Beiträge von joschi

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    Original geschrieben von IM.Oliver


    Das hier läuft problemlos mit einer T-Mobile SIM


    Laut Engadget würde das AT&T-Modell sich unter anderem unterscheiden durch "AT&T-compatible LTE bands [...] AT&T's Lumia 920 swaps the global model's pentaband LTE radio for a carrier-sanctioned tri-band (700 / 1700 / 2100MHz) unit". In den Kommentaren wird dem aber zum Teil widersprochen. "AT&T version has all five LTE bands, just different ones. Instead of bands 1, 3, 7, 8, and 20, it has bands 1, 2, 4, 5, and 17.", schreibt z.B. einer. Now what? :confused:


    Außerdem heißt es zur Farbauswahl, das 920 "comes in a choice of high-gloss (red, yellow or white) and matte (cyan or black) finishes" - Cyan in matt?

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    Original geschrieben von deeass


    [...] Meiner Freundin gefällt es auch sehr und sie nahm es in die Hand und es kam nix zum Gewicht. Daraufhin habe ich sie gefragt,ob das Gerät denn schwer wäre und sie hatte es verneint und meinte,das es zur Größe passen würde und nicht schwer wäre!


    Das ist ein durchaus realistisches Szenario und deckt sich mit Studien zur sogenannten Größengewichtstäuschung. Im Kern geht's darum: Wir sehen einen Gegenstand, assozieren den mit Erinnerungen an ähnliche Dinger und deren spezifisches Gewicht, und schätzen anhand Größe und vermuteter Materialbeschaffenheit das Gewicht des Gegenstands. Wenn wir den Gegenstand dann hochheben, kommt er uns schwer vor, falls das tatsächliche Gewicht unsere Schätzung übertrifft; umgekehrt nennen wir etwas leicht, wenn wir eigentlich ein höheres Gewicht erwartet hätten. Das tatsächliche Gewicht in absoluten Zahlen spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Interessant in diesem Zusammenhang ist der Faktor Materialanmutung, bei dem auch die Farbe mitspielt: Helle Farben ließen bei Versuchen die Probanden in der Regel ein geringeres Gewicht annehmen als dunkle Farben.
    Falls sich jemand mit diesem Krempel beschäftigen will, das hier sieht mir nach einem ganz guten Einstiegspunkt aus.

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    Original geschrieben von klausN80X
    Jeder hat sein L920 und ist zufrieden. :)


    Schön wär's :( In allen Läden hier in der Umgebung, die's schon im Programm hätten, ist's entweder ausverkauft oder nur noch in einer inakzeptablen Farbe zu bekommen. Und mein Haus- und Hoflieferant Amazon hat's noch nicht.
    Hätt' ich mich doch nur am Montagmorgen in die Schlange der wartenden Fanboyz eingereiht und gleich zugegriffen... :D

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    Original geschrieben von mayba
    allein die länge der Diskussion hier zeigt doch, dass es anscheinend genug Kunden gäbe, für die ein lokaler Sync sinnvoll erscheint.


    Auch nach inzwischen längerer Suche hab' ich keine belastbaren Zahlen gefunden zum tatsächlichen Nutzerverhalten einerseits und der jeweiligen Zufriedenheit andererseits. Die nackten Zahlen allein, wieviele Android-User z.B. ihre Kontakte und Kalender mit Google syncen, sagen ja noch nicht viel aus; viele tun das vielleicht einfach, weil es die im Handbuch, in den einschlägigen Medien, von den Einrichtungsassistenten auf dem Gerät etc. geradezu aufgedrängte Methode ist, seine Daten zu verwalten. Umgekehrt könnte es genauso sein, daß gerade Alt-User mit jahrelanger PDA- und Smartphone-Erfahrung automatisch nach Local Sync fragen, weil so gewöhnt, aber ohne echte Evaluierung anderer Möglichkeiten. Keine Zahlen, wie gesagt, deshalb ist jedes Herumdiskutieren zu diesem Punkt pure Mutmaßung und nicht zielführend.

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    Original geschrieben von mayba
    Ich habe z.b. Probleme, Leuten die Private-Cloud Lösung zu empfehlen, nur weil die mich mal kurz nach einem vernünftigen mobiltel gefragt haben. Das gibt deren Budget nicht her. Die bezahlen danach das Tel, die Cloudhardware und noch den Installationsservice.


    Womöglich kam zumindest mein Werben hier für die private cloud bei dem einen oder anderen Mitleser falsch an. Ich will das niemandem aufschwatzen, soll jeder mit der Lösung glücklich werden, die für ihn paßt. Wofür ich aber nachdrücklich werben will, ist eben eine echte, unvoreingenommene und fundierte Evaluierung. Also das Anwenden genau der Lösung, die für den individuellen Zweck paßt - was nicht zwangsläufig auch die Lösung ist, die man gewohnt ist.


    Wenn mich jemand nach einer Empfehlung in Sachen Mobile Device bittet, frage ich zuerst nach dem geplanten Einsatzszenario, den benötigten Apps etc., aber gleich im zweiten Schritt nach Datenhaltung und Sync, ausgehend vom Ist-Zustand und dem gewünschten Soll. Zwei Beispiele:


    Ohne Anspruch auf statistische Aussagekraft, aber in meinem Bekanntenkreis gibt es gar nicht wenige Leute, die sich aus Karrieregründen schon länger nicht mehr mit einer @gmx.de Mail-Adresse o.ä. abgeben wollen, sondern 'ne eigene Domain registriert haben bei einem Hoster, der sowas billig anbietet ohne fettes Bundle mit Webspace und x MySQL-Datenbanken; diese Leute haben im Prinzip also schon ihre private cloud und sind offenkundig bereit, einen (kleinen) monatlichen Betrag für eine gehostete private cloud auszugeben. Evtl. kann so jemand dann einfach sein Hosting-Paket upgraden und dann sofort mit EAS das neue Smartphone anbinden, evtl. kommt aber auch ein Umzug der Domain zu einem Hoster mit entsprechendem Angebot in Frage.


    Ein zweiter typischer Fall aus meinem Umfeld: Weil Speicherplatz am heimischen PC eh immer knapp ist, wird gerade über die Anschaffung einer externen Festplatte nachgedacht. Womöglich wäre da ein NAS aber die praktischere Lösung, dem Anwender die rund 100 EUR Aufpreis egal angesichts des Komfortgewinns, jederzeit ohne Umstöpseln vom Desktop, vom Laptop und vom Sofa-Tablet auf die Dateien zugreifen zu können, per DLNA Video-Files auf dem Flachbildschirm abspielen zu können usw. Naja, dann nehmen wir doch vielleicht gleich ein NAS, auf dem sich mit minimalstem Aufwand und ohne Zusatzkosten die private cloud einrichten läßt...


    Ergebnis so einer Evaluierung kann natürlich immer sein, daß eine bestimmte Smartphone-Plattform einfach nicht in Frage kommt, weil für einen konkreten unabdingbaren Anwendungsfall keine Lösung zur Verfügung steht. Das kann ein fehlendes App-Angebot sein, das kann genauso die fehlende Möglichkeit zum Sync sein. Was bei der Evaluierung aber halt keine Rolle spielen darf, sind Null-Argumente wie "das habe ich schon immer so gemacht", finde ich. Genausowenig vailde ist natürlich zu sagen, "du mußt jetzt in die cloud, weil man das heutzutage so macht" - wenn sich kein echter (Zusatz-)Nutzen für die cloud findet, landen wir eben bei fehlender Sync-Möglichkeit und - hier konkret - Disqualifikation von Windows Phone.

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    Original geschrieben von Merlin
    Nicht mal "weniger" ist korrekt, sondern "gar keiner"


    Diese Studie ist von 2008, also schon ein wenig angestaubt. Da waren's 42,2% der befragten Betriebe mit 1 bis 12 Mitarbeitern, die schon eine Groupware-Lösung im Einsatz hatten; weitere 26,7% hatten entweder schon die Einführung einer Groupware geplant oder standen dem Thema jedenfalls nicht völlig ablehnend gegenüber. Wie kommst Du auf "gar keiner"?

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    Original geschrieben von Merlin
    ... von "mehr" sind wir im richtigen Leben, bei richtig arbeitenden Leuten so weit entfernt, wie unser Sonnensystem von Alpha Centauri ...


    Oioioi, solche Sprüche hab' ich seit fast zwanzig Jahren nicht mehr gehört, als in meinem Bekanntenkreis die Handwerker und Arbeiter im produzierende Gewerbe Haus und Hof verwettet hätten, in ihrem Berufsleben niemalsnicht mit einem Computer konfrontiert zu werden. Aber ich will mich nicht beklagen, mein Arbeitgeber zahlt mir für's Herumsitzen vor dem Computer ja trotzdem gutes Geld, obwohl ich offensichtlich nicht richtig arbeite :flop:.

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    Original geschrieben von Merlin
    Den Handwerksbetrieb möchte ich sehen, der mit einem "umfassenden Groupware-Ansatz" arbeitet.


    Das "mehr oder weniger" hast Du natürlich geflissentlich weggelassen.

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    Original geschrieben von Merlin
    Mein Friseur hat z.B. ein Desire S und synct, nein, nicht über die Cloud, sondern mit *seinem* Outlook, weil er das schon seit dem Qtek 2020 so macht. So hat er die Termine im Salon immer im Griff und dabei.


    Klar, kann man machen. Er könnte die Termine auch einfach in seinen Taschenkalender eintragen...


    Andererseits werden wir auch nicht lange nach dem Friseursalon suchen müssen, der seine Buchhaltung per Computer macht, Abrechnungen per Netzverbindung zum Steuerberater überträgt, seinen Angestellten den Sync mit dem Terminkalender für deren Smartphones anbietet etc.pp.


    Ich ziehe dennoch meine Pauschalaussage zurück. Die Dinosaurier sind tatsächlich noch nicht ausgestorben.

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    Original geschrieben von Gaestle
    Die von Dir genannten Punkte sind möglicherweise (ich habe da keinen Überblick) für Unternehmen zutreffend. Aber wie sieht es mit Privatusern aus?


    Denen ist es möglicherweise zunehmend egal. Da wächst gerade die erste Generation Smartphone-User heran, die eine Welt ohne Facebook & Co. gar nicht mehr kennen. Sync mit Outlook? Völlig uninteressant für diese Nutzer, die Integration mit den angesagten sozialen Netzen muß nahtlos funzen, Rest ist sekundär. Ein NAS zuhause für Datenablage und -sicherung? Wozu, wenn's doch Dropbox gibt?


    Ich hab' ein bißchen gegooglet nach irgendwelchen Analysen, wieviele Smartphone-Nutzer ihre privaten Daten der public cloud anvertrauen - leider erfolglos. Mutmaßen allein ist eigentlich substanzlos und keine Grundlage für 'ne sachliche Diskussion. Deshalb formuliere ich's mal so: Wenn meine Vermutung zutrifft und inzwischen die weit überwiegende Zahl der privaten Smartphone-Nutzer eh ihre Daten in die public cloud migriert hat, gehören Du und ich gleichermaßen einer aussterbenden Spezies an, die von den Controllern bei Hard- und Software-Herstellern eines mit dem Rotstift übergebraten bekommen. Wobei ich mit meiner private cloud halt immer noch eine etwas höhere "Lebenserwartung" hab' :p

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    Original geschrieben von Gaestle
    BTW: Ich finde es sehr bemerkenswert, dass die verschiedenen Android-Versionen alle Süßkram-Namen tragen. Vielleicht interpretiere ich zuviel rein, aber mit Süßkram lockt man Fliegen an.


    Der Vergleich ist ziemlich treffend - was Google (und alle anderen Cloud-Anbieter) einem da kostenlos anbietet, ist ein wunderbarer Zuckerguß rund um die bittere Pille "public cloud". Aber das ist doch nicht nur in der IT so - wieviele Leute verkaufen denn quasi ihre Seele für ein paar Rabattmarken z.B.?

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    Original geschrieben von Gaestle
    Es geht also nicht um entweder-oder, sondern um sowohl-als-auch.


    Aktuell kannst Du das ja über Brückenlösungen wie Akruto Sync - aus Nutzer-Sicht kein Unterschied zu einem herkömmlichen lokalen Sync-Client, aber eben nicht mitgeliefert vom Hersteller, sondern separat zu erwerben von einem Drittanbieter. Daß das Ding unter der Haube einen Exchange-Server emuliert, spielt erstens keine Rolle und erfährst Du als Nutzer zweitens gar nicht erst. Solche Server-Emulationen sind nichts neues und wurden auch in der Vergangenheit Nutzern schon als "lokaler Sync" angedreht.


    Ich kenn' die internen Abläufe bei den Smartphone-Herstellern nicht. Vernünftig wäre anzunehmen, daß dort auf Basis von Marktanalysen entschieden wird, ob Entwickler für die Arbeit an einem eigenen Sync-Client bezahlt werden. Ich würde jetzt keine umfassende, weltweite Verschwörung der Software-Industrie annehmen wollen, die Nutzer alle gnadenlos in die public cloud zu zwingen. Vielmehr ist's halt höchstwahrscheinlich so, daß die Nachfrage nach einem lokalen Sync-Client vor zehn Jahren noch riesig groß war und heute nur noch von einer Minderheit der Kunden kommt, Tendenz weiter fallend; selbst lokale PIM-Software wie Outlook interessiert immer weniger Nutzer, verwaltet wird direkt online über einen web-basierten Client. Soll heißen: Das, was früher selbstverständlich war, ist heute halt ein kostenpflichtiges Extra, weil für die Masse der Kunden nicht mehr kaufentscheidend. Also zahlst Du eben 'nen Aufpreis. Oder Du gehst mit der Zeit und damit in die Cloud.


    Damit sich der Kreis schließt: Bevor ich für meinen Kleinbetrieb jetzt das Geld locker mache für fünf Lizenzen eines lokalen Sync-Client, investiere ich doch lieber in meine selbstadministrierte und zukunftssichere private cloud, z.B. in Gestalt eines NAS. Bevor ich als Privatanwender, der alle sechs Monate das neueste und tollste Smartphone sich holt, in gleichen Zeitabständen neue Sync-Software kaufe, setz' ich doch auch lieber auf eine private cloud.


    Aber es ist nicht nur nicht meine IT, über die wir hier reden. Es ist auch nicht mein Geld, das hier ausgegeben wird :cool: