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Original geschrieben von Martyn
Viele Ideen der Linkspartei sind sehr gut, wie zum Beispiel die 1400€ Mindestbruttolohn, der die Kaufkraft der Bevölkerung stärken würde, damit die binnennachfrage anhebt, was dann mittelfristig zu einem Wirtschaftswachstum führt.
Alleine schon die blödsinnige Forderung eines Mindestlohns disqualifiziert doch jegliche weitrere Aussage im Hinblick auf Wirtschaftspolitik. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie man solche irrealen Forderungen tatsächlich gutheißen kann. Mit Logik oder auch nur ansatzweiser Ahnung von von den betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen wird die Polemik, die dahinter steckt, mehr als deutlich. Stellt doch bitte einfach mal ein paar logische Fragen, die eigentlich mehr oder weniger auf der Hand liegen!
Wer soll das bezahlen? Teilt der Staat dann die Arbeiten, die nunmal nicht mehr wert sind, auf die Arbeiter zu? Die Naivität, die der Mindestlohn bei den Wählern unterstellt, ist haarsträubend und schlichtweg eine Frechheit.
Nur wenn man die Augen vor der Realität so verschließt, wie es hier unter anderen Dr. Z oder auch Frusti-Pursche gerne machen, kann man ernsthaft solche Forderungen schwingen.
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Original geschrieben von Pöser Pursche
Wie kann man mit so viel Worten so wenig sagen.der Typ gehört mindestends in den Bundestag...nee besser noch .Trainee in nem Dax-Betrieb und dann Karriere als Pressesprecher...Seifenblasenfabrikant 

Sätze mit Kommas versteht nicht jedermann. Details kann ich aber gerne auch in schlichte Worte fassen. Da bin ich durchaus hilfsbereit. Bitte bei Bedarf Zeichen geben 
Da kann einem ja Angst und Bange werden...
*Edit* Deine anderen Postings verstärken leider einen schlichten Beigeschmack. Vielleicht ist's ja aber auch nur ein schlechter Tag, inhaltlich konnte ich zumindest deinen letzten Beiträgen außer Frust nichts entnehmen.
in Kurzform ohne Kommas und Nebensätze:
Was willst du uns sagen?
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Original geschrieben von BigBlue007
Those who are sitting in the glass house shouldn´t throw stones... 
Als Nicht-Bayer ist Dir der "für wem"-Ausdruck womöglich unbekannt, aber innerhalb Bayerns kommt das schon richtig an

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Original geschrieben von Martyn
Aber trotzdem ist Arbeitsmarkpolitik und Wirtschaftspolitik nicht alles was zählt, auch wenn sie sehr wichtig ist. Für die Zukunft Deutschlands ist es ebensowichtig das ausländische Partner auf die Verlässlichkeit Deutschlands in der Aussenpolitik zählen können, das junge Menschen in Deutschland eine fundierte Schulausbildung erhalten die sie nicht daran hinter in einem anderen Bundesland ihre berufliche Zukunft zu suchen oder mit Erfolg sich für einen Studiengang zu bewerben, und das auch Jugendliche und junge Erwachsene eine angemessene Einflussmöglichkeit in die Politik erhalten.
Natürlich spielt das mit rein - aber sollte man nicht die drigendsten Dinge mit Priorität anpacken? Man muss ja die anderen Dinge nicht aus den Augen verlieren.
Wahnsinn, ich glaube für Dir sind nicht nur Worte wie Standard fremd, auch Entscheidungsfähigkeit, Meinungsbildung und Kompromissbereitschaft gehören nicht zu Deinen Stärken 
Schau Dir mal bei Gelegenheit die Nutzwertmethode (auch Scoringmodell genannt) an: Das ist eine einfache Hilfestellung, wenn mehrere Kriterien bei einer Entscheidung berücksichtigt und verschieden gewichtet werden sollen. Vielleicht hilft das zumindest schonmal dabei, die Wesentlichen von den Unwesentlichen zu unterscheiden...
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Original geschrieben von Antwort
Er soll auf keinen Fall ins Tierheim sondern direkt weiter in liebevolle Familienhände, die einen Familienhund suchen.
Ein gutes Tierheim kann den Hund allemal besser vermitteln als direkte Privat-zu-Privat-Vermittlung (wenn sie nicht gerade im Verwandschafts- oder engen Freudeskreis erfolgt).
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Original geschrieben von o2neuling
Folgendes könnte über die vereinheitlichte "Was Sozialleistungen einschränkt, ist automatisch gut für die Wirtschaft"-Stimmung...
Ich würde es aus einenm anderen Blickwinkel betrachten, denn nichts sollte unversucht bleiben, um wieder mehr Leuten Arbeit zu geben.
Den Artikel aus der FTD habe ich heute morgen auch gelesen: Es ist sicher etwas Wahres dran, aber Hr. Fricke hätte gut daran getan, auch zu berücksichtigen, welche Möglichkeiten der Wähler überhaupt hat - ebenso scheint er "vergessen" zu haben, wer die Geldpolitik im Euro-Raum mittlerweile bestimmt. Leider einer seiner schwächeren Kommentare, der letztlich wenig Gehaltvolles für die aktuelle Situation in Deutschland ergibt.
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Original geschrieben von Martyn
möglich (...) einen verminderten Kündigungschutz oder Studiengebühren zu akzeptiren.
Aber einigem was die Linkspartei vertritt, z.B. Wahlrecht ab 16 oder auch anderes wie weniger Förderalismus und mehr Zentralismus im Bildungssystem würde keine wesentlichen zusätzlichen Kosten verursachen ... da gilt dein Argument nicht.
Wenn ich mir die Relevanz und vor allem die Folgewirkungen der 4 von Dir genannten Punkte ansehe (Kündigungsschutz, Studiengebühren, Wahlrecht ab 16 und zentralisiertes Bildungssystem), dann frage ich mich ehrlich, wie Du die Prioritäten verteilst :confused: . In der allgemeinen Diskussion wird doch vor allem die hohe Arbeitslosigkeit als vordringliches Problem des Landes gesehen - möglichst viele müssen wieder möglichst schnell möglichst tragfähige (d.h. nicht subventionierte) Arbeitsplätze bekommen. Die Punkte Wahlrecht ab 16 und zentralisierte Bildungspolitik sind weder dafür dienlich noch von annähernd ähnlicher Relevanz für die aktuellen Probleme des Landes und vieler Menschen.
:confused:
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Original geschrieben von Martyn ...vergessen das es ausser Wirtschaftspolitik auch noch was anderes gibt.
Das ist das, was einem manche einreden wollen. Könnte es aber nicht vielmehr sein, dass diese Leute einfach Realisten genug sind, um zu erkennen, dass Wohltaten an das Volk nur dann möglich sind, wenn die Wirtschaft halbwegs läuft? Wenn auch für Besserverdiener ein Anreiz besteht, im Land zu bleiben? Wenn Geld in der Kasse ist? Die Lafferkurve ist ein Phänomen, das manche Politikerkreise gerne ignorieren...
Ist es ferner nicht sonderbar, dass sich in weiten Teilen der der SPD und der Grünen gerade in den Jahren der Regierungsverantwortung diese Erkenntnis durchgesetzt hat? Macht Dich denn wirklich gar nichts stutzig und regt zum Hinterfragen an? Im Gegensatz zum Dr., der nach seinen (btw infantilen) Äußerungen wohl schon das aktive Erwerbsleben beendet hat, sehe ich bei Dir durchaus immer noch Kritikfähigkeit durchblitzen 
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Original geschrieben von Martyn However, ab 11:30 gibts den Wahl-o-Mat ... also warten wir mal ab.
Was erwartest Du vom Wahl-o-Mat? Du weisst hoffentlich schon, dass er eher als Gag gedacht ist und nur einzelne pointierte Inhalte aus den Wahlprogrammen herauspickt?
Du führst immer an, dass die Linke für Dich nicht wählbar ist, da sie außenpolitisch nichts haben - da stellt sich doch einem kritischen Beobachter die Frage, was sie denn überhaupt haben? Außer leeren Versprechen ist nichts da, da ist die unbesetzte Außenpolitik wahrscheinlich noch der beste Programmpunkt, weil wenigstens der ehrlich ist 
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Original geschrieben von BigBlue007 Habe ich das so richtig verstanden?
Ich denke ja, vermute aber auch hier wieder eine mutwillige Missinterpretation.
Daher eine kleine Ergänzung dazu: Inhaltlich sind die von Dir genannten ähnlich verwirrt wie die Linkspartei, wobei diese als Einäugige unter den Blinden (auch meiner Meinung nach) noch die akzeptabelste Lösung wäre. Aber: Die von dir angeführten Auswüchse der Demokratie (ja, Dr. Z, richtig gelesen ;)) werden am Abend des 18. Septembers im Balken ganz rechts unter "Sonstige" zusammengefasst, spielen also insofern keine Rolle, auch ein "fauler Apfel" wird keine Rolle mehr spielen. Eine Stimme zusätzlich für diese Chaoten-Parteien ist daher verkraftbar.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich bei meiner obigen "Hilfestellung" für Martyn nur an diejenigen Parteien dachte, die bei der Wahl tatsächlich eine Rolle spielen 