ZitatOriginal geschrieben von galahad13
Und evtl. hilft auch eine sofortige Abschaltung aller Kohlekraftwerke.
Dann sitzen wir aber im Dunkeln ![]()
Das problem mit den Fahrverboten ist eben: Was macht ein Schichtarbeiter (wie ich) wenn der um 3.00 Uhr nachts zur Arbeit anrücken muß?
Es fährt keine U- oder Straßenbahn, am Stadtrand gibt es keine geeigneten Parkplätze, um das Auto auch Sinnvoll abzustellen (und schon gar nicht in geeigneter Räumlicher Nähe zur nächsten Station der Öffentlichen Verkehrsmittel), etc.
Nun könnte man ja sagen: kauf Dir ein Auto mit RPF. Aber erstens habe ich mir erst vor einem Jahr ein neues (bzw gebrauchtes, für eine neues fehlte einfach das Geld) Auto gekauft, so schnell geht da erstmal nix, mir muß ja erstmal das jetzige voll gehöhren
Autos kauft man eben jicht so oft, wie neue Handys, oder neue Unterhosen ![]()
RPF nachrüsten? Müsste ich erstmal nachprüfen ob das geht...
Aber wenn sowiso "nur" 30% des Feinstaubes von Dieselfahrzeugen kommen, wo kommt denn dann der ganze Rest her?
Ein paar Quellen hätten wir ja schon:
Reifen, Bremsen: Diesen Staub hätten wir mit Fahrverboten auch beseitigt.
Streusalzreste: Hmmm... weniger streuen könnte da schon helfen. Wenn ich mir manchmal Straßen so ansehe, ist da oft mehr Salz als Eis unterwegs. Da würde es etwas (deutlich) weniger oft auch tun.
Heizungen: Da lässt sich wohl so schnell nix dran ändern. Man kann den Anwohnern schließlich nicht das Heizen verbieten.
Im Sommer dürfte sich dieser Staubanteil aber von selbst erledigen (wie auch das Salz hoffentlich bald weggespült ist).
Industrie: Da müssten wohl weiterführende gesetzliche Regelungen her. Aber wenn man da was durchsetzt, könnte das schon viel bringen.