Beiträge von Brainstorm

    114 Euro/Monat mal 12 Monate :)
    Steuer zahlt man immer pro Jahr und nicht pro Monat.
    Deswegen wird das ja auch vom jahresgehalt und nicht vom Monatsgehalt gerechnet. Steuererklärung macht man auch jährlich und nicht Monatlich.


    Allerdings hatte ich übersehen daß die 114 Euro täglich gerechnet waren. Damit ändert sich die Rechnung aber nur quantitativ :)


    114 * 200 = 22800 € Absetzbahr.
    Jahreseinkommen 35000€ - 22800 € = Zu versteuerndes Einkommen: 12200 €


    Aber erklär mir mal, wei man noch Arbeiten kann, wenn man täglich mit dem ICE hamburg München und zurück fährt.
    Mal eben den Fahrplan angesehen. Der erste ICE fährt ab Hamburg HBF um 4.57 ab, kommt in München HBF um 10.42 an. Da man davon ausgehen kann, daß der fiktive Mensch nicht direkt im Hamburger Bahnhof lebt, und genausowenig im Münchner Bahnhof Arbeitet, können wir hjeweils noch 30 Minuten Wegezeit dazurechnen.


    Wohnung ab: 4.30 Uhr
    Arbeit an: 11.15 Uhr


    Um überhaupt sowas wie ein paar Arbeitsstunden zusammenzubekommen, müsste der Mensch länger Arbeiten:


    Dienststelle ab: 18.30 Uhr
    letzter ICE am München : 18.56 Uhr
    Hamburg an: 1.35 Uhr
    Wohnung an: 2.00 Uhr


    Nach Essen etc. bleiben nichtmal 2 Stunden zum Pennen.
    Die Idee ist gut, funktioniert aber nicht :)

    Zitat

    Original geschrieben von oleR
    ...Ansonsten würde man als Pendler zum Beispiel zwischen Köln und Frankfurt mit der Bahn ja sogar Gewinn machen :) 380 km pro Tag zu je 30 Cent macht 114 Euro zum Absetzen, also bei 200 Arbeitstagen 22.800 Euro. Das Jahresabo bei der Bahn kostet aber "nur" 3.300 Euro.


    Tja, da hast Du wirklich was falsch verstanden.
    Wenn du 30ct/km absetzen kannst, bedeutet das nicht daß du diese 30ct/km auf Deinem Konto findest.
    Das bedeutet nur, daß sich das zu versteuernde Einkommen um eben diese Kosten verringert.
    Also von Deinem Jahreseinkommen sagen wir jetzt mal fiktiv 35000 Euro werden die 114*12 Euro (=1368 €) abgezogen. Du musst also nicht mehr ein Einkommen von 35000 Euro sondern nur noch ein Einkommen von 33632 Euro versteuern. Wieviel Du dann tatsächlich bekommst hängt von Deinem jeweiligen Steuersatz ab. 1368 Euro sind es aber nicht, sondern nur ein paar Prozent davon.

    Zitat

    ....
    Wer Sicherheit mit allen Mitteln gewährleisten will, der stellt alles zur Disposition, was der Rechtsstaat an Regeln zur Vorbeugung, Aufklärung und Verfolgung von Straftaten eingeführt hat. Wer hier den grossen Kehraus veranstaltet, der kehrt, angeblich oder vermeintlich zur Verteidigung des Rechtsstaats, genau das weg, weswegen dieser Rechtsstaat verteidigt werden muss. Dann stirbt die Freiheit an ihrer Verteidigung. Was die westlichen Demokratien als Kampf gegen den Terrorismus bezeichnen, ist eher eine Flucht vor dem Terrorismus. Sie stellen sich der Bedrohung, indem sie vor ihr davonlaufen und dabei die Werte wegwerfen, auf die sie einst stolz waren. Der Westen ist, im canettischen Sinn, eine Fluchtmasse. Dem Terrorismus standhalten verlangt aber: an den Grundsätzen des Rechtsstaats festhalten. Der starke Staat ist der Staat, der seine Regeln verteidigt, nicht der, der sie aufgibt. ...


    Ein recht langer aber absolut lesenswerter Artikel zum Thema:


    Der Terrorist als Gesetzgeber

    Zitat

    Original geschrieben von Paradox_13th
    Soll jetzt keine Entschuldigung dafür sein was alles geplant ist aber man sollte sich sich diesbezüglich schon bewusst sein was man eigentlich will und mit den Konsequenzen leben.


    Mit der konsequenz in einem Polizeistaat zu leben, möchte ich aber nicht leben.
    Und ich habe deutlich mehr Angst vor dem Überwachungsstaat als vor Terrorismus.
    Und: Wenn es einen Anschlag gibt, dann habe ich nicht das Probelm, daß ich der Meinung bin, man hätte das mit mehr Überwachung verhindern können. Hätte man nämlich nicht, Terroristen können sich der Überwachung wie sie geplant ist, problemlos entziehen. Also völlig sinnlos.
    Das heist mit den geplanten Maßnahmen wird Deutschland keinen Millimeter sicherer, nur wird der deutsche Bürger mal wieder genauer überwachbar. Und die totale Überwachung kommt ein bischen näher.
    Wenn man Terrorismus verhindern will, sind andere Maßnahmen wichtiger.


    Die Freiheit nutzt sich nur ab, wenn man sie nicht benutzt!

    Nun ja, also ich kenne die Firma auch nicht.
    Aber welchen Sinn (mal abgesehen von persönlicher Neugier) sollen Dir Erfahrungen anderer User bringen.
    Bei der Zeugenaussage darfst du sowiso nur das wiedergeben was Du selbst erlebt bzw. mitbekommen hast, Berichte von anderen Personen sind unerheblich, und kannst Du sowiso nicht nutzen.
    Insofern kannst Du sowiso nur sagen, daß Du nicht weißt wie Du in deren Kundenkartei (ich nehme mal an, darüber sind die auf dich gekommen) gekommen bist, und Du keine weiteren Informationen über diese Firma, oder deren Geschäftsverhalten hast, und daher auch nichts dazu aussagen kannst.

    Das FA meldet sich nur, wenn die glauben, daß sie Steuern nachgezahlt bekommen oder möglicherweise nachgezahlt bekommen.
    Bei Personen die bisher immer Geld bekommen haben, melden sie sich nicht.
    Bei Leuten die erst seit kurzem im Angestelltenverhältniß stehen, melden sie sich auch öfter, weil da noch nicht gesagt ist, daß das so bleibt.
    Den Brief vom FA hast Du also bekommen, weil Du vermutlich noch nicht lange Arbeitest, und daher das FA davon ausgeht, daß Du eventuell eine Änderung in Deinem Einkommen hattest, und die sich Hoffnungen machen, da noch ein paar Euro von Dir abzuziehen.
    Wenn Du mal ein paar Jährchen Geld vom FA bekommen hast, melden die sich nicht mehr bei Dir, weil die ja sowiso nur zahlen müssen. Ab da hast Du auch 2 Jahre Zeit für die Erklährung.


    Trotzdem von mir der Tip: Mach die Erklärung möglichst bald. Du hast keinen Vorteil durch die Verzögerung. Zinsen bekommst Du für die zu viel gezahlten Steuern nicht, und wer hat schon so viel Geld, daß er mal eben einen Zinslosen Kredit an den Staat geben kann... :)

    Danke erstmal.


    Naja, um einen gewissen Bezug zum "Problem" zu bekommen hab ich mal eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.


    Momentan warten auf die Sicherung etwa 292 GB, verteilt auf:
    Bilder: 33,2 GB
    Videos: 227,4 GB
    Texte: 169 MB :)
    Musik: 30,4 GB.


    Pro Jahr kann ich mit einer Zunahme zwischen 5 und 10 GB rechnen.


    Angesichts dieser Zahlen würde ich mal sagen, daß die Lösung mit einer Festplatte die dann abgestöpselt und weggestellt wird, am einfachsten ist. Da dürfte eine 500Gb Platte hochgerechnet mindestens 15-20 Jahre halten. In der Praxsis wohl eher 10 Jahre, Daten habe die Angewohnheit expotentiell zu wachsen :)


    Danke nochmal. Falls jemand noch eine Idee hat, ziert euch nicht, die zu schreiben :)