Beiträge von frank_aus_wedau

    Zitat

    Original geschrieben von Chevignon
    So etwas finde ich dann echt traurig und mal wieder etwas nicht zu Ende gedacht:


    Klick


    Wenn sagt denn, dass da was nicht zum Ende gedacht wurde?


    Aus dem Artikel ergibt sich meines Erachtens vielmehr, dass besonders gründlich gedacht und wirklich nichts ausgelassen wurde.


    Denn was nützen Löcher im Maulkorb, wenn man den Träger damit ersticken will? Im Ergebnis sollen die ÖR doch weitestgehend aus dem Netz verschwinden ...


    Und diesen kleinen "Artikel" halte ich als Gegenwehr der ÖR nicht wirklich für geeignet.


    Zumindest 'ne Sondersendung von "Neues aus der Anstalt" sollte dem Thema alsbald gewidmet werden ... aber auch nur als "Einstieg" für ein darauf folgendes "Dauerfeuer" ... :D


    Frankie



    Ergänzung:
    Im Hinblick auf die Bundestagswahl im Herbst und die im Vorfeld solcher Wahlen seitens der ÖR ausgeübte "Mäßigung" müsste man wirklich jetzt schießen, wenn man noch wirklich schmerzhafte Treffer hinterlassen wollte. Und ich bin überzeugt davon, dass sich auf diesem Wege etwas erreichen ließe ... jetzt können die ÖR mal belegen, dass sie wirklich unabhängig sind. Halten sie still, haben sie ihre Daseinberechtigung damit in meinen Augen verspielt und dann hilft nur noch eins: ABSCHALTEN!


    Eine Art "Regierungs- und Lobbyfunk" wie in Italien brauchen wir in Deutschland nämlich nicht. Dann reichen wirklich die Privaten, die ohne "Sondersteuer" auskommen.

    Zitat

    Original geschrieben von flensi
    ...
    Bei 1000 Karten ist also die Wahrscheinlichkeit gegeben das Kriminelle die vorregistrierten SIM gerne erwerben.
    ...


    Kriminelle mieten auch gern mal ein Auto ... wenn sie für die Straftat nicht ihr eigenes nutzen wollen ...


    Gibt es eigentlich eine "offizielle Liste" mit Dingen, die man als unbescholtener Bürger besser lassen sollte? Mit Dingen, die einen arglosen Gutmenschen aus Sicht der Behörden zum wahrscheinlich Kriminellen mutieren lassen?


    Wie etwa:


    1. Bereits registrierte SIM übernehmen/kaufen,
    2. Auto mieten,
    3. ...


    Oder etwas in der Art ... einen "Knigge für den guten Bürger" halt.


    Und wer sich nicht dran hält, muss eben damit leben, dass er ganz offiziell als "wahrscheinlich kriminell" eingestuft werden kann.


    Frankie

    Zitat

    Original geschrieben von diger
    Ja, aber... :D


    ... Die ÖR Sender verschwenden mittlerweile Geld in einer Dimension, das ist nicht mehr normal ...


    Nun ja ... wenn die ÖR Geld aus den von mir gezahlten Gebühren "verschwenden", um mich zu informieren, finde ich das eigentlich gar nicht so schlimm ...



    Zitat

    Original geschrieben von diger
    Ja, aber... :D


    ... Das natürlich nun Informationen dabei verloren gehen, die es aber eigentlich gar nicht hätte geben dürfen, ist sicherlich schade, aber unvermeidbar ...


    Dabei geht es gar nicht um Zensur ...


    Ich dachte immer, wenn jemand entscheidet, ob es Informationen geben darf oder nicht, ist das der klassische Fall von Zensur. Wie man sich doch täuschen kann ... :rolleyes:



    Also ... da ich hier wohl auf "verlorenem Posten" stehe, werd ich mal sehen, was es sonst noch zu plaudern gibt ... ;)


    Frankie

    Zitat aus dem Bericht:
    "Wer von dem Trio ein Paket gekauft hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen - es waren vermutlich Kriminelle. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden bisher zwei der weiterverkauften Handys bei Straftaten benutzt, unter anderem bei einem Fall von Kinderpornografie."


    Wenn zwei der über 1.000 Handys für Straftaten genutzt wurden, liegt es wohl nahe, dass die anderen 998 Käufer auch Kriminelle gewesen sein müssen ... oder gibt es etwa jemanden, der das bezweifelt ... :p


    Ein Tipp: Wenn es einen gibt, sollte er es sicherheitshalber für sich behalten. ;)


    Und was folgern wir daraus:


    Jeder, der ein Prepaid-Handy beim falschen kauft, ist in den Augen der Behörden nun ein potentieller Kinderschänder. Und mit der daraus resultierenden "krminalistischen Erfahrung", die in der Praxis immer wieder für die Annahme eines sog. "Anfangsverdachts" (und manchmal sogar für weitaus mehr) als ausreichend erachtet wird, lässt sich prima "Polizeiarbeit" leisten.


    Wenn man demnächst irgend jemanden behördlicherseits "auf dem Kieker hat", wird man zunächst fragen, ob er im Besitze eines Prepaid-Handys ist ... und wenn ja, wird es raunen: "Ooh, ein potentieller Kinderschänder !!!". :D


    Und welcher Richter wird sich vor diesem Hintergrund weigern, die von der StA begehrten Repressalien anzuordnen ... auch, wenn es eigentlich um was ganz anderes geht ... :rolleyes:


    Frankie

    Die Gebührenfrage in Sachen Internet hatte ich nur so "am Rande" angeschnitten ...


    In erster Linie geht es mir darum, dass dem Bürger aufgrund "staatlichen Wirkens" Informationen entzogen werden, die eine Rundfunkanstalt ihm geben möchte.


    Und das halte ich für ein absolutes "No-Go" ... egal, wie man es begründen mag ...


    Etwas in dieser Art hat es in Deutschland schon einmal gegeben ... damals zwar in weitaus schwerwiegenderer Form ... aber dennoch darf sich das nicht wiederholen. Nicht mal im Ansatz.


    Und in diesem Zusammenhang verstehe ich die Sendeanstalten nicht. Anstatt den Staatsvertrag im eigenen Programm mit großem "Tamtam" und allen verfügbaren Mitteln "so richtig durch den Kakao zu ziehen", in dem man etwa im Rahmen einer täglichen Schweigeminute zu Mitternacht die Rundfunkfreiheit beerdigt ... passiert nicht viel.


    Hier wäre mit Polemik vielleicht sogar mehr als mit juristischen Mitteln zu erreichen ... und wenn man Polemik überhaupt für ein probates Mittel erachtet (und das tun die Sender zweifellos), wäre sie hier nun wirklich einmal angezeigt.


    Frankie

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    ... Der Staat, bzw. Teile davon, sind logischerweise nur in ganz wenigen Fällen Grundrechtsträger. ...


    Das ist richtig ... weil der Staat nun einmal nicht vor sich selbst geschützt werden muss.


    Wenn der Staat aber in die Rechte - wenn auch öffentlich-rechtlicher - Rundfunkanstalten eingreift, sehe ich ein solches Schutzinteresse sogar in ganz besonderem Maße als gegeben an... auch als Bürger, der ein Recht auf unabhängige Information hat, das durch den Rundfunkstaatsvertrag nun beschnitten wird. Und man darf in diesem Zusammenhang auch nicht ganz außer Acht lassen, dass für einen Computer mit Internet-Anschluss seit geraumer Zeit eine GEZ-Gebühr zu entrichten ist.


    In der Tat kann man inbezug auf die Grundrechtsfähigkeit öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten geteilter Auffassung sein ... spricht man sie ihnen aber ab, wird mir allein bei der Vorstellung daran schon angst und bange.


    Was mag das nächste sein, das man ihnen verbietet? Kristische Berichterstattung über die Bundesregierung? Vielleicht gehört so etwas ja auch nicht ins Internet ...


    Liebe Leute ... hier geht es nicht darum, irgendwelche blöden US-Filmchen aus dem Programm zu nehmen. Die Regelung betrifft auch kritische Berichte betreffend politische und gesellschaftliche Vorgänge! Und dass die nun nach sieben Tagen aus dem Netz verschwinden müssen, dürfte manchem Mitwirkenden am Staatsvertrag nur allzu recht sein ... und den Bürger aka Jimmythebob scheints wohl auch nicht weiter zu stören. Na denn ...


    Gute Nacht


    Frankie



    PS:
    Persönlich halte ich Frage, ob Rundfunkanstalten in diesem Punkt Träger von Grundrechten sein können, durchaus für klärenswert. Selbstverständlich kann man das auch anders sehen ... und die Hände in den Schoß legen. Eine bequeme Lösung ... und so etwas scheint aktuell ja voll im Trend ...


    Ergänzung:
    War der Münte beim Aushandeln des Staatsvertrags eigentlich auch dabei? Der hält es ja für regelrecht pervers, einen Politiker nach der Wahl daran zu messen, was er vor der Wahl gesagt hat ... der Staatsvetrag scheint ihm Recht zu geben ... :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    ...
    Wie soll hierbei Geld aus dem Nichts kommen? Letztendlich und solange es keine extraterrestrischen Handelsbeziehungen gibt, gilt: Wert aller Güter & Dienstleistungen auf dem Planeten = gesamte Geldmenge auf dem Planeten x irgendwelche Korrekturfaktoren.
    ...


    Diesen Grundsatz halte ich inzwischen aufgrund der aus den Erfahrungen mit dem Handel von Derivaten zu ziehenden Schlussfolgerungen eindeutig für widerlegt.


    Und zudem stellt sich auch hier das Problem der Konfrontation verschiedener Definitionen für denselben Begriff:
    So ist etwa das "fiktive" Eigenkapital der Banken ein klassischer Fall des "Geld aus dem Nichts". Es existiert de facto nicht ... aber dennoch ist es da ... und es darf sogar damit gerechnet werden ... :p ... und vervielfältigen darf man es auch noch ... :mad:


    Sofern man die Regeln der Multiplikation mit Null ad absurdum führt, indem man die Null einfach anders definiert ... entsteht selbstverständlich etwas aus dem Nichts ... zwar nur etwas fiktives ... wenn man damit aber real handen kann, ist es auf einmal existent ...


    Den immer bestrittenen Alchemismus gibt es also doch! :D Halt nur auf anderer Ebene ...


    Vielleicht gibt es sogar Rumpelstielzchen in der Realität !!! Nur das optische Bild scheint verschroben zu sein ... möglicherweise hat es gestern ja neben uns am Tisch gesessen? Oder vorgestern bei Maischberger ??? Mit dem Bärtchen im grauen Anzug ??? :p


    Frankie

    Ähmm ... mal 'ne Frage am Rande:


    Was ist eine Dipl.-Juristin? Ich weiß wohl, dass es einen Titel dieser Form in der ehemaligen DDR mal gegeben hat ... aber das ist nun wirklich schon einige Zeit her ... von denen denkt keiner mehr ans Studium ... und die Zeiten des "detailreichen Denkens" sind auch längst Geschichte ... :rolleyes:


    Aber vielleicht bin ich inzwischen einfach zu alt für das, was derweil an den Unis so läuft ...


    Frankie

    Lieber Pimo,


    ich verstehe Deine Verärgerung.


    Im TK-Bereich läuft vieles leider nicht so, wie es laufen sollte. Aber bevor Du hier über ein "Sonderkündigungsrecht" (entspricht im TT entwa dem Schlachtruf ATTACKEEEEEE :p ) diskutierst, solltest Du Dir darüber im klaren sein, dass das was Dir - jedenfalls bisher - widerfahren ist, den "alltäglichen Problemen" mit TK-Anbietern entspricht ... also wirklich nix besonderes ist (auch wenn sich das für Dich hart anhören mag). Wechselst Du nach Deiner "Sonderkündigung" den Anbieter, würde es mich nicht verwundern, wenn Dir beim neuen gleich entsprechendes widerfährt.


    Das ist zwar nicht richtig ... aber leider die bittere Realität!


    Versuch doch erst noch einmal, das Ganze mit Epuls auf die Reihe zu bekommen. Am besten SCHRIFTLICH (nicht Email) und an den Vorstandsvorsitzenden persönlich gerichtet. Die telefonische Kundenhotline ist bei deratigen Problemen stets die falsche Adresse! Leider bist Du viel zu lange auf diesem "Level" verharrt ... klüger wäre es gewesen, im TT früher von Deinen Problemen zu berichten.


    Besonders im Anfangsstadium von Verträgen mit Vergünstigungen sind Deine Probleme wirklich an der Tagesordnung. Ist dann alles im System richtig eingepflegt, hast Du vielleicht über viele Jahre hinweg kein einziges auch noch so kleines Problem mehr. Vielleicht gönnst Du dir zur Beruhigung mal 'nen kleinen (oder doch wohl besser einen großen) Cognac ...


    UND:
    Nein ... ich bin weder Mitarbeiter bei Eplus noch habe ich dort einen Vertrag! Aber vor etlichen Jahren waren meine Frau und ich dort mal in der Kundschaft und hatten in der gesamten Vertragslaufzeit nicht ein einziges Problem.


    Vilele Grüße zur Nacht


    Frankie

    Die Regelungen, welche Einlagen Banken als Eigenkapital bewerten dürfen, habe ich immer schon für bedenklich gehalten.


    Viele "Denkmodelle" basieren auf einer gewissen Eigenkapital-Quote. Nur ist in diesen Modellen der Begriff Eigenkapital oft anders definiert ... im engeren Sinne ist mit Eigenkapital regelmäßig das gemeint, was einem wirklich gehört ... und nicht das, was man sich so "zusammenschnorrt" ... mal volkstümlich ausgedrückt ... :D


    Und wenn man dann verschiedene Modelle mit ihren jeweiligen Definitionen vermischt und vermengt, "passt" es oft nicht mehr.


    Die 100 von der Zentralbank geliehenen Euros mag man als "fiktives" Eigenkapital durchgehen lassen ... und auch als Grundlage für weitere Berechnungen nehmen. Aber man sollte niemals vergessen, dass bei Berechnungen aufgrund fiktiver Grundlagen auch nur ebensolche Ergebnisse erzielt werden ...


    Frankie