Zitat
Original geschrieben von No.Time
und man kann sich auch mal beschweren, wenn die Profs als Vorlesung aus ihrem Buch vorlesen oder Folien von vor Jahren haben..
Das kannst Du auch heute.
Der Prof von heute ist ein viel beschäftigter Mensch, der neben der universitären Laufbahn oft über weitere Standbeine verfügt. Kein Wunder, dass der eine oder andere seinen Bildungsauftrag schon mal ein wenig vernachlässigt...
Solange es keine Bewertungssysteme wie im Amiland gibt, werden Studiengebühren daran auch nichts ändern.
Zitat
Original geschrieben von _-=voodoo=-_
Es gibt Bildungskredite, ich verstehe die Aufregung nicht, wenn das Geld an den Unis ankommt, dann freue ich mich sogar auf Studiengebühren (bin quasi am Anfang des Studiums)
Wenn das Geld auch tatsächlich an den Unis ankommen würde...
Bildungskredite sind sicherlich eine Lösung, werden aber viele abschrecken.
Zitat
..da es die Vorlesungen von den Studenten befreien wird, die nicht aus Überzeugung studieren
Für die, die sich das Studium von Mama & Papa finanzieren lassen, wird sich dadurch (bzw. an deren Einstellung) nicht viel ändern (solange es die Eltern mitmachen / mitmachen können).
Der Student, der ohnehin schon über sehr begrenzte finanzielle Mittel verfügt, der gehört eher zu denen, die ihr Studium versuchen möglichst schnell zu absolvieren. Leider auch zu denen, die von Studiengebühren am stärksten betroffen sind.
Eine bessere Lösung ist eine Umstrukturierung der Studiengänge. In vielen Studiengängen wird schon am Anfang ordentlich gesiebt. Bei mir sind es gerade mal knapp 20 Leute die es bis zum Ende gebracht haben (bzw. noch dabei sind) von ursprünglich 80.
Die meisten verschwinden schon in den ersten Semestern.