Beiträge von Brainstorm

    Die Blaupause für eine Einigung gibt es ja bei den kleineren Bahngesellschaften.

    Wichtig ist allgemein nicht nur bei der Bahn, daß die Arbeitgeber begreifen, daß sich die Welt geändert hat. Die Zeiten in denen Arbeitnehmer froh waren überhaupt einen Job zu haben, egal unter welchen Bedingungen. Heute kann sich jeder seine Stelle aussuchen. Also müssen die Arbeitgeber dich was überlegen, um die Angestellten zu halten, oder zu bekommen. Viel Arbeiten für wenig Geld, lockt keinen mehr. Wer Leute gewinnen will, muss eben auch was dafür bieten. Mal sehen ob der Groschen bei der DB fällt.

    Es geht um 3 Stunden Arbeitszeitverkürzung, wovon die DB 2 Stunden (Moderationspapier) mittragen würde. 2 von 3 sind.... 2/3. Über den Rest müsste man, wie schon erwähnt, reden. Mit einem Weselsky, der sich konsequent weigert an den Verhandlungstisch zurück zu kehren, oder einer Schlichtung zuzustimmen, und lieber auf maximale Eskalation setzt, und somit jeden Einigungsversuch boykottiert, wird das allerdings nicht gelingen.

    Wie oft willst Du diese längst widerlegte Plattitüde eigentlich noch wiederholen?

    - Es wurde nie von der DB eine 36 Stunden Woche angeboten. Es war eine 37 Stunden Woche, also nur eine Verkürzung um eine Stunde.

    - Diese Arbeitszeitverkürzung hätte deutliche Einschnitte beim Urlaubsanspruch etc beinhaltet. letztlich also eine Nullnummer.

    - Die Arbeitszeitverkürzung ist nur ein Aspekt. Es gibt noch einige weitere Punkte, wie die Ausweitung der Tarifverträge auf andere Berufsgruppen etc, in denen die DB keinerlei Verhandlungsbereitschaft zeigt.


    Nicht alles was die DB der Presse gegenüber behauptet, ist auch so in der Verhandlung besprochen worden.

    Die EVG kennt vorallem das Wort Einknicken vor dem Vorstand. Und klar haben die "gestreikt", wurde ja vorher so angesprochen, damit es nach einer harten Verhandlung aussieht, kurz danach gab es einen Abschluss, der nur knapp in der Urabstimmung gebilligt wurde. unter Erfolgreicher Gewerkschaftsarbeit verstehe ich was anderes.

    Erklärt (vor allem der Öffentlichkeit gegenüber) hat der DB Vorstand viel. Aber in der Praxis kommt da nichts.

    du solltest endlich akzeptieren, daß das was vom DB Vorstand an die Nachrichten weitergegeben wird, nicht immer dem entspricht, was wirklich in den Verhandlungen passiert. und da wird vom Vorstand eben gemauert, deswegen passiert nichts.

    Es ist die Taktik des Vorstandes zu versuchen durch mauern, udn lügen, die Bevölkerung die sich nicht detailliert informiert gegen die GDL aufzubringen.


    Dir wurde hier schon mehrfach gezeigt und verlinkt, warum das Angebot der DB nicht das Papier wert ist, auf dme das steht, und letztlich das Personal soger eher schlechter stellen würde als bisher. Über sowas braucht man nicht verhandeln, und so ein "Angebot" würde auch in bezug auf die Personalsituation absolut nichts bringen, weil dann eher noch mehr Lokführer davonlaufen, und am Ende noch weniger Personal da ist, als jetzt schon.

    Hier nochmal was für Dich zum nachlesen:

    https://www.gdl.de/aktuelles/n…rschlag-ist-kein-angebot/

    Vielleicht verstehst Du dann warum es nicht nur ein paar Kleinigkeiten sind, über die man ggf reden könnte, sondern einfach nur eine Frechheit sowas als Verhandlungsfähiges Angebot anzusehen, und warum, immer noch Streiks (leider) notwendig sind.

    aber irgendwie glaub ich nicht dran, daß Du es überhaupt verstehen willst. Dir geht es nur um Deinen Kopf, Hauptsache der Zug fährt, egal ob der der vorne sitzt, vor Erschöpfung fast vom Stuhl fällt, oder sein Privatleben völlig kaputt geht. Aber was interessiert Dich schon wie es anderen Menschen geht....

    Das sehe ich völlig anders. Das Ziel eines Streiks sollte primär die Verbesserung der Situation der Arbeitnehmer sein. Nicht primär der Schaden (Kollateralschaden).

    Natürlich ist das Endgültige Ziel des Streiks eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, aber um dieses Ziel zu erreichen, muss man dem Arbeitgeber, sofern er nicht von sich aus den Verbesserungen zustimmt, oder eben nicht im gewünschtem Umfang, eben soweit Schaden zufügen, um die Zustimmung zu bekommen. und das soll der Streik bewirken.

    Nun, dem Arbeitgeber zu Schaden ist generell das Ziel jedes Streikes, von jeder Gewerkschaft. Wenn der Arbeitgeber nicht auf andere Art einlenkt, und seine Arbeiter einfach am Ausgestreckten Arm verhungern lässt, ist es nur so Möglich eine Änderung der Situation herbeizuführen.

    Daher ist das einzig bemerkenswerte daran, daß Du das bei der Bahn plötzlich zum Problem machst.

    Mein Tablet-PC neigt irgendwie zu unsanften Bodenberührungen. Ich hab inzwischen mehrere Tablets, aber nur eines davon, hat scheinbar einen Freiflugschein, oder Arbeitet daran.

    Nachdem es irgendwann soweit gelitten hatte, daß es nicht mehr verwendbar war, habe ich Geld in die Hand genommen, und dem Tablet ein neues Gehäuse, und Display einbauen lassen. 139 Euro, dafür bezahlt, da hätte ich fast schon ein neues Tablet kaufen können.

    Am Donnerstag konnte ich es nach über 2 Wochen endlich abholen. Alles wieder schön.

    Und man lernt ja dazu, gleich ein passendes Schutzcover, und Displayschutzfolie dazu geordert. Die sind heute gekommen. Leider hatte da das Tablet gestern schon wieder "Bodenkontakt" Zum Glück diesmal ohne Displaybruch, und nur eine kleine Delle an der Seite.

    Ich darf das Teil wohl nur liegend auf dem Boden benutzen....

    Naja, beim aktuellen Wetter kann sowas vorkommen. Man geht morgens aus dem Huas da sind dann vielleicht 5 Grad, tagsüber wird es warm, aber man kann die Jacke ja jetzt nicht einfach an den nächsten Baum hängen, und wenn man die Hände frei haben will, bleibt einem nichts anderes übrig als das Ding eben weiter anzuziehen. Oder man geht zwar erst Mittag los, weiss aber daß man erst Nchts heim kommt wo die Jacke durchaus ihren Nutzen hat.

    Nicht immer sind die Leute die Mittags mit (zu-) warmer Jacke rumlaufen, gerade erst so aus dem Haus gegangen, und kommen 20 Minuten später zurück.

    Es muss endlich Geld ins Streckennetz investiert werden, um mehr und mehr Linien auf autonomes fahren umzustellen.

    ich hatte eigentlich von Vorschlägen gesprochen die sich in den nächsten 5 Jahren umsetzen lassen. Bis die Strechen autonom betreiben werden können, sind selbst die Kinder der heutigen Azubis in Rente. Und wie willst Du den Personalmangel der bis dahin immer größer wird ändern?


    Zitat

    Meinst du, wenn man die Bahn unter dem unausweichlichen Personalmangel kollabieren lässt wird es billiger? Mutig!

    Bis Deine Ideen umgesetzt werden können ist die Bahn längst kollabiert, wenn man keine schnellere Lösung findet.