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Original geschrieben von astro73
Mal wieder ein schönes Beispiel, wie jeder Statistik zu seinem Zwecke nutzt.
Auch ohne parteipolitische Sympathien einzubeziehen: Die Union + FDP hat nunmal doch einen deutlichen Vorsprung vor Rot-Grün. Man könnte natürlich anfangen rumzudeuteln und argumentieren "was sind schon 2,6%". Wenn man aber den Weg beschreiten möchte, dann hat man aber ein generelles ein Problem mit dem hiesigen Wahlrecht.
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Original geschrieben von Martyn
Die Rohölpreise sind gestern wieder etwas noch unten gegangen, ein Barrel Brent Öl kostete gestern 61,08 US$.
Einerseits: Bei mir ging der Preis heute um gut 5% rauf auf über 63 USD.
Andererseits: Die Spritpreise sind hier mittlerweile wieder auf dem Niveau vor Katrina.
Also alles im Lot 
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Original geschrieben von Martyn
Naja, wenn er der Vorgänger des ersten FDP Kanzlers oder der Vorgänger der ersten Jamaica-Koalition wäre, dann wäre das doch etwas besonderes, da es seine Entscheidung ja mitermöglicht hat.
Naja, ob das eines Geschichtsbuches würdig ist? Du wirst vermutlich auch nicht als einer der engagiertesten Verfechter der Linkspartei in einem großen deutschen Internetforum in die Annalen eingehen 
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Original geschrieben von Martyn
Er wäre dann zwar nicht Kanzler, aber mit er würde trotzdem noch die grösste regierende Fraktion anführen.
Der machttrunkene Noch-Kanzler könnte es nicht ertragen, wenn ein anderer - in seinen Augen minderwertiger - Politiker Kanzler würde. Von daher wird er sich in diesem Fall zurückziehen aufs Altenteil.
Schmerzen wird es ihn sicher, dass er mit keiner Errungenschaft in die Geschichte eingehen wird, die man unweigerlich mit ihm in Verbindung bringt - aber auch sonst haben ja nicht alle Kanzler das erreicht, was u.a. Adenauer, Brandt und Kohl für das Land vollbracht haben.
*edit*
Lesenwert in der FAZ von morgen (S. 41) oder auch online unter http://www.faz.net:
Gerhard Schröder - Aufputscher
von Frank Schirrmacher
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Re: Re: Re: Parallelen zu Bush
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Original geschrieben von Martyn
Grüne: Aussenministerium (Fischer), Umwelt (Trittin), Gesundheit (?);
Linkspartei: Finanzen (Lafontaine), Bildung (Gysi), Familie&Jugend (?);
SPD: Rest;
Warst heut' am Oktoberfest in der Geisterbahn? 

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Original geschrieben von Tha Masta oder Wowereit aus Berlin.
Dass Wowereit denkbar ungeeignet scheint, hatten wir schon vor zig Seiten mal diskutiert. Er repräsentiert viel, regiert aber kaum. Eher wäre schon Platzeck ein guter Nachfolger für Schröders Position. Ein wirklich Linker als Kanzler wäre nicht praktikabel, schließlich kann keine Regierung auf Konfrontationskurs gegen die Wirtschaft gehen.
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Parallelen zu Bush
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Original geschrieben von dr zuzelbach
Es kann außerdem wohl nicht so sein, dass ein Volk so lange wählen muss, bis es bestimmten "interessierten Kreisen" endlich passt.
Natürlich, eine weitere Neuwahl wäre die denkbar schlechteste Lösung. Allerdings müsste sich dann auch die SPD die Frage gefallen lassen, warum sie nicht das Wahlergebnis in der Form anerkennt?
Um mal einen neuen Gedanken ins Spiel zu bringen und vllt auch zu provozieren 
Irgendwie erinnert mich die momentane Posse an einen US-Wahlkampf vor noch gar nicht so langer Zeit. Und interessanter Weise sind es wieder ähnliche Lager, die Dinge hin- und herdeuteln, so wie es gerade in den Kram passt. Damals wollte man Bushs Wahlsieg nicht akzeptieren, jetzt die Niederlage Schröders 
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Re: Bob_Harris
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Original geschrieben von dr zuzelbach
qwasy
Offensichtlich kenne ich wohl doch die "richtigen" Siemens Betriebsräte:
Der Job eines Betriebsrats ist es nicht, dem Vorstand bei Personalabbau zu applaudieren, das sieht nichtmal mein neoliberal geprägtes Weltbild vor
Die im Artikel beschriebenen Reaktionen sind daher nur natürlich, anderenfalls müssten die Betriebsräte in die Wüste geschickt werden. Dennoch wirst Du zahlreiche Betriebsräte finden, die von Pierer als fairen und weitsichtigen Verhandlungspartner bei Personalentscheidungen schätzen.
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Kluger Schachzug
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Original geschrieben von dr zuzelbach
Schon befremdlich, dass Du einerseits Sachlichkeit forderst aber andererseits krampfhaft versuchst das ganze auf ein persönliches verletzendes Niveau zu bringen!
Das war nicht meine Absicht, tut mir leid, wenn ich Dich gekränkt haben sollte. Da hatte ich wohl etwas falsch in Erinnerung. Sollte keineswegs persönlich sein, den Weg überlasse ich gewöhnlich anderen 
Allerdings bemühst Du Dich auch nicht gerade um eine objektive Darstellung, die Deine sehr einseitige Position erklären könnte.
Was allerdings Aktien, die ich möglicherweise besitze, damit zu tun haben sollen, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Ebensowenig wie die Art meines Beschäftigungsverhältnisses, von dem Du ausgehst, dass es ein abhängiges wäre. Btw: auch ein Pierer war im Abhängigkeitsverhältnis beschäftigt. Viel Raum zur Spekulation 
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Re: Re: Re: Re: Kluger Schachzug
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Original geschrieben von dr zuzelbach
Pierrer als der ausgewiesene Held der Gewerkschafter und Siemens-Arbeiter?
Kannst Du bitte Deine Polemik beiseite lassen und versuchen, mal sachlich zu bleiben? Der Vorstandsvorsitzende eines Großkonzerns hat nunmal Verantwortung gegenüber vielen Interessengruppen zu tragen, eine sehr bedeutende davon sind die Arbeitnehmer. Manche scheinen das zuweilen zu vergessen, scheinbar bist Du von solchen Erfahrungen schmerzhaft geprägt worden. Das tut mir leid, wenn dem so ist - das ist natürlich eine bedauerliche Erfahrung.
Dennoch sollte man auch immer im Auge behalten, welche Alternativen einem Unternehmenschef zur Verfügung stehen. Dass Arbeitsplätze in manchen Bereichen abgebaut werden müssen, dafür andere wieder entstehen, ist nunmal Teil der internationalen Wirtschaft.
Dass Vorstand und Betriebsräte häufig diametrale Interessen haben liegt in der Natur der Sache. Dennoch gelingt es vielen Beteiligten, fair miteinander zu verhandeln und auch faire Urteile über das Gegenüber zu fällen. Natürlich ist nicht jeder in der Lage, soweit über seinen Schatten zu springen. Das hat man überall 