Nochmal zu dem Problem, dass man bei den Maikrawallen in Kreuzberg (also nicht verallgemeinern) ja auch Unbeteiligte versehentliche treffen könnte (unabhänging davon, ob es jetzt um Wasserwerfer, Gummigeschosse oder "scharfe" Munition geht):
1. Kümmern sich die Randalierer darum, ob ihre Wurfgeschosse vielleicht den unbeteiligten Rentner, der mit seinem Hund gassi geht, treffen? NEIN!
2. Kreuzberg ist jetzt seit unzähligen Jahren mit schöner Regelmäßigkeit der "Austragungsort" der Maikrawalle. Warum werden dort überhaupt erst friedliche Demos genehmigt? Warum rufen Gewerkschaften zu Veranstaltungen in diesem Stadtteil auf?
Das gibt doch letztlich erst den Deckmantel für diese Krawalle. Wenn dort nur noch Randalierer wären, weil die friedlichen Demos woanders stattfinden, bräuchte man auch keine Rücksicht mehr nehmen und könnte die Polizei härter durchgreifen lassen (wie auch immer das dann aussieht), da man ja dann immer den Richtigen trifft.
3. Warum bewegen sich eigentlich vermeintlich Unbeteiligte unter den Randalierern? Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch wohl, dass man da nichts zu suchen hat, wenn man nicht die gleichen Ziele wie die Chaoten verfolgt.
Wer das Risiko in Kauf nimmt, muss damit rechnen, dass mit ihm ähnlich "umgegangen" wird und hat IMHO auch keine Schmerzensgeldansprüche, wenn ihm etwas passiert.
Abschließend:
Mir tut jeder einzelne Polizist leid, der bei diesen oder ähnlichen Einsätzen Dienst hat, da es in Deutschland eigentlich unzumutbar ist, wie mit den Polizisten umgegangen wird. Aber das wurde ja weiter oben im Thread schon ausführlich beschrieben.