier der Grundsatz: Wenn ein Vertragspartner seine Leistung einseitig nicht erbringt, berechtigt dies zur fristlosen Kündigung und evtl. zu Schadensersatz, nicht aber zum Umgehen von Schutzmechanismen, um die Leistung selbst einzuholen.

    1. o2 will das man einen Datentarif bucht, wenn man was anders als surfen macht. Einfache Sache.


    2. Über die Flat geht ja ausschliesslich http. Das schliesst ja einige Anwendungen aus. Es ist aber sehr aufwendig, wenn überhaupt möglich, zu analysieren ob es sich um "legalen" oder "illegalen" Traffic handelt. Der Schutz von o2 lag neben der Port-Beschränkunge nur in der Anmeldung des Clients. Korrekt angemeldet hatten sich bis vor ner Weile nur vorinstallierte Browser. Java-CLients haben einfache eine http-Verbindung aufgemacht. Durch den Patcher wurde dem Java-CLient diese Anmeldung eingepatcht, sodas er für o2 wie ein Browser aussah.


    Zum "warum drückt o2 nicht ein Auge zu". Ich vermute das der Traffic sehr hoch geworden ist. Es gibt ein paar wenige Clients, die enorm hohe Datenmengen konsumieren. Klar, die paar Kilobytes fürn Navis sind vernachlässigbar aber die einzige Handhabe von o2 sind die Auflagen für die Flat und die können sie nicht aufweichen, indem sie ein paar Clients verbieten und andere nicht. Ausserdem gilt zusätzlich Punkt 1.


    Grundsätzlich: Für wenig-Nutzer, die aber ICQ und Navis benutzen wollen, bietet sich die CC-Flat an, die 30MB für 5€ bietet. Wer mehr will, nicht die entsprechenden anderen Tarife (200MB, 5GB) oder geht zu einem anderen Anbieter.


    Zu weinen weil o2 plötzlich was gegen eine quasi-Echtflat für 5€ unternimmt ist unangebracht und für die paar abgemahnten wars ja umsonst.


    No harm no foul.

    "Das Surf & E-Mail-Pack ist nur mit einem WAP- und UMTS/GPRS-fähigen Handy, nur mittels UMTS/GPRS von O2 über das O2 WAP-Gateway nutzbar und darf nur für Inhalte, die originär mit einem WAP-Browser dargestellt werden, genutzt werden. Dateianhänge können nicht dargestellt werden."


    Genau genommen war immer von WAP die Rede, auch wenn WAP2.0 nicht mehr von HTML zu unterscheiden ist. Früher stand da noch was von auf dem Handy vorinstallierten Browser meine ich, aber die ändern die Texte ja permanent.

    Opera Mini kann das aber nicht und genau das macht der Patch. Zu diskutieren ob ein Kopierschutz unwirksam ist und das knacken demnach legal, lässt das hier jetzt aber etwas abgleiten.


    Fakt ist, duie Tatsache das laut o2 nur das, was mit dem original eingebauten Browser ansehbar ist, mit der Flat abgedeckt ist, reicht völlig aus. Der halbgare Zugangsschutz über User-Kennung und Profil war ein Versuch, andere Clients halbwegs elegant auszuhebeln. Aber wie man ja sieht, erfolglos.


    Der einzig sinnvolle Weg wäre allerdings wirklich, die Flat einzustampfen oder ne o2active-Portal-Flat ala Vodaphone draus zu machen. Alles andere ist für o2 kaum zu überwachen und für den User zu undurchsichtig. Mit den neuen Tarifen gibts eigentlich keinen echten Grund mehr für die Flat.