Beiträge von Matchacom

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    Nein, die Menschen werden sich nicht abschaffen, auch nicht angesichts einer weltweiten Wirtschaftskrise, und dazu besteht auch keinerlei Grund.


    Dazu bedarf es keine besonderen Grund, der Umgang mit unserer Umwelt.
    Der Umgang der Menschen miteinander.
    Irgendwann kommt jemand der der Roten Knopf drückt, weil seine Land oder sonstige Lobby den Hals nicht voll genug bekommen hat.


    Zitat

    Die Menschheit wird sich nicht selbst abschaffen, dazu sind die Menschen einfach viel zu feige.


    Da ist viel wahres dran, nur leider ist das nicht in der Hand der Mehrheit sondern einer Minderheit.
    Stichwort Kapital :D
    Es liegt ergo an einigen wenigen ob die Menschheit sich selber zerstört, ob kurzfristig durch einen Atomaren Krieg oder auf Raten durch komplette Verunstaltung unseres Lebensraumes.
    Und einem skrupellosen Kapitalistisch orientierten Menschen zu unterstellen den Knopf nicht zu drücken, wenn er dadurch einen vermeintlichen Vorteil oder maßlosen Profit erlangen kann.
    Ist doch sehr Naiv.

    Zitat

    Ich bin zwar kein ehemaliger aktiver Offizier und/oder Teilnehmer an irgendeinem Krieg oder Bürgerkrieg, aber diese selbstverständlichen Dinge bekomme ich auch ohne detailliertes Fachwissen darüber, wie man am besten/schnellsten/effizientesten anderen Leuten befiehlt, andere Leute umzubringen, auf die Reihe.


    Man merkt das Du ein später 68er bist.......
    Krieg ob im Sozialismus oder Kapitalismus hat immer zu 99% einen Grund.
    Man investiert in Waffen und Menschen um anderen Menschen ihr Eigentum abzunehmen, auf eine sehr schnelle und effektive Art.
    In den wenigsten fällen stehen rein Persönliche Interessen/Rache dahinter, das ist immer ein Nebenschauplatz.
    Ich Persönlich hatte keine Probleme damit den Menschen das anzutun, was diese meiner Familie angetan haben.
    Zahn um Zahn, Zug um Zug........und ich schlafe verdammt ruhig und lange, wenn ich frei habe.....


    Zitat

    Kriege zu führen ist etwas typische menschliches; wer Kriege abschaffen will, muss zuvor die Menschen abschaffen.


    Die Menschen werden sich selber abschaffen keine Angst.



    Zitat

    Ich bin zwar kein ehemaliger aktiver Offizier und/oder Teilnehmer an irgendeinem Krieg oder Bürgerkrieg, aber diese selbstverständlichen Dinge bekomme ich auch ohne detailliertes Fachwissen darüber


    Übrigens ich kann Monatelang in der Uni Bibliothek sitzen und mir Theorethisches Wissen aneignen nur hat das nicht im geringsten etwas mit der gängigen Praxis zu tun.
    Die gängige Praxis hat ja meistens noch nicht mal etwas mit dem was man beim Millitär gelernt hat zu tun, den in diesen kommt noch ein Stückweit so etwas wie Moral und Ehre vor, zwar nicht viel aber ein wenig...
    Fachwissen taugt übrigens immer nur dann etwas, wenn das ganze Dual stattfindet und man entsprechende Praktische Erfahrungen sammeln konnte.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    .


    Du machst es Dir aber auch ganz schön einfach und von differenziert kann hier keine Rede sein. Indem Du anderen die Schuld gibst, tust Du nichts anderes, als die Gewalt dann eben doch zu verharmlosen. Du drehst den Spiess einfach nur um und rechtfertigst geradezu die Ausschreitungen. Fast so, als wären sie nur eine Art logische Reaktion und eine Art Recht derer, die sich mittels ihrer gegen ihre vermeintliche Benachteiligung, die noch dazu lediglich auf kapitalistisch-elitärer Ausbeutung basiert, zur Wehr setzen oder "holen, was ihnen gebührt". Das ist mal wieder ein Extrembeispiel für Deine Gesinnung.
    Typisch ist auch, dass Du auf solche Themen regelrecht zu warten scheinst. Sonst liest, sieht und hört man nix von Dir. Aber bei sowas bist Du sofort mit dabei und zwar richtiggehend extrem. Das ist durchschaubar und vorhersagbar.


    Servus.
    Als ehemaliger Offizier der auch an Aktiven Kriegshandlungen teilnehmen musste, kann ich Persönlich zu dem Thema Gewalt an sich folgendes sagen.
    Es ist meistens das Elitäre Schichten der Gesellschaft genau mit diesem Argument kommen, das Gewalt keine Lösung ist.
    Nur hat die ausgebeutet Schicht in der Regel nicht wirklich die Wahl, da durch durch die Eliten bedingt mechanismen eingeführt wurden die eine andere langfristige Lösung sehr erschweren bzw. extrem in die Länge ziehen, da dieser Gewaltfreie Weg in der Regel auch sehr Kapitalintensiv ist.
    Und damit sind bis auf die Knochen ausgebeutete eher wenig mit gesegnet.
    Die Eliten die ausbeuten erwarten im Gegenzug für ihr Asoziales Menschenverachtendes Verhalten, komischerweise ein zurückhaltendes passiv orientiertes vor allem Friedliches verhalten.
    Das widerspricht sich, nur weil jemand mit latenten Mitteln Ausbeutet bzw. Menschen diskriminiert, ausbeutet, erniedrigt bedeutet das nicht das Aktive Reaktionen darauf ausgeschlossen sind.
    Gewalt an sich ist nicht schönes, nur sollte eines klar sein Kapital ist kein Generalschutzschild für jegliche Art von eigener Aggression und deren Konsequenzen die man dafür und oft auch zu Recht bekommen kann.


    Ein Grundproblem ist das viele "Entscheider" ihre realen Auswirkungen gar nicht mitbekommen, auf dem Papier steht eine Zahl, da kommt ein Signum runter und fertig.
    Das durch das Signum 10.000 Familien extreme Probleme bekommen etc. bekommt der unterzeichner so nicht mit, wie auch?
    Es findet eine abstumpfung statt, da man A nie mit den Konsequenzen seines tuns Konfrontiert wird und B im Prinzip bei der nächsten Aufsichtsratsitzung dafür auch noch belohnt wird.
    Das ganze wird entsprechend tief Konditioniert, das man irgendwann nur noch seinen Kontoauszug und das nächste Lob im Auge hat......
    Die Frage ist nur auf wessen Kosten?


    Ja und die liebe Gewalt, hmmhh meine Erfahrung ist zwiespältig auf der einen Seite hat sie eine Reinigende Wirkung auf der anderen Seite aber auch eine eskalierende Wirkung.
    Überwiegend aber eine Reingende, es kommt immer darauf an gegen wenn oder gegen was man kämpft.
    Alle extremen Kapitalisten an die Wand zu stellen und zu erschießen macht auf Dauer keinen Sinn aber bestimmt Spass^^, zuviele Nachfolger stehen bereit.
    Ein Aufstand der untersten Schichten dauert ewig, da diese mit starken gegensätzlichen Interessen zu kämpfen hätte und der Offizielle Weg um effektiv etwas zu erreichen zu sehr an Kapital gekoppelt ist.


    Ein umdenken?
    Das wird erst dann stattfinden wenn es anfängt weh zu tun, die wenigsten gehen zum Zahnarzt wenn es nicht weh tut.
    Nur ist halt die Frage was weh tut?
    Verkuste an den Börsen?
    Abwertungen durch Ratingagenturen?
    Was schmerzt wirklich?


    Im übrigen 99% der Kriege werden aus Wirtschaftlichen Interessen geführt, frei nach dem Motto was nicht Existiert kann nichts kosten und vor allem nichts fordern.
    Indiziert in der Regel vom Kapital, meistens durch Verlustängste begründet.


    Krieg ist eine Waffe des Kapitals, da Kostenintensiv.
    Man schaue sich nur mal an wie die USA bestimmte Volksgruppen in den den Drittländern mit Waffen beliefert hat um anschließend bestimmte Lizenzen zu bekommen um Rohstoffe abzubauen etc.


    Krieg und Gewalt und Kapital gehört zwingend zusammen und Gegengewalt ist dadurch schlicht und ergreifend legitim, ob man das hören will oder nicht.
    Oder soll ich sagen Systemrelevant oder Alternativlos.....

    Zitat

    Original geschrieben von HappyDay989
    Ich schätze mal, genau das ist es auch; in 20 Jahren werden Printus und Anja mit meiner heutigen Position vermutlich übereinstimmen, weil sie dann die 20 Jahre mehr Lebenserfahrung haben, die ich ich ihnen als Mittvierziger voraus habe. (Welche Ansichten ich als dann Mittsechziger vertreten werden, weiß ich allerdings noch nicht. ;))


    Tja, ich schätze, damit habe ich mich hier im vermutlichen "Jungspund-Forum TT" als "alter Sack" geoutet. :D


    Alter Sack hin oder her, zähle ja auch irgendwie dazu.
    Lebenserfahrung alleine, ist per se kein Persilschein für immer 100% richtiges Handeln.
    Nur mit einer "killerphrase" Lebenserfahrung zu argumentieren ist doch ein wenig schwach.
    Alleine schon deswegen weil wir alle unterschiedlich Sozialisiert sind, also wird es deswegen schon keine "Standard erfahrung" geben die Allgemeingültig sind, man nehme nur mal unterschiedliche Kulturkreise.
    Begamie ist bei uns verpönt in anderen Ländern Standard.


    Fakt ist das die Realeinkommen in den Mittelschichten und tiefer sowieso um ca. 22% gesunken sind, die Preise aber gestiegen sind.
    Sicher die Medien schreiben das die Inflation im normalen Rahmen ist und das es keine großartigen Preissteigerungen gegeben hat, nur ist das eher scheinlogischer Natur da die Einkommen ja gesunken sind.
    Wenn Standardlebensqualität extrem verteuert, ob Wohnung inklusive Betriebskosten Stichwort Energie, Mobilität, Lebensmittel und co...Kleidung.... ergo alles nur Mindeststandards, kein Luxus.
    Die Löhne aber um ein knappes Viertel senkt, wie soll man dann zumindest seine Grundbedürfnisse adäquat befriedigen.


    Ja sicher man kann beim Discounter einkaufen, ein mind. 15 Jahre altes Auto fahren und seine Kleidung vom DRK beziehen, nur ist man dann im Prinzip nicht mehr Gesellschaftsfähig.
    Das Problem haben viele, vor allem geringqualifizierte ja selbst Hochqualifizierte die sich schlicht und ergreifend weigern, weit unter Wert zu verkaufen.
    Getreu nach dem Motto Hauptsache einen Job.


    Die Arbeitswelt ist heutzutage auf Fluktuation ausgelegt, immer mit dem hintergedanken das immer ein neuer Depp kommt der weit unter wert Arbeitet und sein über Jahre erworbenes Wissen einbringt.
    Siehe Hochschulabsolventen und Generation Praktikum.
    Es wird zwar immer behauptet die Sklaverei ist abgeschafft, nur ist sie selbst heutzutage immer noch der "Idealzustand" viele Generationen von Altreichen haben dadurch ihren Kapitalstamm gebildet.
    War ja auch einfach, wer hat schon zb. 5000 Mitarbeiter und muss außer etwas zu Essen dafür nicht aufwenden und wenn man sie nicht mehr braucht, kann man sie sogar noch verkaufen., wie Praktisch.
    Idealerweise habe diese Sklaven dann auch noch gelernt sich selbst zu Ernähren bzw. bauen sich ihre Lebensmittel selber an, adaptiert könnte man auch sagen Arbeitnehmer mit weiter Anfahrt wo die Spritkosten den Verdienst beinahe auffresen.
    Wenn ich mal Böse wäre, würde ich das Wort Leiharbeit/aufstocker damit in Verbindung bringen.
    Es ist von unserem ach so tollen System so gewollt das die Löhne auf einem Niveau gehalten werden, welches zumindest kurzfristige Verbindlichkeiten zum erfüllen der Basisbedürfnisse vorsieht.
    Die Banken freuen sich sie lassen uns 13-16% auf den Dispo zahlen und wenn man mal ein Neueres fahrfähiges Auto braucht dann leihen Sie uns großzügiger weise Geld für zb. 8% worauf wir schon mal 13-16% gezahlt haben.


    Unser toller Industrieller Kapitalismus beruht nun mal darauf, dem der die Waren herstellt wesentlich weniger zu zahlen als wie man durch das Produkt verdient.
    Größtmöglicher Gewinn zu kosten des Arbeiters, nur wird eines gerne zu gunsten des Profites vergessen.
    Der Arbeitnehmer sollte durch seine Arbeit auch adäquat zu existieren ohne in Lumpen und Wohnbaracke sein dasein zu fristen, mangels Einkommen das man in Bildung/Schule investieren könnte.
    Stichwort Outsourcing und abwälzung sämtlicher Risiken an Dritte, vorzugsweise auf den Steuerzahler siehe Banken.
    Egal ob Banken oder Fabriken im Ausland oder der Dritten Welt die viel mit Kindern Arbeiten.
    Oder unsere unzähligen Transporte von Sondermüll und Elektroschrott in die dritte Welt, als gebraucht und noch funktionsfähig deklariert etc....oder unsere hochgradige verschmutzung der Weltmeere... das alles um Kosten zu sparen wie Heldenhaft.
    Unser Planet hat keine unendlichen Ressourcen, auch deswegen ist dieses System des ständigen immer schnelleren Konsumierens von Produkten, was auch durch deren Bauweise bzw. künstlicher übertriebener wirtschaftlicher bedingter Lebenserwartung bedingt ist.


    Ist alleine schon deswegen zum scheitern verurteilt, von den Ökologischen auswirkungen mal abgesehen.


    Ich weiß nicht das kann es nicht sein das man ein solches hochgradig Asoziales Menschenverachtendes verhalten dadurch legitimiert, weil es Erfolg hat, weil es Profit bringt.
    Ich glaube vielen Leuten sind ihre Kinder einfach nur egal bzw. was sie diesen hinterlassen nach ihrem ableben.
    Ich meine damit unter anderem die Umwelt die nun mal unsere Lebensgrundlage darstellt.


    Aber Hauptsache unser noch so tolles System bleibt weiter bestehen und es erleidet keiner Verluste ob unsere nachfolgenden Generationen und deren Kinder noch etwas von diesem Planeten haben?
    Aber Hauptsache einige wenige können weiterhin in ihrem Luxus ersticken :top:


    Gruß M.
    Ps.
    Vorsicht Zynismus
    Meine Lebenserfahrung sagt zb. man kann bestimmte extreme Formen von Kapitalisten nur dadurch langfristig zum stagnieren bringen, wenn man sie "erlöst", ja ist wie mit Alten Hunden die vor Schmerzen nicht mehr vernünftig leben können.
    Da sagt der Tierarzt ja auch .........und wir sagen leuchtet ein.....lieber Tierarzt mach.....


    Da ich aber dazu gelernt habe, weiß ich das jedes Problem immer eine Zeitgemäße Lösung braucht und es keine Generallösung gibt die man fortwährend immer anwenden kann.
    :o
    Auch wenn es manchmal verlockend ist :D

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    das nenn ich mal ne gesunde einstellung. die vorteile dieses systems mitnehmen und die nachteile nicht mittragen wollen. ja so gehört es sich für einen zivilisierten menschen.
    aber weil kroatien unbedingt in die EU und diesem system beitreten will, wirst du dich nicht lange davor drücken können :)


    Habe mein Studium relativ spät gemacht und auch selbst Finanziert, von daher verstehe ich deinen Einwand nicht.
    Gehe stark auf die 40 zu und habe entsprechend auch schon gearbeitet, bin hier aufgewachsen ist wie meine Heimat hier.
    Das ich das Land mittelfristig verlassen werde hat wie gesagt Systembedingte Gründe, habe da einfach kein Bock mehr drauf.
    Und ja Kroatien will in die EU, nur bedeutet das nicht zwangsläufig für mich das ich mich zu 100% danach richten muss, habe in Kroatien andere möglichkeiten als hier.
    Und wenn gar nichts geht, gehe ich wieder als Offizier zum Millitär oder kaufe mir etwas Vieh und bestelle mein Land auch Selbstversorger genannt.
    Habe ja noch ca 15 hektar zur Verfügung, das wird für 3 Personen locker reichen....


    Ja nach Kroatien werde ich auch machen, habe mein Studium fertig gemacht und mache jetzt eine verkürzte Handwerksausbildung und dann geht es nach Kroatien^^
    Habe dort mittlerweile ein Haus mit 500m2 und 30.000 m2 Grundstück eine gute Grundlage für eine Selbständigkeit, wie ich finde.
    Deine Ironie ist ja echt amüsant, nur wenn Du dieses System so toll findest viel Spass damit.
    Es gibt mit Sicherheit 90% zb. in Deutschland die es zum kotzen finden.
    Im übrigen kann ich Kroatien auch mal Nackt über mein eigenes Grundstück laufen ohne das jemand gleich die Polizei ruft, habe zwar auch hier ein eigenes aber in meiner Ecke herrscht eine Kapitalistisch orientierte Soziale Kontrolle ohne gleichen, mit einer Penetranz die ihres gleichen sucht....
    Da wünscht man sich manchmal die Millitärzeit wieder und das Kriegsrecht und vor allem die Alte Dienstwaffe um einigen Leuten endgültig die möglichkeit zu nehmen zu lästern zu mobben etc....
    Ach ne das geht ja auch nicht, man würde sie ja am Konsumieren hindern-grins
    Obwohl die Bestatter hätten dann mehr zu tun-grins
    Das ist auch Wachstum^^
    Vorsicht das war Zynisch :p


    Ps.
    Habe während meiner Aktiven Millitärzeit genug Asoziale Exemplare der Spezies Mensch gesehen und zu was diese sogenannten Menschen fähig waren aus überwiegend Wirtschaftlichen Interessen, mal eine andere Form von Kapitalismus.
    Nur diese Spezies konnte man wenigsten entsprechend dezimieren, versuch das mal mit dem Kapitalismus und seinen perversen auswüchsen.

    Zitat

    Original geschrieben von HappyDay989
    Auf lange Sicht gesehen sterben wir alle, ohne Ausnahme. Leben ist halt immer lebensgefährlich, und es endet immer mit dem Tod. ;)


    Über den Rest des auszugsweise zitierten Beitrags breiten wir doch lieber den Mantel des Schweigens, m. E. hat sein Verfasser nicht einmal in Ansätzen begriffen, wie "das System" funktioniert. :rolleyes:


    Das dieses tolle System per se Menschenfeindlich und Asozial ist wage ich einfach mal zu behaupten.
    Ausbeutung und kurzfristiger Profit als oberste Priorität.
    Warum sollte man als Normal denkender Mensch so etwas toll finden?





    Zitat

    Ich verstehe mal wieder nicht, wieso man sich das Ende des Systems wünschen kann? Für mich kann es nur zwei Gründe geben: a) die Person versteht nicht, dass ein Systemcrash ALLE betreffen wird b) die Person erhofft sich selbst einen Vorteil durch diesen Crash um an die Stelle derjenigen zu treten, die sie heute verurteilt Veränderungen und Anpassungen - ja, das ist wünschenswert. Sich den Crash zu wünschen, ist mir unverständlich.


    Eine Ende bedeutet Neuorientierung, schlimmer und ausbeutender als wie jetzt ist kann es nicht sein, es kann nur besser werden.
    Und Nein habe keinen Vorteil davon außer vielleicht etwas mehr Innere Ruhe etc.
    Im übrigen ich komme aus Kroatien und bei uns geht das alles etwas ruhiger zu.
    Wenn ein Crash kommt werden wir erstmal eine Fette Party feiern, es gibt immer etwas besseres als permanent auf Pump zu leben.
    Es ist ja schon grausam mit anzusehen wie es in der heutigen Gesellschaft quasi als "normal" gepredigt wird auf Pump seinen Lebensstandard höher zu halten als wie normal gehen würde.
    Nur damit man in diesen Kreislauf hineinkommt, sprich geh Arbeiten damit Du deine Verbindlichkeiten langfristig bedienen kannst und vertiefe deine abhängigkeit deinem Arbeitgeber gegenüber immer mehr, bis man dann überhaupt keine Wahl mehr hat.
    Es ist doch faszinierend, Deutschland schleppt über 1.200 MILLIARDEN Euro mit sich herum und spricht von einem ausgeglichenen Haushalt, wenn sie nicht so viel Neue Schulden machen müssen.
    Und für jeden Mist müssen wir zahlen, nur damit dieses System der permanenten Ausbeutung nicht zusammenbricht-grins
    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    Wachsen kann jeder wenn er sich permanent Geld dazu leiht, das ist keine Kunst.
    Nur das geliehene Geld auch wieder komplett zurückzuzahlen und trotzdem zu wachsen, wird ein Wunschgedanke in einer jeden BWL Vorlesung bleiben.
    Alles nur Theorie, wie üblich....hat nichts mit den täglichen Problemen zu tun die man als Normal Arbeitender Mensch täglich lösen muss.
    Aber hauptsache in einer farbigen Verbalen Kommunikation dahinbrabbeln, mit möglichst vielen wohlklingenden Wörten um sich werfend und einen haufen Geld dafür bekommen.
    Politiker müsste man sein.
    Bin mir sicher das so einer als Handwerker nach einem Tag rausfliegen würde, weil er versucht hat die Arbeit fertig zu Reden-grins
    Mein Prof hat immer gesagt das Worte nun mal keine Hände ersetzten können, wenn es darum geht etwas real zu bewegen.

    Mal ganz sachlich betrachtet, unsere angeblich immer währende Wachstum.
    Dabei ist das ganze nur eine RIESENBLASE aus zb. langfristigen Verbindlichkeiten, die überwiegend durch Neue Verbindlichkeiten ja im Prinzip nur gestundet werden.
    Zinsen mit Neuen Krediten zu begleichen führt auch im Realen Leben zwangsläufig zur Insolvenz, sofern keine andere Zahlungsmöglichkeiten vorhanden sind.
    Es ist doch Pervers der Mittelstand hat in den letzten Jahren REAL 22% weniger in der Tasche.
    Ich hoffe das dieses ganze System vor die Hunde geht und das diese Blase Platzt und es vor allem die Leute trifft die bisher immer abslout Moralfrei und Gewissenlos daran verdient haben.
    Man sollte realistischerweise einfach kürzer treten und ich vom vermeintlich unendlichen Wachstum verabschieden, nur ist das ja im Prinzip ein Illusion.
    Würde gefühlt für einige Leute auf diesem Planeten eine Kastration bedeuten, keine Ausbeutung mehr betreiben zu können oder den Dicken Reibach in der Regel auf Kosten der kleinsten zu machen.
    Ein absolut Perverses System, wie ich finde welches im Prinzip nur von den Leuten befürwortet wird die Exzellent daran verdienen.
    Die Alternative?
    Das alte System ZUG um ZUG ohne jegliche Formen von absolut nicht rückzahlbaren Verbindlichkeiten zu verursachen, was ist daran so schwer realistisch zu rekapitulieren und sich von diesem perversen vermeintlich nicht "abwendbaren" Wachstum zu verabschieden.
    Eine Maßlose selbstverarschung, aber Hauptsache das Konto stimmt-grins


    Wenn jemand Genetisch auf 180cm Körpergröße getrimmt ist, macht es wenig Sinn in permanent auf die Streckbank zu tun.
    Er stirbt irgendwann an den Folgen,auf lange Sicht gesehen.
    Man kann sich natürlich auch permanent irgendwelche Drogen reinpfeifen und sich einbilden das man 250 cm lang ist.
    Nur das wird zwangsläufig auch zu Körperlichen Schäden führen, Tod sehr wahrscheinlich.


    Wie gesagt ich wünsche diesem KRANKEN System das es endlich vor die Hunde geht und das bestimmte Gruppen unserer Gesellschaft sich endlich zur Entziehungskur begeben.
    Soll die Chance auf ein längeres Leben stark erhöhen.....


    Muss jetzt zur Arbeit mich Ordentlich Ausbeuten lassen, mein Chef braucht einen 10 Benz-grins

    Zitat

    Original geschrieben von Pankoweit
    Wobei mit solchem Vorgehen wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss. Normalerweise ist das eine sichere Methode, die Klingen vorzeitig zu ruinieren.


    Keineswegs, die Klingen sehen nicht nur wie Neu aus nach dem Rasieren.
    Sie sind auch viel länger scharf bzw, fühlen sich wesentlich länger wie "Neu" an.
    Normal bekommt man die Reste aus Schaum und Stopeln nämlich nicht richtig weg bzw. er setzt sich zwischen den Klingen fest.
    Da hilft auch kein im Wasser herumstochern, vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste drüber und fertig.
    Habe vor 2-3 Jahren 4 Pack´s a 4 Klingen bekommen und habe immer noch eines über.
    Rasiere mich alle 4-5 Tage bzw. 1 mal die Woche.


    Gruß..