Beiträge von joschi

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    Original geschrieben von harlekyn
    Haben wir heute schon ueber den nicht wechselbaren Akku, den fehlenden SD-Kartenslot, den nicht vorhandenen HDMI-Ausgang, das fehlende FM-Radio, den abwesenden Xenon-Blitz und rSAP gesprochen?


    Mir als bisher Android-Nutzer fehlt in der Liste noch ganz dringend, daß ich nicht meine gewohnten sieben Homescreens horizontal nebeneinander anordnen kann - vertikal scrollen ist doch sowas von 90er!!!einself! Und überhaupt! Rooten! Dann könnte man wenigstens schon mal die ganze Nokia Bloat- und Spyware kicken wie dieses blöde Drive - Google Mapz rulez!! Oder, noch besser, vielleicht sogar irgendwann CyanogenMod auf die zugegebenermaßen schnucklige Hardware draufnudeln irgendwie!! :D

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    Original geschrieben von logistics
    Aber es gibt immer noch keinen triftigen Grund für das Gewicht


    Das pure Volumen vielleicht? Wenn ich mich nicht verrechnet hab', kommt das Lumia 920 auf 1,874g/ccm. Das recht verbreitete HTC One S z.B. kommt da auf annähernd vergleichbare 1,801g/ccm, das iPhone 5 auf 2,031g/ccm, das iPhone 4s sogar auf 2,23g/ccm. Das Samsung Galaxy SIII liegt mit 1,59g/ccm deutlich drunter, ebenso das Note II mit 1,6g/ccm und noch mehr mein Note I mit 1,505g/ccm.

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    Original geschrieben von logistics
    Erleichterung? Weder das Note noch das Note2 sind schwerer als das 920, oder?...


    Note 2 müßte ich nachsehen, mein Note 1 ist nackich satte sieben Gramm leichter als das Lumia 920. Allerdings hab' ich mein Note aufgrund der recht fragilen Anmutung in eine fette Tasche von Stilgut gepackt, die das Gesamtgewicht deutlich nach oben schraubt. Wenn das Lumia so solide ist wie versprochen, wäre das ja dann überflüssig.
    Nebenbei: Was wiegt eigentlich das Gesamtpaket aus z.B. iPhone 5 plus Bumper, um den zarten Alurahmen vor dem Verschrammen zu bewahren? Oder ein Galaxy S III plus Taschenpanzer, um das dünne Plastik zu schützen (gerade Samsung überzeugt mich da in letzter Zeit gar nicht mehr, aber das ist sicherlich nur meine übertriebene Plastebruchparanoia)? Vergleichen sollte man schon immer die Gesamtpakete, mit denen man dann real life herumläuft.

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    Original geschrieben von zwuncki
    Edit: Habe ziemlich oft lächerlich benutzt, sorry dafür. :D


    Naja, die Repetitio ist voll angesagt! Normalerweise halt "amazing", "fascinating" und "jaw-dropping" statt "lächerlich"... :p

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    Original geschrieben von yampel
    ..den test hatte ich mir eben auch durchgelesen, und er issn witz...: "alles is toll, aber es ist sooooo schwer&niemanden den wir es gezeigt haben wollte es deswegen haben..daher geben wir mal 3 sterne"


    Überspitzte Zusammenfassungen scheinen in diesem Thread ja in Mode zu kommen ;) Ein paar mehr Kritikpunkte neben dem Gewicht gibt's da schon noch, wenn mich der eine oder andere auch daran zweifeln läßt, daß die überhaupt das Gerät in der Hand hatten. Ausgerechnet Skype als Beispiel zu bringen für das, was alles im Windows Phone Store fehlt, ist ziemlich daneben.


    Immerhin ist's das erste Review, in dem ich was zur Bedienbarkeit des Touchscreens mit Handschuhen lese, wenn auch nur oberflächlich angerissen. Für mich persönlich wäre das ja das Killerfeature schlechthin, wenn ich endlich wieder mit 'nem Stylus Skizzen in meine Notizen schmieren könnte. Aktuell mach' ich das mit einem Galaxy Note. Insofern bin ich an große und schwere Smartphones schon gewöhnt, das Lumia 920 wäre für mich im wahrsten Sinne des Wortes eine Erleichterung :cool:

    Re: Outlook-Synch OHNE Wolke?


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    Original geschrieben von sofi
    Wie sieht ihr denn das?
    Ist das euch völlig egal, eure Daten mit in die Wolke zu senden?


    Wolken gibt es verschiedene. Ich bin völlig bei Dir, was das Speichern meiner persönlichen Daten bei Microsoft, Google, Apple oder ähnlich betrifft - kommt nicht in die Tüte. Andererseits ist so eine Wolke unschlagbar, wenn's um das Syncen der Daten über verschiedenste Geräte und Plattformen geht. Das Zauberwort heißt "private cloud".


    Eine private Wolke kannst Du auf verschiedenste Art realisieren. Am einfachsten ist, sich einen Dienstanbieter online zu suchen, der Dir einen Exchange Account oder was kompatibles anbietet. Such Dir einen Anbieter in Europa, wenn Du Bedenken hast wegen des US-amerikanischen Patriot Act und der damit verbundenen Schnüffelbefugnis. Aber: Kostenlos gibt's sowas nicht, um die 5 EUR im Monat mußt Du für sowas dann schon rechnen.


    Kaum laufende Kosten, dafür initial nicht ganz billig, wäre eine "private cloud" in den eigenen vier Wänden. Wir (= unser Zweipersonenhaushalt) hatten sowas bis vor kurzem in Form einer Atom-Box (im Prinzip ein Netbook ohne Display), auf der ein Ubuntu Server lief samt Zarafa und Z-Push, eine Open-Source-Alternative zu Exchange. Hat aber einiges an Blut, Schweiß und Tränen gekostet, das Ding sauber zum Laufen zu bringen, weil doch ziemlich viel Kommandozeilengefrickel nötig war.
    Deutlich einfacher läßt sich im Prinzip das selbe aufziehen, wenn Du Dir ein NAS zulegst von Synology oder QNAP. Wir sind inzwischen auch auf so ein Synology-NAS umgezogen, weil bedeutend komfortabler einzurichten und auf Stand zu halten. Zarafa/ Z-Push installiert sich da etwa so easy wie eine App auf dem Smartphone.
    Neben Kontakten, Terminen und Mails können wir aktuell mit einem Windows Phone auch Musik und Fotos in unsere "private cloud" auslagern (was bei mir den Kauf von Speicherkarten überflüssig gemacht hat); Synology bietet entsprechende Apps für WP an, ebenso für Android und iOS.


    Langer Rede kurzer Sinn: Think out of the box. Nur weil man jetzt seit Äonen lokal mit Outlook, Lotus Notes oder was auch immer gesynct hat, heißt das ja nicht, daß das die unumstößliche und optimale Lösung sein muß. Mich hat das seinerzeit schon immer genervt, mehrere Rechner und Mobilgeräte sauber im Sync zu halten - wo zum Henker hatte ich jetzt diesen Kontakt zuletzt aktualisiert? oh shit, natürlich von anderer Stelle aus inzwischen überschrieben... Die Cloud hat in dieser Hinsicht einen riesigen Vorteil gegenüber lokalem Gefrickel. Und, wie gesagt, Cloud muß ja nicht gleich zum Daten-Exhibitionismus führen.

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    Original geschrieben von humbugg
    Telefonica Germany ist eine deutsche GmbH und unterliegt auch dem "relativ" schwachen Datenschutz in Deutschland. Unglaublich was für große Lücken die Gesetzesgebern der Industrie überlassen. Adressenhandel ist nur ein kleines Stichwort.


    Das interessanteste Stichwort zum Thema (vorsätzlich geschaffener) Datenschutzlücken ist ja das sogenannte Listenprivileg: Ein Onlineshop z.B., dem ich logischerweise meine Lieferanschrift mitteilen muß, darf diese zusammen mit einem weiteren Merkmal, etwa Produkt- oder Preiskategorie der bestellten Ware, mehr oder minder nach Belieben weiterverkaufen, ohne vorher meine explizite Zustimmung einholen zu müssen. Als Kunde kann ich lediglich per opt-out der Weitergabe dieser personalisierten Daten widersprechen, müßte das aber eben bei jedem Einkauf, bei jedem Abo, bei jeder Nennung meiner Adressdaten tun - in der Praxis unmöglich.


    Die Frage wäre jetzt, ob ein komplettes Bewegungsprofil als "ein weiteres Merkmal" durchgehen würde.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Ein ganz wesentlicher Punkt bei meinem nächsten Tablet wird die Eignung für einen Digitizer-Stift sein (bei Deaktivierung der Berührungsempfindlichkeit). Nur so ist nämlich die von mir gewünschte Verwendung zur Handschrifterkennung in vernünftiger Weise gewährleistet.


    Hatte genau deshalb zunächst den Samsung Ativ SmartPC ins Auge gefaßt. Bonuszuckerl dabei wäre offenbar noch, daß Samsung die App "S-Note" nach Win8 portiert hat und ich Notizen zwischen Win8 und meinem Galaxy Note syncen könnte.


    Allerdings bin ich jetzt mal gar nicht mehr so sicher, daß mir ein Atom-Gerät reicht. Der Vorteil dieser x86-Tablets wäre ja gerade, die normale Software vom Desktop immer dabei haben zu können. Hmm, mal sehen, was ich da noch passenderes finde...

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    Original geschrieben von radarfalle
    Hier sind noch ein paar Infos zu der 24/7 Bewegungsprofilerstellung von Telefonica: ... http://dynamicinsights.telefonica.com/


    Hmmm, so dramatisch klingt das erstmal nicht:

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    Original geschrieben von dynamicinsights.telefonica.com
    At Telefónica Dynamic Insights we collect mobile data, anonymised and aggregated, to understand how segments of the population collectively behave. We trace trends and the behaviours of crowds, not individuals.
    [...]
    For us it’s a given that all data protection regulations are strictly complied with, but in addition to this it is our belief is that in the field of analytics customer data can be used responsibly in two ways: either it must be anonymised and aggregated so that no individual can be identified, or the appropriate customer permissions must be in place.


    Wenn ich das richtig sehe, sitzen die in London und unterliegen europäischem Datenschutzrecht. Soweit ich das sehe, ist die britische Datenschutzbehörde auch ein wenig durchsetzungsfreudiger als z.B. die irische, bei der Facebook untergekrochen ist.

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    Original geschrieben von zacman
    Apple hat zu diesem Zeitpunkt eine Handyrevolution ausgelöst und hatte praktisch 100% Marktanteil bei Touchscreen-Smartphones und einen Technologievorsprung von 4 bis 5 Jahren.


    Ich nehme an, da ging beim Tippen ein Wörtchen verloren: "...bei kapazitiven Touchscreen-Smartphones..." wäre korrekt.
    Bis zum iPhone wurden Smartphones verstanden als eine Art digitale Version des Filofax. Ja, das ist noch gar nicht so lange her, daß Handys zum Telefonieren verwendet wurden, Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung handschriftlich per Notizbuch, eben "Filofax", erfolgten. Die ersten PDAs von Palm - oder auch Apples Newton - richteten sich an genau diese Anwender; der Kugelschreiber wurde durch einen Stylus ersetzt, Papier durch resistive Touchscreens (kapazitive Touchscreens gab's damals auch schon am Markt, aber nicht in diesem Einsatzgebiet). Die ersten Smartphones, Handsprings Treo etwa, waren nicht mehr als PDAs mit Telefonfunktion. Ich muß in einer Mußestunde mal in alten Archiven kramen nach ein paar einschlägigen Zitaten; ich kann mich entsinnen, seinerzeit wurden diese "Smartphones" ziemlich belächelt, weil ja wohl niemand sich freiwillig so einen Pfannkuchen ans Ohr halten würde - dabei waren die Dinger sogar kleiner als heutige Modelle.
    Apples Revolution bestand in erster Linie darin, ein smartphone-ähnliches Mobiltelefon für gänzlich andere Kundengruppen herauszubringen. Das erste iPhone hatte mit bis dahin üblichen Smartphones nur begrenzt zu tun: eben nicht per Stift bedienbar und untauglich für handschriftliche Notizen, außerdem keine anwenderspezifische Software nachrüstbar. Streng genommen war das iPhone ein iPod mit Telefonfunktion, kein Smartphone nach der bis dahin üblichen Definition.
    Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber zum Marktstart des iPhone gab's ausgesprochen skeptische Prognosen, ob dieses Konzept was werden könnte, eben weil für klassische Smartphone-Kunden nicht geeignet. Worauf sich der Siegeszug des iPhone-Konzepts (und in dessen Fahrwasser Android et al.) tatsächlich gründet, wird sicher noch Stoff für ausgiebige Diskussionen sein. Fingerfreundliche GUI und kapazitiver Touchscreen spielen sicher eine Rolle, aber keine so maßgebliche, denke ich. In meinen Augen war (und ist) der entscheidende Faktor die mit dem Gerät gebundelte Infrastruktur, die zum Marktstart des iPhone bereits voll etabliert war und von zig Millionen iPod-Kunden genutzt wurde: iTunes.
    Und genau da sind wir beim Knackpunkt, warum sich jedes neue System im Vergleich schwer tut. Palms WebOS halte ich für das derzeit beste Smartphone-Betriebssystem, allein es fehlt eine vergleichbar homogene Infrastruktur dahinter mit konkurrenzfähigem Content-Angebot. Windows Phone 7 geht's ähnlich, zumal Microsoft es versäumt hatte, seine Zune-Plattform außerhalb der USA anzubieten und zu etablieren. Auf die Xbox Live Community zu setzen ist möglicherweise zu beschränkend, jedenfalls solange der Content nicht wirklich plattformübergreifend auf Xbox und Windows Phone gleichermaßen genutzt werden kann - ganz abgesehen davon, daß Zune einerseits und Xbox andererseits auch schon wieder Homogenität vermissen lassen. Wenn jetzt Nokia noch mit ins Boot kommt und, was ich erwarten würde, sein eigenes Süppchen kocht unter dem Label Ovi-Store, ist's ganz vorbei.
    Trotzdem, es gibt Analysten, die gerade den Microsoft-Nokia-Deal als strategisch entscheidend ansehen für den Erfolg von Windows Phone 7. Manche prognostizieren gar einen rasanten Sturmlauf von Windows Phone 7 bis auf Platz 2 der Smartphone-Betriebssysteme.

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    Original geschrieben von garbsener
    wie groß ist denn die datensammelwut bei microsoft im mobilen bereich?


    Aus den Datenschutzbestimmungen für Windows Live:

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    Microsoft verwendet Ihre Daten, um Sie über andere Produkte oder Dienste von Microsoft und seinen Partnern zu informieren sowie um Einladungen zu relevanten Umfragen zu senden, die sich auf Dienste von Microsoft beziehen [...] Microsoft kann zu folgenden Zwecken auf persönliche Informationen zugreifen oder diese weitergeben, einschließlich der Inhalte Ihrer Nachrichten: (a) zum Erfüllen von gesetzlichen Bestimmungen oder als Reaktion auf Klageschriften oder Gerichtsverfahren, (b) zum Schutz der Rechte oder des Eigentums von Microsoft und dessen Kunden, einschließlich der Durchsetzung von Vereinbarungen oder Richtlinien zur Verwendung der Dienste oder (c) zum Handeln in der begründeten Annahme, dass solche Schritte zum Schutz von Microsoft-Mitarbeitern, Kunden oder der Öffentlichkeit eingeleitet werden müssen. Des Weiteren kann Microsoft persönliche Daten im Rahmen seines unternehmerischen Handelns wie z.B. einer Fusion oder dem Verkauf von Anleihen weitergeben.

    Das findet sich annährend wortgleich auch bei Google, Apple, auch bei RIM.


    Soweit die Theorie. Was in der Praxis an Daten erfaßt, gespeichert, ausgewertet wird und wie, ist ein anderes Thema. Insbesondere Googles Phantasie in dieser Hinsicht übersteigt meine bei weitem.


    Trotzdem, Vorsatz unterstelle ich den Anbietern gar nicht mal. Keiner dieser Anbieter könnte es sich leisten, bei Verstößen gegen geltendes Recht ertappt zu werden. Auch Google dürfte seine Lektion gelernt haben aus der Affäre um die WLAN-Scanner in den Streetview-Kameraautos. Sorge macht mir eher Fahrlässigkeit: Wie sicher liegen meine anvertrauten Daten auf den Servern dieser Anbieter, wie sorgsam werden sie geschützt gegen unbefugten Zugriff? Solche Datensammlungen sind, wenn man so will, die Goldadern des Informationszeitalters - im modernen Goldrausch gibt's nicht nur den mehr oder minder anständig agierenden Data Miner, sondern auch jede Menge Halunken, die den Claim anderer plündern wollen...