Beiträge von n3o

    Hi,


    mit dem NC wollte ich nur andeuten, dass nicht die letzten Flachpfeifen :D im Studium sitzen können, weil diese gar nicht reinkommen würden ;)
    Dass allerdings mittlerweile natürlich die Abinote gar nix mehr über Wissen oder Nicht-Wissen aussagt steht auf nem ganz anderen Blatt. Und ich muss mich sogar berichtigen, weil auf Etechnik gar kein NC drauf ist und die Etechniker mind. 80% derer ausmachen die neben mir in der entsprechenden Klausur sitzen... Dennoch denke ich kann man bei >90% nicht einzig von der Dummheit der Studierenden reden sondern auch ein wenig (gaaaaaaanz wenig ;)) von der Schwierigkeit des Faches.
    Euren Aussagen, dass es kein einfaches Studium gibt stimme ich zu. Allerdings finde ich es gibt Studiengänge durch die man sich durchmogeln kann. Ich meine damit etwas à la nebenher studieren. Dafür braucht man dann natürlich die doppelt und dreifache Studienzeit aber man bekommt es irgendwie hin. Ich denke, dass in Etechnik und Co. soetwas _nicht_ machbar ist. Ich habe keine Statistik zur Hand, aber ich würde wetten, dass es in BWL oder Kunstgeschichte zigfach mehr Langzeitstudenten gibt, als in technischen Fächern. Ich glaub da wird gründlicher gesiebt ;)


    n3o.

    Hi,


    andi2511: Wollte in meinem kurzen Abriss natürlich provozieren. Deshalb u.a. diese Pauschalisierungen. Ich kenne Jura nur von meinen Vorlesungen Privatrecht, Wirtschaftsrecht und Arbeitsrecht und dann noch später ein paar im Hauptstudium. Einen reinen Jurastudiengang gibt es bei uns nicht. Die anderen Teilnehmer in diesen Fächern sind grösstenteils BWLer (eventuell deswegen die "gute" Quote für uns Wirtings? Tue ich den "echten" Juristen unrecht? Mea culpa ;)). Sind jedoch vollwertige Vorlesungen à je 4 Semesterwochenstunden über je 2 Semester. Rein thematisch tut sich da wenigstens zu den entsprechenden Vorlesungen in Gießen nicht viel, so meine Einschätzung nach Gesprächen mit Freundinnen von dort. Für jemanden, der Mathe, Etechnik, Physik und Informatik ebenso schreiben muss, sind die Jurageschichten halt die reinste Entspannung. Es ist halt was zum anfassen, was zum vorstellen... Aber wie andere auch schon sagen: Selbst sowas kann jemandem schwer fallen.
    Und nochmal zu den Durchfallquoten: Das mit dem Rückschluss auf die Dummheit der Studis ist mir natürlich auch schon eingefallen. Andererseits ist der Studiengang zulassungsbeschränkt. Und siehe halt den Vergleich zu den BWLern, wo die Quote ja direkt vergleichbar ist und BWL mit 1.2 einen noch höheren NC hat...
    Aber wie gesagt: Jeder studiert immer das Schwierigste. Vielleicht sollten wir auch noch unterscheiden zwischen Arbeitsaufwand und Schwierigkeit des Faches. Denn ich glaube selbst jedem BWLer ungesehen, dass er -so er denn ernsthaft studiert- sich den Hintern aufreissen muss um überall am Ball zu bleiben... Rein fachlich finde ich aber ingenieurswissenschaftliche Fächer sehr viel schwieriger, da sie recht schnell recht abstrakt werden und trotzdem eine hohe Genauigkeit erwartet wird.


    n3o.

    Hi,


    vorneweg: JEDER hat es IMMER am Schwierigsten. Eine Diskussion darüber ist rein sachlich kaum möglich. Auch ist es schwer zu definieren, was denn nun genau "schwer" ist... Wenn man grade hunderte Paragraphen auswendig lernen muss, findet man das schwer. Wenn man grade versucht sich Leibniz, Gauß und Stokes in die Birne zu hämmern ist das eben schwer...
    Um deine Frage dann aber noch völlig unvoreingenommen, endgültig und vollkommen absolut zu beantworten: Wirtschaftsingenieure haben es am Schwersten, wenigstens solange sie an Deutschlands einzig wahrer Eliteuni (=RWTH ;)) studieren. Die müssen ein so gut wie vollwertiges Etechnikstudium hinlegen und dazu noch das Best-of aus Jura, BWL, VWL. Wohlgemerkt in kürzerer Zeit als reine Ingenieure/Wirtschaftswissenschaftler. Rein stundenmässig kann da kaum ein Studiengang mithalten. 7 Klausuren pro Semester sind Standard, dazu noch Praktika während des Semesters. Zum reinsten Organisationstalent wird man alleine schon aufgrund der Tatsache, dass selbige schlicht nicht vorhanden ist in diesem Studiengang. Man muss sich um alles (!) selber kümmern. Sein Leben muss man da bei der Immatrikulation gleich mit abgeben.
    Respekt (was das Lernpensum angeht) habe ich allerdings auch vor Maschbauern, reinen Etechnikern oder Physikern/Mathematikern.
    Über die Schwierigkeit von Fächern wie BWL und Jura kann ich nur müde Lächeln...


    Aber wie gesagt: Jeder findet seinen Studiengang am Schwersten...


    Ach ja: Noch kurz zum Thema Durchfallquoten: 92,5% z.B. bei uns in Mathe. Etechnik, Mathe, Informatik seit Jahren nie unter 60%. Wollte da noch irgendein Jurastudent etwas entgegenhalten? ;) Lustig war unser Privatrechtsprof. am Anfang des Semesters als er uns schocken wollte, dass in seinem Fach letztes Semester ja sagenhafte 35% durchgefallen sind, wir also fleissig lernen sollten um nicht auch durchzufallen...
    Nochwas: Die Aufschlüsselung der Durchfallquoten sagt auch einiges über die durchschnittliche Intelligenz der Wirtings aus (so denke ich): In den BWL und Jurafächern liegt die Durchfallquote der Wirtings stets mindestens 10%, eher 20% unter der der reinen BWLer/Juristen. Im ingenieurswissenschaftlichen Teil liegt die Durchfallquote meist exakt bei der der reinen Ingenieure.



    n3o.

    Hi,


    ich hab die Auftaktsendung um Weihnachten rum leider nicht sehen können. Heute hab ich jedoch gut gelacht, bin voll auf meine Kosten gekommen. Wie "früher" ;)
    Nur: Damals hab ich die Sendung immer im Bett geguckt und bin danach mit strahlendem Gesicht eingeschlafen, egal wie scheisse mein Tag auch war. Aber jetzt... 23:30... so früh zu Ende? Da muss ich mir noch irgendwas einfallen lassen...


    n3o.

    Hi,


    das Ganze ist natürlich positiv für Lehmann zu werten. Vielleicht macht er sich ja doch zu Stuttgart auf. Die ganze Geschichte um Hildebrand ist zwar gar nicht so wild wie sie in den Medien hochgepushed wurde, aber Sammer hätte wohl lieber Lehmann bei sich, als Ex-Dortmunder, so denke ich...
    Zwecks Nationalmannschaft ist es aber egal wo er hinwechselt, da Klinsmann eh nicht in Deutschland lebt.


    n3o.

    Hi,


    er könnte wg. Irrtums anfechten, da 1 EUR für ein 6220 objektiv viel zu wenig sind. Zumal es sich ja um Sofotkauf handelte. Anders würde es bei einer Auktion aussehen. Wenn du nun in der Zwischenzeit ein anderes Angebot für ein 6220 ausgeschlagen hast, wg. eben dieses 1 EUR Angebots, dann müsste dir der Vertrauensschaden ersetzt werden.
    Bei einem Euro würd ich allerdings eh keine grosse Welle machen...


    n3o.

    Hi,


    die Heuchlerei an der Sache ist, dass der Alltag einkehrt, das Leid aber bleibt. Von wievielen Toten reden wir eigentlich? Ich schalte TV + Radio bei dem Mumpitz immer direkt aus, bevor ich kotze bei diesem Sensationsjournalismus. 200.000 Tote? Schätz ich jetzt einfach mal. Leute, das sind Peanuts. Wie lange ist die Flut jetzt her? 10 Tage? In exakt diesem Zeitraum sind 300.000 Lobbylose Menschen unter 18 Jahren an Unterernährung gestorben. Ich habe keinen rasenden Reporter durch Somalia flitzen sehen, der Live von der Front berichtet. Ich könnt mir die Mühe machen und hochrechnen wieviele Kinder in der Zeit verwaist (=Todesurteil) sind, weil ihre Eltern von Aids dahingerafft wurden, wieviele Arme und Beine von Landminen abgetrennt wurden, wieviele Kinder unter krassestem Drogeneinfluss Gleichaltrige abmetzeln in unsäglichen Kriegen in den Freetowns des dunklen Kontinents. Ich bin mir sicher, es würde die 200.000 Seebebenopfer mindestens dreifach übersteigen.
    elke: Stimmt. Dem komplett verblödeten Deutschen an sich, bei dem die Maschinerie von BigBrother, Popstars, RTL Explosiv, usw schon perfekt greift mache ich keinen Vorwurf. Es ist schön, wenn sie das Herz haben um zu spenden und Anteil zu nehmen. Aber es soll auch gebildete Leute geben und selbst die verhalten sich in grossen Teilen wie das Proletariat, auch wenn sie es viel besser wissen. Die Verantwortlichen der Sender, die Promis, die Politiker... sie alle wissen haargenau über das Leid dieser Welt bescheid und kümmern sich einen Dreck darum. Einige Ausnahmen gibt es natürlich!!! Nichtsdestotrotz könnte von der Seite aus viel viel mehr geschehen als ein TV Auftritt alle paar Jahre... Ein Karl-Heinz-Böhm z.b. hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht Menschen in Äthiopien zu helfen, sowas verdient meinen tiefsten Respekt, weil dies sein Leben voll und ganz ausfüllt. Die sensationsgeilen B-Promis, die einmal im Jahr nett in die Kamera lächeln um Spendengelder zu sammeln, tun zwar auch ihren Teil, aber bleiben halt Welten hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das macht sie und o.g. Leute deswegen in meinen Augen zu Heuchlern. Stinknormaler Ablasshandel ist das, was grade passiert. Später kann man ja dann sagen: "ICH hab doch gespendet... damals... bei der Flut..."


    Naja, ein positives hat die Flut dann doch noch, denn vielleicht wurden jetzt auch einige vorher wirklich Unwissende ein wenig sensibilisiert für das Leid in der Welt und überlegen sich, wie man da auch weitergehend helfen kann... schön wäre es...


    n3o.