Beiträge von SvenjaT

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    Original geschrieben von Marko
    Mich hindert, dass man sich ein Jahr binden muss. Wer weiß schon genau, was im kommenden Jahr geschehen wird...


    Und 300 EUR fest anzulegen, ohne zu wissen, was sich im kommenden Jahr vielleicht ändern wird (sowohl am eigenen Telefonierverhalten oder Einkommen, aber auch in Sachen Angeboten der Konkurrenz...), schreckt mich noch ab.


    Mir wär das ganze als Option lieber, wenn man selbige zur Not auch wieder abbestellen kann; oder, was mangels subventioniertem Handy ebenso machbar sein sollte, ne kürzere Laufzeit. Sollten die anderen NBs nachbessern und zur WE-Option noch etwas für die restlichen Tage draufpacken (o2) oder die Local-Option auch für interne Gespräche freigeben (T-Mobile), würde ich etwas derartigem den Vortritt geben. Erst Recht, wenn sich solche Optionen z.B. auf SIMply draufpacken ließen. Ich will damit sagen, der Markt ist im Moment schwer in Bewegung; und das schlechteste, was man imho in so einer Phase tun kann, ist, sich längerfristig zu binden.


    300 € p.a. sind ein dorch recht überschaubares Sümmchen. Manche Leute schließen unrentable Lebensversicherungen, Bausparverträge etc. für Jahrzehnte ab und denken dabei nicht nach...


    Meine 300 € Jahresinvestition habe ich bereits nach ca. 2,5 Monate wieder rein, da ich Vieltelefonierer bin und zu 90 - 95 % ins Fest- und eplus-Netz telefoniere. Jetzt ist halt das Fstnetz zu Hause und auf Arbeit nur noch für DSL und eingehende Anrufe da...


    Sicher kann man in Kombinationen aus ProfS und Loop+Genion und Simyo als Normaltelefonierer vielleicht noch ein paar Euros rauskitzeln, hat dann aber das Problem der 3 Handys... Also bietet Base einen Mehrwert, nämlich überschaubare Tarife in die Fremdnetze, die auf dem Niveau des ProfXL liegen und die Flat für alles andere. Was will man mehr... und dafür halte ich 12 Monate Bindung für angemessen... 300 € / 365 = 0,82 € und damit sehr sehr überschaubar für den der es wirklich nutzt...


    Ohne Vertragsbindung bzw. als eine Form von Prepaid und gäbe es sicher wieder einfallsreiche Deutsche, die einen Monat Hardcore-Telefonate führen, anschließend die Karte per ebay weiterverkaufen und wenn ihnen wieder so ist eine neue Karte holen... Das führt für die Netzbetreiber zu nichts...


    Obermann von T-Mobile hat es mal auf den Punkt gebracht. Auf die Flatrates in Österreich angesprochen sagte er zur Cebit, dass der Deutsche neigt zu Missbrauch neigt und sofort mit dem Tankwagen zu MCDonalds fährt, wenn es dort eine CocaCola-Flatrate gibt... und da ist was dran...


    Missbrauch ist bei Base sicher auch drin, nämlich in Kombination mit Genion+BWHZ und Loop mit EasyMoney... Nur lohnt sich das eigentlich kaum noch, da 2 ct/min nur 1,20 € pro Stunde bringen man mit ehrlicher Arbeit mehr verdienen kann...

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    Original geschrieben von Dp|A13kz
    Das wären 24 Verträge durschnittlich pro Person :eek:


    Von O2-Providern? :confused:


    Dann mal viel Spaß beim Kündigen...


    O2 Provider = Mobilcom


    Die werden jeweils 3 Wochen nach Abschluss per Fax gekündigt, also weder Arbeit noch Problem.


    Die Karten laufen auf mich, meinen Freund und meine/ihre Eltern und sind alles Laufzeitverträge mit irrwitzig subventionierten Handys, beinahe alle von O2 bzw. einem der O2-Provider. Also liegt keine "Straftat" vor, da ich dazugekaufte Handys ja extra bezahle, wenn auch nur mit 1 - 50 €. Dem gegenüber sind Prepaid-Pakete eben Pakete, die man nicht auflösen sollte.


    Der Verkauf erfolgt sogar per Gewerbeschein, damit ich mir nicht vom Finanzamt ans Bein pinkeln lassen muss. Schließlich sind das Beträge, die zwar strafbar wären, aber bei denen man noch lange nicht ausgesorgt hat... Also alles legal und offensichtlich gibt es (zumindest bis jetzt) noch keine Grenze, bei der es den NBs zu bunt wird.


    Da ist halt die Kehrseite der krankhaften Subventioniererei in Deutschland, aber nach Simy und Base wird dem, denke ich, bald ein Ende gesetzt. Spätestens, wenn O2 merkt, wie viele einfach nur die 5 €/Monat mit Loop mitnehmen wollten oder GG-reduzierte Verträge mit Subventionshandys abschließen wird sich das Blatt wenden.


    Das Vodafone weiterhin UMTS-handys in den Markt drückt, wird wohl vorerst so bleiben, da die ein GSM-Kapazitätsproblem haben und froh sind, wenn die Leute auf UMTS ausweichen können...

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    Original geschrieben von harlekyn
    Wenn man bedenkt, dass die NBs um die 75 Mio Kunden haben, aber nur 70% der Bevoelkerung (ab 14) ein Handy besitzen, kommen auf jeden Mobilfunkkunden wohl in etwa 2 Karten.


    So ganz langsam kommen die meinem SIM-Marmeladen-Glas auf die Schliche und fangen wahrscheinlich eher über kurz als über lang an über die Irrwitz-Subventionen nachzudenken.


    Ich habe heute mal gewogen. Es müssen um die 145 (überwiegend noch aktive) SIMs in meiner Schwartau-Extra schwimmen. Wenn die Subventionen so bleiben, werde ich aber vielleicht auf ein Gurkenfässchen umstellen, denn derzeit laufen gerade wieder 5 Anträge bei denen mit dem Sauerstoff und Sauerstoff ist ja bekanntlich ein Powerstoff...


    http://www.heise.de/newsticker/meldung/62822

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    Original geschrieben von UdoAusBerlin
    Zum ersten Absatz: Korrekt! Nur wollte sie ja selber auch noch die Rendite steigern. Das ist der Haken des shareholder-value-Denken, man will nicht nur Profit-Maximierung, man GLAUBT auch dran...


    Zum Apropos: Ich halte es nicht für völlig ausgeschlossen, daß eplus seit Jahren nicht aktive f&e-Karten mitschleppt, um nicht von o2 überholt zu werden. Jetzt haben sie vielleicht einen Punkt erreicht, wo das zu sehr auf den Durchschnitttsumsatz gedrückt hätte und dank simyo konnten sie verhindern, daß es sogar zu einem Kundenrückgang kommt.
    Daß sie simyo bei den Kundenzahlen nicht mitzählen, fände ich reichtlich merkwürdig, aber vielleicht wollen sie der alten Marke die 10 Millionen nicht mehr gönnen...


    Die jeweils angegebenen Kundenzahlen sind eh gefährlich, da hier genau mit den Verfallszeiten der Prepaid-Karten gut gespielt werden kann. Mich würde z.B. interessieren, ob meine 30 TMO-Xtra-Karten aus der Kostenlos-Aktion bei den gewonnenen Neukunden noch dabei sind. Die Karten sind nämlich nach Entleerung sofort entsorgt worden... und so sind sicher viele 10000 über den Tisch gegangen, da sich ja viele Leute gern 10 € schenken lassen, die sie dann einfach abreißen...


    Mit den mehrfach in diesem Forum geäußerten Netzabdeckungsvergleichen wäre ich vorsichtig. Wir (als Firma) haben früher über Monate und heute noch sporadisch in unserem Wirkungsbereich (Sachsen, Brandenburg, Berlin, Thüringen, Anhalt, Hessen und Bayern) alle Netze getestet und keine extremen Unterschiede feststellen können. Jeder hat seine Macken und Lücken. Nur eins ist aufgefallen, die D-Netze haben wegen ihrer ausgelutschten Kapazität in den Ballungsräumen sehr oft das EFR aus, so dass die Telefonate wie aus einer Blechbüchse geführt werden. Sowas passiert bei eplus eben nicht...


    Was natürlich bei ePlus schlechter geht, ist mit 180 auf der Autobahn von Zelle zu Zelle zu fahren und 100 % der handshakes hinzubekommen. Da reißt schon mal das Gespräch ab. Nur muss man hier auch bedenken, dass die D-Netz-Zellen einfach viel größer sind...


    Zur Diskussion, was eplus falsch gemacht hat: Die haben angefangen zu sparen, als der Wettbewerb gerade richtig sein Füllhorn öffnete und KPN ist bis heute bis oben hin mit Schulden zu...

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    Original geschrieben von UdoAusBerlin
    Nun, nach eigener Planung noch weitere drei Jahre, WENN das profitable Wachstum der letzten Jahre einigermaßen anhält. Und wegen dieses WENNS verstehe ich die Logik vieler Beiträge hier im Forum nicht: Sie sollen die Preise senken UND Premiumanbieter werden... klar, das will man als Kunde. Aber ökonomisch geht das nicht.
    Unter der Prämisse profitables Wachstum - und das heißt ja nicht nur Reibach für die Aktionäre, das heißt ja auch Beschäftigungsaufbau und -sicherheit und ökonomisches Potential für Innovationen etc. zu haben - ist es angesichts einer verhältnismäßig kleinen Kundenzahl und einer - z.B. im Vergleich zu vodafone - beschränkten Finanzkraft der Muttergesellschaft, ökonomisch gar nicht möglich den gleichen Service, die gleich Netzqualität, die gleiche Netzaufbaugeschwindigkeit wie der Markführer mit dreimal mehr Kunden zu erreichen.


    Premium-marken-Aufbau für Anbieter von Massenschrott wie Telefonminuten oder Bier halte ich für glatte Geldverschwendung. Sogar das Lidl-Bier ist premium verum, nur dass man mit der Flasche noch nicht telefonieren kann...

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    Original geschrieben von Hightower2004
    Wir wissen ja noch nicht ob es so weiter geht. E-Plus hat erstmal neue Tarife herausgebracht die hier im Forum auf positives Echo gestoßen sind. Ob der Markt diese Tarife angenommen hat, werden wir bei den Q3-Zahlen erfahren. (offizelle Zahlen hat E-Plus noch nicht vorgelegt.)


    WEHE DU SAGST NOCHMAL WAS GEGEN MEINE HAUSMARKE!!!!! ;)


    Wenn die Zahlen stimmen (habe ich jetzt nicht nachgeprüft) Sind für 21,55€ (Base GG netto) knapp 12,5 Tage Festnetz drin.
    An jedem Anruf in Mobilfunknetze verdient BASE knapp 6 Cent (ca 15 Cent IC) also wieder 10 Minuten Festnetz. Für jeden ankommenden Anruf 15 Cent = 25 M
    in. Festnetz.


    Genau so sehe ich die Rechnung auch und gehe davon aus, dass sie sich rechnet. Ein paar hardcore-uplooper kann man da auch vertragen und easy-money wird eh bei zu viel upload deaktiviert...


    Das Modell könnte klappen und wird richtig rentabel, wenn man davon ausgeht, dass netztinterne Gespräche die NBs "nichts" kosten aber sehr wohl vom Kunden einkalkuliert werden, da er damit z.B. gegenüber ProfXL 0,10 €/min spart.


    Ich denke, Standleitungen werden nur Randgruppen schalten und außerdem sind z.B. Kostentreiber wie "Konferenz-Gespräche" nicht aktivierbar. Ebenfalls legt ePlus nach Aussage unseres Betreuers großen Wert darauf, Base nicht aus Versehen an CallCenter etc. zu liefern...


    Jedenfalls haben wir im Büro ein Base auf einer Homestation stecken und die Telefonanlage ist "angehalten", abegehende Gespräche selktiv per Base abzuwickeln. Klappt gut, spart Geld und bringt Traffic zu ePlus, so wie es Bergheim wollte...


    Wie gesagt, ich denke nicht, dass die existenzgefährdende Modelle auf den Markt schmeißen und zuschauen, wie die Hütte abbrennt. Abstreiten möchte ich nicht, dass bei ePlus derzeit wegen der Kundenzahlen die Hütte brennt, jedoch kann man O2 auch nicht ernst nehmen, da ich beispielsweise in meinem Marmeladenglas" dutzende O2-Karten liegen hab, zu denen es tolle Handys mit > 90 % Subvention gab... Wer sollte da nein ssagen Herr Gröger?!


    Wenn Aral mir einen Phaeton scheckt werde ich natürlich auch dot tanken. Sogar für 49 € würde ich einen Phaeton nehmen... :D Nur sind die Öler anscheinend lange genug im Geschäft, als dass sie nicht wüssten, dass sich sowas nie rechnen kann...


    Wer Base oder Simyo kauft, will wirklich telefonieren und besorgt sich dafür sein Handy entweder bei ebay, amazon oder eben bei O2... Jedenfalls ist ePlus ein Mobilfunknetzbetreiber und kein Handyzwischenhändler. Die besinnen sich nur auf den im Handelsregister angegebenen Geschäftszweck und werden hoffentlich erfolg haben... :top:

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    Original geschrieben von UdoAusBerlin
    Ich meinte EINEN Tarif. Und ich meinte einen, durch dessen Anwendung der Anbieter nicht in die Insolvenz gehen muß.
    Diese Gefahr sehe ich inzwischen bei eplus ernsthaft, aber das ist ein anderes Thema.


    Auf die finanziellen Auswirkungen von Base bin ich auch gespannt, nur denke ich, dass sich die Schäden in Grenzen halten lassen, weil:


    - eine schöne Marge drin ist bei Telefonaten zu anderen Netzen
    - IC zum Festnetz nach Aussage unseres Prof-Kundenbetreuers "nur" 0,6 ct/min kostet
    - eingehende Telefonate aus O2, D und Festnetz derzeit noch 16 ct/min bringen


    Außerdem wird, denke ich das Telefonierverhalten allgemein überschätzt. Insbesondere Privatleute, die sich als Vieltelefonierer fühlen, werden auf Base abfliegen und damit eigentlich nicht optimal bedient sein. Ich selbst kenne 2 Fälle, die angeblich nur auf sowas wie Base gewartet haben, aber eigentlich kunderbunt in die Netze telefonieren und dabei derzeit keine 40 € lassen. Kunderbunt heißt dabei in meinem Bekanntenkreis, dass mindestens 50 % bei D2 hocken, den Rest teilen sich D1 und ePlus. O2 hat kaum einer, nachdem die z.T. gerichtlich gegen zurückgebuchte Zahlungen vorgingen, die sich später vor Gericht als nicht rechtens darstellten...

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    Original geschrieben von UdoAusBerlin
    Nein, ich rede einfach von Tarifen, die so einfach sind, wie ich sie einfach beschrieben habe. Ohne wenn und aber. Und die gibt es einfach noch nicht...


    Naja, Einfachtarife hast du nun ja doch schon mehrere und man sollte nicht vergessen, dass Rosinenpickertarife für viele (Geschäfts-)Kunden besser sind als "Einfachtarife".


    Ich für meinen Teil bin nahezu am Ziel meiner Wünsche, denn Base ist für uns der ultimative Kostenkiller in Kombination mit mehreren Simyos die später in einen Simply-Tarif oder vergleichbares gewandelt werden...


    Base ist doch nichts anderes als 25 € Mindestverzehr und 56 % Aufschlag für Gespräche in andere Netze. Man kann doch eplus die Freunde machen und gezielt Simy und Base kombinieren, womit ich nicht meine, dass ich weiterhin mit 2 Handys rumrenne, sondern vielmehr, dass Techniker die Zentrale nur noch anklingeln und auf einen "kostenlosen" Rückruf mittels base warten.