Beiträge von marcometer

    Sehe ich das richtig, dass die Telekom In Runde 72 bei 3,6 GHz lediglich noch 8 Bietrechte einsetzt und somit 2 Rechte verliert und sich mit 8 Blöcken zufrieden gibt? Oder habe ich was übersehen?


    Sie hielten 7 Blöcke und haben auf 3 weitere geboten.
    Dabei wurden sie gleichzeitig auf 2 der vorhandenen überboten, macht 7 + 3 - 2 = 8.
    Das Ziel war aber von 7 wieder auf 10 zu kommen.

    Irgendwie liegen unsere Interpretationen da immer sehr weit auseinander.
    Meiner Meinung nach ist die Runde 70 ein Frontalangriff von TEF auf 1&1.


    Im 2.1 GHz Bereich bietet man Telekom und Vodafone die Wunschverteilung1 an und drängt 1&1 komplett aus dem Bereich.
    Im 3.6 GHz Bereich ziemlich genau das gleiche, nur das dort für die Wunschverteilung2 der 3 großen auch 1&1 noch ein wenig was behalten darf.


    1) Alle 3 bekommen ab 2021 und dauerhaft 4 Blöcke, also: Telekom 4/0, Vodafone 3/1, Telefonica 1/3
    2) Telekom 10, Vodafone 8, Telefonica 8


    Sicher dass der schon läuft? Gestern habe dort nur den zwei Querstrassen entfernt gelegenen Sender 30020 empfangen.


    Keine Daten bei MLS und CM, keine Ahnung ob der wirklich läuft.
    Als "fertig" ist er jedoch markiert.
    Sicher wie bei manch anderen zuletzt dann direkt eine Störung dran gehängt.
    Interessanterweise sehe ich da auch nur 4G, 2 & 3G derzeit "nicht vorhanden".
    Möglicherweise wartet man da auch auf die Messung durch die Bundesnetzagentur, denn die Stob ist noch uralt.

    Die Teilnehmer kommunizieren via ihrer Gebote miteinander.
    Aktuell will TEF im 3.6 GHz Bereich wohl rüber bringen:
    Wir nehmen 8 Blöcke, macht es doch bitte auch so.
    Vodafone ist an Bord (auch Ziel 8 Blöcke), die Telekom geht auf dieses Spiel nicht ein und zielt weiter auf 10.

    Unterhalb von 3.400 MHz liegen Radarsyteme des Militär.
    Bis Stand letzten Sommer, als die ersten Entscheidungen hier zu Auktion festgeschrieben wurden, war nicht absehbar ob eine Nutzung in der Nähe (mehrere Kilometer um diese Systeme) möglich sein wird.
    Von daher wäre da Rücksicht zu nehmen und der Bereich um diese Standorte herum nicht nutzbar.
    Einfach damit man weiß auf was man sich einlässt wird dieser Block konkret vergeben.
    Gleiches Spiel am oberen Ende, also knapp unter 3.700 MHz, wäre es nötig sich mit den regionalen Zuteilung oberhalb zu verständigen.
    Jetzt würde man meinen es sei daher schlau eher in die Mitte von beidem zu gehen, aber auch da sind etliche lokale und regionale Sachen bis spätestens Ende 2022 zugeteilt bzw müssen dauerhaft bedacht werden.
    So zum Beispiel Erdfunkstellen, Satellitensysteme usw.
    Unter anderem auch eine Messstelle der Bundesnetzagentur in der Nähe von Darmstadt, die eine 20km Koordinierungszone hat.
    Und eine Geschichte in Anjas Nähe (Wettzell oder so), wo die Koordinierungszone sogar 120km beträgt.
    Wie auch immer man wählt hat man in jedem Bereich "Probleme".
    Jetzt darf man dann entscheiden was für einen besser und unter dem kosten Aspekt sinnvoll ist.
    Die Telekom sieht wohl ganz oben den größten Wert, 1&1 geht ganz noch unten... Nach jetzigen Stand.


    Ein weiterer Teil deiner Frage ging in die Richtung Blöcke ab 2021 vs solche ab 2026.
    Da gilt es zu beachten wie viel die Netzbetreiber jeweils noch bis Ende 2025 haben.
    Die Telekom hat in dem Bereich nur Blöcke, die Ende 2020 enden, braucht also so viel wie möglich ab Anfang 2021.
    Vodafone hat einen Block bis Ende 2025 sicher, Telefonica 3.
    Nehme man mal an alle 3 würden sich die 12 Blöcke fair (4//4/4) aufteilen und 1&1 somit draußen bleiben, so wäre es wohl sinnvoll, wenn die Telekom 4 ab 2021 ersteigert, Vodafone 3 ab 2021 und einen ab 2026 sowieso Telefonica einen ab 2021 und 3 ab 2026.
    So hätten alle dauerhaft und zu jeder Zeit 4 Blöcke.
    Nun gibt's aber noch einen vierten Bieter und auch ein paar taktische Spielchen, so dass auch immer mal auf andere Verteilungen hin geboten wird. Zum Beispiel von TEF, die derzeit extrem viel in dem Frequenzbereich macht und natürlich gerne sehr viel Bandbreite auch schon ab 2021 behalten mag.
    Und so weiter.

    Die Node in Chemnitz-Klaffenbach hat endlich eine ordentliche Anbindung bekommen. Da dürfte sicherlich auch mal LTE perspektivisch kommen. Bisher war dort nie mehr als 4,5 ;Bit/2,0 Mbit möglich.


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    Mache ich was falsch?
    Für Klaffenbach sehe ich einen Standort und der hat nur LTE800 drauf.
    Der nächste UMTS Standort ist südlich von 09235 Burkhardtsdorf und reicht kaum nach Klaffenbach.

    Das ist weiterhin so.
    Bei allen 3 Anbietern.
    Funkloch vor und nach dem Tunnel, drinnen in der Station dann sehr wackeliges U21, das bei vollen Bahnen zusammenbricht und einen ins G18 entlässt.


    Ein Bild der Schande geben wir da ab, für all die, die über diesen großen Flughafen in unser Land kommen und zu aller erst mal das erleben dürfen.

    Um zur allgemeinen Erheiterung beizutragen möchte ich nur mal erwähnen, dass seit Anfang dieser Woche bei TEF mehr Standorte mit 4G online sind, als solche ohne 4G.
    Knapp 9 Jahre nach dem Start von 4G in Deutschland kann man sich jetzt aussuchen ob man Galgenhumor oder Häme auspackt...

    Hey [USER="60095"]marcometer[/USER] woran liegt es, dass du den Mast in 53809 Ruppichteroth-Winterscheid, Leichenweg noch nicht in der Liste hast? In Cellmapper ist er seit 2 Tagen online: eNB ID 61312 mit Band 20


    Das dürfte daran liegen, dass es immer ein paar Tage dauert, bis die "fertigen" Sachen in meiner Datenquelle ankommen.
    Dafür müssen sie außerdem eben auch genau das sein "fertig". Zumindest auf dem Papier...
    Und bis zu diesem Stand werden sie auch hier und da mal testweise angeschaltet, oder laufen zwar, jedoch noch mit Fehlern etc. - sind jedenfalls noch nicht "fertig".
    Für den genannten Standort sehe ich bisher nur das umgebaute GSM von vor einer guten Woche und das umgebaute UMTS von vor wenigen Tagen. (war vorher beides von E-Plus)
    Wenn das LTE auch durch ist kommt es dann sicher in den kommenden Tagen bei mir rein und taucht auf der nächsten Liste auf.


    Der sieht interessant aus.Hier gabs bisher nur 2G only. Schaut man auf die Netzabdeckungskarte ist aber viel LTE südlich als Flecken verteilt zu erkennen. Wo kommt das her? Alles von Bollstadt her wäre ja der Hammer was die Reichweite angeht. Das sind rund 20 Kilometer! Kann das sein?:confused: Stob Nr. 540277


    Diese Ausläufer in den Höhenlagen kommen vom Standort:
    86735 Hohenaltheim, Fernmeldeturm Rauhe Wanne
    L8 seit 2013


    Also ja, das ist wohl der, den du auch meinst.
    Bollstadt liegt etwas südlich von dem.
    Der steht wohl sehr exponiert und sendet dann wohl nochmal aus ~80m - da geht schon einiges.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Unterringingen


    Schaut man ihn sich bei Cellmapper aber an sieht man direkt, dass der wohl mal irgendwie umgebaut werden sollte.
    Die Sektoren überlappen komisch und selbst GSM ist drum herum nicht wirklich flächendeckend vorhanden.
    Besser wäre da wohl, wenn der von mehreren kleineren abgelöst würde...