Beiträge von qwasy

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    Original geschrieben von BigBlue007
    Die alle sind besser als die Linkspartei? Also ich habe Dich in den letzten Tagen bei diesen Themen ja durchaus bewusst ignoriert - obwohl wir in vielen Dingen gar nicht mal so unterschiedlicher Meinung sind.

    Und ich dachte schon, das wären Nachwirkungen Deines Fauxpas, bei welchem Du in Deiner Erregung angesichts meiner Äußerungen zur Linkspartei leichtfertig die Millionen Morde der Kommunisten übersehen hast :rolleyes: ;)


    Ich kann mich auch gerne nochmal deutlich und hoffentlich unmissverständlich wiederholen: Die Linkspartei und deren Gegenstück am rechten Rand nehmen sich in meinen Augen nichts, aber gar nichts. Beide hetzen die Bevölkerung mit Parolen auf, Lösungen oder gar konstruktive Ideen haben sie nicht - der Vorteil einer Stimme bei den rechten ist nach momentaner Stimmungslage, dass diese sowieso keine große Rolle nach der Stimmauszählung spielen werden, die Linkspartei dagegen schon. Aus diesem Grund sehe ich die Bedrohung von links derzeit als weitaus bedrohlicher an. So schauts aus :)

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    Original geschrieben von Martyn
    die Linkspartei Website ist natürlich nicht unparteiisch, aber deswegen hab ich ja noch den Link zu ngo-online gepostet.

    Willst Du nicht vielleicht auch telepolis zitieren? ;) Hast Du Dich mal über ngo-online informiert und das Impressum, deren Schreiberlinge & Co. angeschaut? Sag bitte nicht, dass Du diese Ansammlung tatsächlich für unparteiisch hältst. Es gibt weiss Gott massig Medien, die jenseits von Frankfurter Rundschau, Welt und taz auch mal andere Aspekte beleuchten, aber ngo-online würde ich nun nicht zu den ungebundenen und unabhängigen zählen :rolleyes:

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    Original geschrieben von Martyn ...und dann bleibt noch die Zusammenarbeit mit der DKP.

    Sowie die Altlast der SED - das allein sollte Abschreckung genug sein - auch wenn Du aufgrund Deines Alters im Profil wahrscheinlich nicht viel von deren Verbrechen mitbekommen hast.


    Die meisten Kinder haben doch irgendwann man Spiele gehabt, bei denen Geld ein wichtiger Bestandteil war, sei es nun der einfache Kaufladen, Monopoly oder auch Computerspiele, wie Siedler, Kaiser oder sonstwas. Bei all diesen Dingen war doch eine der Absichten, dass der Nachwuchs auch den Umgang mit Geld lernt. Vor allem, dass man nicht mehr ausgeben kann, als man in der Kasse hat. Diese einfachste Grundregel scheint aber bei der Linkspartei (und offensichtlich auch bei deren Sympathisanten) nicht angekommen zu sein. Möglicherweise erschien den Eltern Monopoly & Co. auch zu kapitalistisch. Bleibt wirklich zu hoffen, dass die beängstigenden Vorstellungen der Linkspartei möglichst gut von den demokratischen Parteien ins rechte Licht gerückt werden.


    Es ist schlimm genug, dass Enteignungen und soziale Ungerechtigkeiten, wie sie die Linkspartei propagiert, wieder hoffähig geworden sind. Es tut einem da ja wirklich etwas leid, um die von der SPD enttäuschten, aber das Sammelbecken, das sich gebildet hat, ist sicherlich nicht der geeignete Weg, konstruktiv irgendetwas zu verändern.


    Martyn, ich verspreche Dir: Jede Stelle, an der Du das Kreuzchen bei der Wahl machst, ist besser als das bei der Linkspartei...

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    Diese Quellen erklären so einiges. :D Was dem einen die tägliche BILD ist, übernimmt bei Dir die Linkspropaganda?


    Irgendwie kann ich nicht glauben, dass Du das wirklich alles ernst meist. Wahrscheinlich amüsierst Du Dich köstlich, wie hier alle auf Deine Ultra-Naiv-Show hereinfallen ;)

    Oha, kommt hier etwa jemand mit der Welt, in der er lebt, nicht ganz klar? Es gibt sie also doch, die Sorte der Frustrierten, die die Schuld bei den anderen suchen. Als unbedeutene Einzelmeinung sind solche etwas weltfremden Wunschvorstellungen ja glücklicherweise harmlos und zum Teil sogar erklärbar. Schlimm wird es IMO aber dann, wenn Politiker diese Jammermasche aufgreifen ...

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    Original geschrieben von Martyn Ein Besserverdiener mit einem sechstelligen Jahreseinkommen oder darüber braucht sich imho über seinen Lebensstandard beschwerern, weil er zuviele Abgaben und Steuern bezahlen muss.

    Aber wie Du oben selbst geschrieben hast handeln auch Arbeitnehmer wirtschaftlich - wenn dem "Besserverdiener" nun von zusätzlichen Verdiensten nichts übrig bleibt, weil die Gleichmacherei ihm alles aus der Tasche zieht, dann wird er eben auch nicht mehr arbeiten. Obwohl er so vielleicht auch neue Arbeitsplätze schaffen könnte. Das beliebte Gewerkschaftsargument, dass er ja auch nicht mehr arbeiten solle, weil schließlich ein anderer die Arbeit machen kann, willst Du nun hoffentlich nicht bemühen. Arbeit ist nunmal nur in wenigen Bereichen wirklich teilbar, sodass das Märchen von weniger Arbeitszeit = mehr Arbeitsplätze meist nicht gilt.


    Es ist übrigens interessant zu lesen, dass der als Beispiel gewählte "Besserverdiener" ein 6-stelliges Einkommen hat - zumindest im Euroraum zählt er damit zu den Spitzenverdienern. Besserverdiener fängt IMO bereits bei 30-40 kEUR an. Und in diesen Bereichen tut es bestimmt noch weh, wenn immer mehr abgezogen wird...

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    Original geschrieben von Abakus
    EDIT: Und ich würde es nach der BT-Wahl machen. Steine für die Shoa zu Wahlkampfzwecken finde ich mehr als geschmacklos...

    Vor allem das würde ich auch beachten. Ansonsten zählt in erster Linie die symbolische Handlung, die möglicherweise bei Ultraorthodoxen auf Skepsis stößt, aber im Allgemeinen durchaus das vermittelt, was ihr beabsichtigt.

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    Original geschrieben von Martyn sozialpolitisch wäre eine Politik, wie du sie verfolgst ein Rückschritt ins Zeitalter der Industrialisierung.

    Was eben noch die 50er Jahre waren, wird nun schon zur Industrialisierung des 19. Jahrhunderts? :rolleyes:
    Irgendwie geht es aber in manche Köpfe nicht rein, dass die soziale Absicherung von denjenigen bezahlt wird, die arbeiten. Bester Lebensstandard für alle geht nunmal nicht :gpaul:

    Re: Re: Re: Re: Re: Unternehmenskultur


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    Original geschrieben von Martyn
    Wenn ich regelmässig 50h die Woche arbeiten muss und mir nichtmal Kino und McDonalds leisten kann ... was für Vorteile habe ich dann noch gegenüber einem Leben in Angola, Gabun, Sudan, Somalia, Ruanda, Burundi ... Willkommen in der 3. Welt.

    Tut mir leid, wenn ich hier direkt werde (ich achte Deine Meinung durchaus, die Du hier in den Diskussionen konsequent verfolgst und aus Deiner Sicht der Dinge auch glaubhaft (wenn auch mitunter IMO naiv) darlegst). Aber ich befürchte, Du hast in dem Fall überhaupt keine Ahnung wovon Du sprichst. Das ist traurig, weil Du ganz offensichtlich Zugriff aufs Internet hast und es daher besser wissen könntest. Dennoch muss ich so einen Mist lesen. Ich empfehle Dir, mal eines der Dritte-Welt-Länder zu besuchen. Ich hatte die Möglichkeit während eines längeren Aufenthalts, mich mit Leuten dort auszutauschen. Und glaub mir: 90h Arbeit (und nicht nur im Büro sitzen) würden die meisten mit Freude auf sich nehmen, wenn sie am Ende der Woche auch nur ihre Familie ernähren könnten.