Früher waren Diesel-PKW eine Klasse für sich. Gemütlich, sparsam (in den 1980er Jahren ein Verbrauch von knapp über 5l/100 km) und extrem zuverlässig. Im Gegensatz zu Otto-Motoren hatte man mehr Mühe damit, sie abzustellen als sie zu starten.
Das endete mit Einführung der Turbo-Diesel-Motoren, die dazu dienen sollten, aus der Diesel-Technik eine Art Pseudo-Benziner zu machen. Seit dieser Zeit bin ich nicht mehr dabei. Dann kann ich mir auch gleich einen Benziner kaufen.
Die deutsche Autoindustrie dürfte lediglich als Folge der Steuerbegünstigung dem Diesel-Wahn verfallen sein. Das Versagen liegt also nicht nur bei der Autoindustrie, sondern in wesentlichen Teilen auch in falschen politischen Signalen. Das vergessen politisch Verantwortliche gern, wenn sie mit dem Finger auf andere zeigen.
Edit:
Die Zukunft sehe ich persönlich im übrigen nicht in akkubestückten E-PKW, sondern in der Brennstoffzelle. Letzterer fehlen die Nachteile der Akkutechnik (Reichweite, Ladedauer etc.). Aktuell sind die Japaner dabei, das Ding zu rocken.