Beiträge von qwasy

    Re: Re: Nicht vergessen: Heute Nacht Zeitumstellung


    Zitat

    Original geschrieben von Mundi
    zu allen anderen, die die sache als unsinn abstempeln kann ich den tipp geben, es gibt mehrere organisationen, die berechnen wieviel strom durch diese umstellung eingespart wird ( nicht nur in D)


    Und mindestens genausoviele, die belegen, dass es aus Sicht des Energieverbrauchs Quatsch ist.


    Die guten Seiten der Zeitumstellung:
    - die Nachrichtensender sparen sich Arbeit für eine Minute redaktionellen Inhalt
    - man freut sich über die Gelegenheit, endlich wieder die seit langem falsch gehende Uhr zu stellen
    - man wundert sich über Hersteller von Herd und Mikrowelle, wie die es nur schaffen, derart unlogische Uhrzeitprogrammierungen zu entwickeln
    - man hat im Büro eine Stunde eher das Gefühl, nach Hause gehen zu müssen
    - man freut sich über den billigen Funkwecker
    - man ist ein paar Minuten beschäftigt und hat etwas Bewegung im Haus, um zu überprüfen, ob man wirklich an alle Uhren gedacht hat
    - man findet immer wieder jemanden, mit dem man diskutieren kann, in welche Richtung die Uhr gedreht wird und ob man nun eine Stunde länger oder kürzer schlafen kann/muss
    - ...

    Re: Wieviel Strom verbrauchen (insb. ältere) Kühlschränke im Schnitt?


    Zitat

    Original geschrieben von Avalanche
    Daher die Frage: Was verbraucht ein (kleiner bis mittelgroßer) Kühlschrank denn so im Schnitt? Habe gerade auch nicht im Kopf, was eine kWh heutzutage so kostet.


    Warum suchst Du nicht einfach die Seite eines Herstellers auf?
    Ein moderner 2m Kühlschrank verbraucht zwischen 180 und 250 kWh/a, ein alter kommt gerne auf das Doppelte bis Dreifache. Strompreis 12-25 Ct/kWh. Auch beim Rechnen hilft Dir Google gerne weiter ;)

    Zitat

    Original geschrieben von o2neuling
    Kennst Du die Position der Liberalen Partei zu diesem Thema, die von sich sagt, wirklich liberal und nicht etwa "gleichgültig" oder "willkürlich" zu sein?


    Um die Position der Liberalen zur Homo-Ehe ging es mir gar nicht, sondern um die Martynschen Zweifel an der Eignung einer vielfachen Mutter für das Familienministerium. Irgendwie scheint aber "Homoehe" zu einem ähnlichen Reizwort wie neoliberal zu werden ;)

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    Original geschrieben von Mundi
    genau so sehe ich das auch, und wohngeld sollte auch mal umgeändert werden, weil dadurch nur die mieten künstlich hoch gehalten werden


    Letztlich zeigt sich doch auch hier wieder, dass der Staat zwar mit guter Absicht eingreifen möchte, die Umsetzung aber an etlichen Dingen scheitert.
    Auch der soziale Wohnungsbau der öffentlichen Hand, der mitunter durchaus hochwertige Wohnungen hervorbringt (die dann leider von manchen innerhalb kürzester Zeit verwohnt werden), würgt gelegentlich private Initiativen ab - weil es ökonomisch oft nicht mehr sinnvoll ist, in einfache Wohnungen zu investieren, weil Sozialhilfeempfänger teilweise deutlich bessere Wohnungen erhalten.
    Die Städte verschulden sich noch mehr, Privatleute investieren woanders, Jobs der kleineren Handwerksbetriebe werden nicht mehr benötigt, da nur die großen Unternehmen Chancen auf die Großaufträge der Städte und Kommunen haben, uswusf.
    Läuft eben alles nicht so schön einfach, wie man es sich manchmal vorstellt.

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    Original geschrieben von yox
    Wie weit soll das gehen ?? Wäre es nicht angebracht Löhne zu zahlen,mit dem man sich und/oder Familie ernähren kann,ohne staatliche Unterstützung ?


    Und der Staat legt die Löhne fest?


    Viel Spass dabei, den kleinen und mittleren Unternehmen beizubringen, dass sie mehr zahlen sollen, damit der finanzielle Abstand zum Nichtstun größer wird. In logischer Konsequenz müssten dann alle Tätigkeiten hochgestuft werden...
    Schon jetzt ist es in manchen Branchen für die Unternehmen schwierig, das Branchenniveau immer einzuhalten, etwa in der Automobilbranche, wo bei den Herstellern einfache Arbeiten mitunter so gut bezahlt werden, wie anderswo Akademiker-Jobs. Die kleinen Zulieferer und KFZ-Betriebe können sich das nicht leisten - und finden ihre Lösungen. Oder bleiben auf der Strecke.


    Aber auch bei den Großen geht's nicht immer ohne Probleme, das Beispiel Delphi aus den USA ist ein aktueller Beleg dafür, wie (neben Missmanagement) auch unmäßige Gehaltsforderungen einen Laden in die Krise stürzen können.

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    Original geschrieben von Boogieman
    Ich erkenne allerdings keinen Nachteil bei einer Homoehe...


    Deine Meinung sei Dir gegönnt. Mein Halbwissen aus der Biologie drängt mich aber zu Annahme, dass Dinge wie Schwangerschaft, der Umgang von Arbeitgebern mit dieser, der Mutterschafts-/Vaterschaftsurlaub usw. bei homosexuellen Paaren anders ausgestaltet ist als bei der traditionellen Partnerschaft.


    Es kann sein, dass die gesellschafliche Entwicklung Homoehen normalisieren möchte, aber noch gelten die Gesetze der Biologie. Dies akzeptiert auch die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ohne sich daran zu stoßen. Uneingeschränktes Tolerieren muss sein, aber bitte nicht gezielt fördern oder gar auf eine Ebene mit einer konventionellen Ehe stellen. Aber das wäre wohl ein anderes Thema - mir ging es schließlich eher um die Martyns Interpretation des Begriffs "liberal", was IMO in seinem Sprachgebrauch oft durch "gleichgültig" oder "willkürlich" ersetzt werden könnte ;)


    Also belassen wir es doch bitte bei der Annahme, dass eine 7-fache Mutter mehr Ahnung von Familie und Kindererziehung hat als ein ein/e Homosexuelle/r, die/der aus einer vergangen traditionellen Beziehung ein Kind mit eingebracht hat.

    Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Wo ist das Problem? Meinst Du das Homosexualität anerzogen wird und ein/e homosexuelle/r Familienminister/in Wäre ein schlechtes Vorbild?


    Ein Minister ist doch nicht in erster Linie Vorbild, sondern er sollte Ahnung von der Sache haben, für die er in der Regierung verantwortlich ist. Dabei hilft es, wenn er selbst ein Stück Lebenserfahrung mit beitragen kann - und dies ist in einer Homo-Ehe nunmal nicht üblich. Abgesehen davon, dass es vorrangig im Interesse des Staates ist, vor allem Familien nach traditionellem Verständnis zu fördern - was nicht automatisch heisst, dass die "modernen Varianten" benachteiligt werden sollen.

    Re: Sat.1 Akte 05 - seriös?


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    Original geschrieben von Goodzilla
    Ein arbeitender Familienvater der mit 3 Kindern und Frau auf dem Land wohnt wurde mit einer Sozialhilfeempfängerfamilie mit 2 Kindern die in einer Großstadt wohnt verglichen. Es wurde gezeigt, daß den Großstädtlern die Ihr "Einkommen" aus mehreren Fördertöpfen beziehen auch noch alles (z.B. Fahrkarten, Kindergartenplatz) quasi geschenkt wird und sie am Ende der Monates sogar noch mehrere Hundert Euro zurücklegen können während der hart arbeitende Mensch im Gegenteil sogar noch Reserven angreifen muss... :(


    Wenn das wirklich sauber recherchiert wurde ist das ein ziemlicher Schlag ins Gesicht für jeden Arbeitnehmer in D-Land... deswegen frage ich nach der Seriösität!


    Ich denke Deine Frage zielt eher darauf ab, ob die Recherche-Ergebnisse zutreffen und nicht, ob das Magazin selbst von hohem Anspruch ist:
    Natürlich gibt es viele Fälle, wo es Leuten, deren Lebensunterhalt von der Allgemeinheit bestritten wird, deutlich besser geht als solchen, die hart arbeiten. Gerade bei den untersten Lohngruppen würde ich behaupten, dass dies in vielen Fällen so ist. Bei Besuchen in diversen Sozialwohnungen war ich auch erstaunt, welche Annehmlichkeiten sich manch ein Sozialhilfeempfänger leisten kann, die sonst nicht die Regel sind (beliebt ist Elektronik jeder Art, etwa große TV, neueste Video/DVD-Ausrüstung, Premiere-Abo, neue Hifi-Anlage, aktuelle Spielekonsolen, neue Waschmaschinen usw.).


    Die Unseriosität des Magazins fängt aber dann an, wenn es versucht, hierüber Stimmung in der Zielgruppe der Sendung zu machen - diese ist nunmal nicht gerade die geistige Elite, kritisches Hinterfragen und Abwägen der Argumente gehören nicht zur Stärke der Stammzuschauer von SAT1 (RTL, Pro7 und Co.).

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    Original geschrieben von Martyn
    Ich finde es sehr gut das Horst Seehofer dem Bundeskabinett angehört


    Eine rein opportunistische Besetzung mit Blick auf die nächsten Wahlen in Bayern. Bleibt zu hoffen, dass sich der Querkopf, der schon bei der dringend notwendigen Gesundheitsreform Änderungen verhindert hat, der Richtlinienkompetenz folgt. Das bezweifle ich allerdings :rolleyes:


    Zitat

    Original geschrieben von Martyn aber ich weis eben nicht, obe eine Mutter von so fünf, sechs, sieben Kindern liberal genug ist, nicht nur die Bedürfnisse von Grossfamilien, sondern auch die Bedürfnisse von Alleinerziehenden und Kleinfamilien mit einem Kind zu berücksichtigen.

    Wenn nicht die Mutter einer großen Familie Ahnung von den Bedürfnissen und Belangen von Erziehenden hat, wer denn dann? Das ist doch zumindest von der "Vorbelastung" her eine wirklich recht gut geeignete Besetzung, allemal besser als etwa eine geschiedene Frau, die ihr Einzelkind alleine großzieht und Familien nur vom Hörensagen kennt, oder ein Elternteil aus einer Homoehe :rolleyes: Wobei ich befürchte, dass manche gerade soetwas als liberal interpretieren würden.

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    Original geschrieben von SirShagalot
    Was hat das denn mit Sicherheit zu tun, wenn der andere die Spur verlässt, nur weil du mit NSW ankommst?


    Das Nicht-Übersehen-werden ist doch ein sehr großer Sicherehitsgewinn!? Natürlich gibt es auch Sturköpfe, die trotzdem rausziehen - genauso wie es Sturköpfe gibt, die keinen auf die linke Spur wechseln lassen wollen.


    Ob NSW zum Schnellfahren erforderlich sind oder ob nicht auch normales Abblendlicht ausreicht, sei mal dahingestellt. Häufig sind diejenigen mit NSW gerade in solchen Fahrzeugen unterwegs, die nicht "mal eben so" wieder beschleunigen können.


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    Original geschrieben von SirShagalot
    Wenn ich ein dunkles Auto habe und etwas schneller unterwegs bin, mache ich grade jetzt im Herbst auch ganz gerne das Abblendlicht (Xenon falls vorhanden) an auf der Autobahn - das reicht völlig aus und ist auch nicht verboten.


    Nicht nur nicht verboten, der Verkehrsminister bittet sogar darum ;) Abgesehen davon halte ich es für sinnvoll, generell auf der Autobahn mit Licht zu fahren, egal ob man ein swchwarzes Auto oder ein helles bewegt.