Beiträge von joschi

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    Original geschrieben von Andreas24
    Den Treuerabatt gibt es schließlich nur auf den Nettobetrag. Somit würde eine SMS (wenn ich mich nicht verrechnet habe) am Ende bei 12,45 Cent liegen.


    Hilf mir doch mal auf die Sprünge - Mathe-Unterricht liegt bei mir schon ein paar Jahrzehnte zurück: Wo ist der Unterschied zwischen (nettobetrag*0,95)*1,19 und (nettobetrag*1,19)*0,95?
    Danke vorab :)

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    Original geschrieben von harlekyn
    Uebrigends elegant, wie du suggerierst, man waere naeher an den 12 als an den 13 Cent :)


    Naja, wenn man auf die 15% Online-Rabatt noch die 5% Treurabatt draufrechnet, die's beim o2o ja irgendwie gibt/ geben soll, wären wir definitiv näher an 12 als an 13 Cent... :cool:

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    Original geschrieben von handytim
    Da Du ein internetfähiges Gerät hast, bezahlst Du doch bereits ohnehin GEZ (neuartiges Rundfunkgerät)...


    Ich ja. Daraus würde ich aber nie wagen, Rückschlüsse auf die Allgemeinheit zu ziehen. Jedenfalls bekommt die GEZ so jetzt ein Argument, warum künftig jedes Handy gebührenpflichtig sein müßte anstatt wie bisher nur bestimmte Mobiltelefone. Selbst wenn der Besitzer so eines Ultra-einfach-Handys weder konventionelles noch neuartiges Rundfunkgerät sein eigen nennt.

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    Original geschrieben von Tob
    Mit PhonePublisher Radio kostenlos via Telefon hören


    Da bedanke ich mich sehr herzlich, wenn künftig jedes Handy GEZ-pflichtig wird, weil ja theoretisch über einen simplen Anruf der Rundfunkempfang möglich ist, selbst wenn es keinen FM-Empfangsteil hat und auch nicht internet-fähig ist, ich PhonePublisher und ähnliche Dienste auch gar nicht nutzen will...

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    Original geschrieben von blue-marco
    Da beträgt die Differenz schon über 10 Euro :eek:


    Und dann telefonieren wir mal eben 'ne Viertelstunde mit der Urlaubsbekanntschaft aus Italien und schon ist der Kostenvorteil wieder weg...


    Mich interessiert immer noch, was ein "Normaltelefonierer" ist nach herrschender Meinung. Und welchen Vertrag hätte dieser Normaltelefonierer dann idealerweise?

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    Original geschrieben von iDet
    dann müssen schon einige viel viel weniger als 100 Minuten telefonieren ;-)


    Zuviel weniger sollte es aber auch nicht sein: Der o2 Inklusivpaket ist erst ab 67 Minuten/Monat günstiger als der o2 o.

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    Original geschrieben von blue-marco
    Das Grundproblem, dass der O2o für den Normaltelefonierer teurer ist als die Alttarife, bleibt damit.


    Nochmal: Was ist nach herrschendem Verständnis ein Normaltelefonierer?


    Laut diesem Thread telefonierte der durchschnittliche Kunde bei o2 im vergangenen Quartal 128 Minuten/Monat. Ich würde mal meinen, der Normaltelefonierer bewegt sich irgendwo in dem Bereich. Bei 128 Minuten im Abrechnungsmonat würde er

    • mit o2 o 19,20 EUR,
    • mit dem o2 Inklusivpaket 18,12 EUR,
    • mit der o2 Mobile Flat 20 EUR zahlen (sofern nur netzintern oder ins Festnetz telefoniert wird).

    Ich sehe nicht, wo der Durchschnittstelefonierer draufzahlt mit o2 o. Im Gegenteil: Das Inklusivpaket rentiert sich nur für Leute, die erstens konstant und zweitens leicht unterdurchschnittlich telefonieren. Die Mobile Flat andererseits ist nur für Leute mit überdurchschnittlichem Gesprächsaufkommen interessant, die sich auf netzinterne und Festnetzanrufe beschränken. Gerade für den Normaltelefonierer, würde ich sagen, ist der o2 o der attraktivste Tarif im Portfolio der Münchner.

    Zitat

    Uninteressant für Normaltelefonierer


    Tja, was ist ein Normaltelefonierer?


    Mag ja sein, daß ich mit grenzenloser Naivität geschlagen bin. Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, daß sich die Tariftüftler bei o2 einfach mal angeguckt haben, wie ihre Kunden denn tatsächlich so telefonieren. Nicht was sie zahlen, wohlgemerkt, sondern was sie tatsächlich vertelefonieren. Womöglich kam dabei raus, daß der besagte "Normaltelefonierer" halt so gar nicht jene Konstanz in seiner Telefoniererei an den Tag legt, die typisch zu sein scheint für die telefon-treff'schen Rabatt- und Schnäppchenjäger, daß also Minutenpakete völlig am "Normaltelefonierer" vorbei konzipiert sind. Und Flatrates sowieso, rechnen sie sich doch ohnehin erst bei überdurchschnittlichem Gesprächsaufkommen. Ooh, könnten da die Tariftüftler bei o2 sich gesagt haben, für Normaltelefonierer müssen wir dringend ein passendes Produkt basteln. Und weil Normaltelefonierer die breite Masse des telefonierenden Volkes ausmachen, gibt's für den Rest nur die jetzt stiefmütterlich behandelten Randgruppentarife, die bis dahin im Zentrum aller Vermarktungsbemühungen standen.


    Aber vielleicht bin ich ja wirklich nur naiv.

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    Original geschrieben von Tob
    Hab ich da was übersehen oder ist o2 MyHandy alter Wein in neuen Schläuchen.


    Schon richtig. Neu ist lediglich, daß es jetzt eindeutig und korrekt als Ratenkauf bezeichnet wird, nicht mehr irreführend als "Subvention", was selbst gestandene Mobilfunkprofis hier im Forum immer mal wieder in den Mund nehmen. Gebuchte Mobilfunkdienstleistung und Gerätekauf sind klar und eindeutig getrennt. Spannend wäre noch, wie klar und eindeutig die Trennung tatsächlich ist, was Rechnung betrifft oder z.B. auch diesen Treuerabatt bei o2 o - zählt der auch für das parallel gekaufte Handy?

    Zitat

    Original geschrieben von Vo.IP
    Aktuell bezahle ich 20 EUR für den Genion-L


    Um mit dem o2 o gleichzuziehen, mußt Du 133 Minuten pro Monat telefonieren, und das nur ins Festnetz und ins o2 Netz. Zweieinviertel Stunden im Monat ist knapp unter dem Bundesdurchschnitt, begrenzt nur auf o2 Kunden sogar exakt der Durchschnitt. Sprich: der Durchschnittstelefonierer zahlt mit o2 o zumindest mal nicht drauf.


    Gleich ob Flat oder Minutenpakete, rentabel für den Kunden sind diese Angebote nur, wenn sie überdurchschnittlich viel und das auch noch über viele Monate konstant telefonieren. Telefonierst Du zum Beispiel mal einen Monat lang nur 50 Minuten in Deinem Flat-Zielbereich, aus welchen Gründen auch immer, zahlst Du in diesem Monat horrende 40 Cent pro Minute. Mit o2 o wärst Du in diesem Monat mit 7,50 EUR dabei.


    Die Discounter sind billiger und bieten die selbe Flexibilität, richtig. Daß die Discounter bislang in Deutschland nur 15% Marktanteil gewonnen haben (geschätzt; auf die Schnelle finde ich keine aktuellen Zahlen, vor einem Jahr waren's noch knapp 10%), könnte daran liegen,

    • daß ein hoher Prozentsatz der Kunden Mobilfunkprodukte ebensowenig gern zwischen Frischkäse und Ketchup einkauft wie Computer,
    • daß ein hoher Prozentsatz der Kunden tatsächlich recht konstant und kostenbewußt telefoniert und längst ein passendes Paket aus Tarifen und Optionen geschnürt hat, dem er treu bleibt, oder
    • daß er als klassischer PISA-Fall die vier Grundrechenarten nicht beherrscht und aktuell viel zu viel zahlt, wie von einigen hier schon angeführt.


    Keine Ahnung, woran es wirklich liegt. Im Fall 1 hätte o2 o gute Karten auf dem Markt. Fall 3 könnte man mit halbwegs geschicktem Marketing fangen mit o2 o. Nur im Fall 2 sehe ich schwarz...