Beiträge von saintsimon

    Eine Kleinigkeit sollte nicht unerwähnt bleiben


    http://www.spiegel.de/wirtscha…rung-putin-a-1010431.html
    " ... Der Finanzminister rechnet im kommenden Jahr mit einer tiefen Rezession und weiterhin niedrigen Öleinnahmen, von denen die russische Wirtschaft extrem abhängig ist. Neben weiteren Krediten will er die Staatsausgaben einschränken. Die Militärausgaben, die aktuell ein Drittel von Russlands Staatsausgaben ausmachen, sollen von den Kürzungen besonders betroffen sein."


    Das war im Dezember, aber inzwischen hat Putler entschieden, daß alles ausser dem Militärhaushalt um 10% gekürzt werden soll.

    Zitat

    Original geschrieben von pithein
    Ist das das erste Mal in diesem Thread, dass du einem "Russen" glaubst?...


    Angesichts dessen, daß Du hier diesen Thread seit langem verfolgst, ist dies schon eine ziemlich niederträchtige Suggestivfrage. Du scheinst - nicht zum ersten mal - keine Hemmungen zu haben, mir offensichtlich und nachweislich Faktenwidriges unterstellen zu wollen, wenn auch mit Fragezeichen "entschärft". Du kannst es nicht lassen, mich als Nazi darstellen zu wollen, auch in anderen Threads. Ziemlich gewissen- und sinnlos ist Dein vorgehen.
    :flop:

    Zitat

    Original geschrieben von pithein
    Was war, lässt sich nicht exakt nachvollziehen....


    Strelkow/Girkin, ein führender Akteur auf der Krim und im Donbas sagt, was er getan und gesehen hat, und Du sagst, man weiß es nicht so genau? Wenn die Welt nicht zum Weltbild passt, wird die Welt negiert, um den Glauben nicht zu gefährden? Das der Putinismus mit seinen Verschwörungstheorien hier eine Art Ersatzreligion geworden ist, ist für mich nicht neu.


    Nun, hier wird doch felsenfest und prinzipiell unhinterfragt behauptet (nicht belegt), es hätte damals in Kiew einen Putsch gegeben. Nun, Journalisten haben recherchiert und die damaligen Akteure und Zeugen vor Ort interviewt:


    http://www.nytimes.com/2015/01…e-he-was-ousted.html?_r=0


    Ein Artikel zum obigen Original-Artikel auf Deutsch:
    http://www.zeit.de/politik/aus…aidan-viktor-janukowitsch

    Strelkow/Girkin als Beteiligter über die Annexion der Krim :p


    http://www.nzz.ch/internationa…mung-getrieben-1.18469931


    "«Wir haben sie zur Abstimmung getrieben»


    ...
    Der Anschluss der Krim war ein Akt der Gewalt: Bereits die Abstimmung im Regionalparlament erfolgte unter Zwang. Das bestätigt nun auch einer, der es wissen muss: der russische Agent Igor Strelkow.


    Vor einem Jahr, genauer am 27. Februar 2014, setzte das Regionalparlament der Krim einen neuen Regierungschef ein und beschloss, ein Referendum über die Unabhängigkeit durchzuführen. Dass diese Abstimmung nicht regulär verlief, ist kein Geheimnis. Westliche Medien hatten darüber berichtet, dass die Abgeordneten unter Androhung von Gewalt zur Teilnahme an der Parlamentssitzung aufgefordert worden waren. Trotzdem seien nur 36 Abgeordnete erschienen – viel zu wenig für das notwendige Quorum, schrieb die norwegische «Aftenposten» . Diese Version der Geschichte wird nun erstmals auch von russischer Seite gestützt. Und zwar von einem Beteiligten, dem Agenten und einstigen Separatistenführer Igor Strelkow.


    Russische Truppen waren entscheidend


    In einem Streitgespräch mit dem konservativen Publizisten Nikolai Starikow meinte Strelkow: « Die Abgeordneten wurden von der Volksmiliz eingesammelt, um sie ins Parlament zu treiben, damit sie abstimmen.» Starikow hatte zuvor behauptet, dass der Anschluss der Krim an Russland aufgrund dreier Faktoren gelungen sei: Die Bewohner, die lokalen Politiker und die lokalen Sicherheitsstrukturen hätten die Abspaltung der Krim geschlossen unterstützt. Strelkow widerspricht dieser Darstellung entschieden: «Ich habe keine Unterstützung der staatlichen Organe bemerkt.» Insbesondere die ukrainischen Polizisten und Soldaten hätten weiterhin Kiew gehorcht. Der zentrale Unterschied der Krim zur zerfahrenen Lage in der Ostukraine sei die massive Präsenz der russischen Truppen gewesen, argumentiert Strelkow. Deshalb sei das Ganze so reibungslos abgelaufen.


    ...


    Von langer Hand geplant


    Nach eigenen Angaben reiste Strelkow bereits am 21. Februar auf die Krim – also noch kurz vor der Flucht des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch aus Kiew. Auch dieser Umstand bekräftigt die These, dass der Kreml die Annexion der Krim von langer Hand geplant hat. Laut Recherchen der Nachrichtenagentur Bloomberg hatte Wladimir Putin bereits während den Olympischen Spielen in Sotschi mit engen Vertrauen erörtert, ob sich Russland die Annexion der Krim mit Blick auf mögliche Sanktionen leisten kann .


    Putin ist offenbar zum Schluss gekommen, dass die grossen russischen Devisenreserven für einen Feldzug in der Ukraine ausreichen. Der russische Präsident behauptet, dass der Anschluss der Krim völkerrechtlich korrekt erfolgt sei. Der Einsatz der russischen Armee sei nur notwendig gewesen, damit die Bewohner der Krim ohne Furcht ihren freien Willen äussern könnten. Russische Menschenrechtler sind jedoch zum Schluss gekommen, dass auch das Unabhängigkeitsreferendum am 16. März 2014 massiv gefälscht worden war .


    Von der Krim in die Ostukraine


    Auf der Krim war Strelkow einer der Kommandanten der Volksmiliz, der sogenannten Selbstverteidigungskräfte. Jenen bewaffneten und maskierten Männern also, die am 27. Februar im Morgengrauen das Regionalparlament in Simferopol besetzten. Später zog Strelkow mit rund 50 Mann weiter in die Ostukraine, wo prorussische Separatisten bald darauf die «Volksrepubliken» von Donezk und Luhansk ausriefen.
    ..."

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Bin ich eigentlich der einzige hier, der es merkwürdig findet, wenn im Land mit den größten finanziellen Problemen in Europa Koalitionsverhandlungen nur ein paar Minuten dauern, das Ergebnis nicht mal 24 Stunden nach der Wahl bekanntgegeben wird, dabei zwei Parteien von den extremen Rändern zusammen gehen und den jüngsten Ministerpräsidenten aller Zeiten wählen? Seriös und dauerhaft sieht das jedenfalls nicht aus...


    Aus meinem obigen Link geht ja hervor, das Anel (national-orthodoxe Putinisten) schon vor der Wahl die Koalition mit Syriza angekündigt hatte. Nun stellen die Putinisten auch noch den Verteidigungsminister.



    Wie üblich in diesen Kreisen, macht man andere für die eigene Misswirtschaft verantwortlich. "Das Ausland", in diesem Fall Deutschland, ist schuld.
    Nun kann ja Syriza/Anel Griechenland in ein sozialistisches Paradies a la Venezuela verwandeln, wo ja auch immer andere für das eigene Versagen verantwortlich gemacht werden.

    Daher weht der Wind:
    https://www.griechenland.net/n…-zusammenarbeit-mit-putin


    "Griechenlands Rechtspopulisten fordern Zusammenarbeit mit Putin Tagesthema
    Montag, 24 November 2014 13:32
    ...
    ... Der ANEL-Vorsitzende Panos Kammenos (s. Foto) erklärte zudem, dass seine Partei im Falle von Parlamentswahlen mit dem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) kooperieren werde, um auf diesem Wege eine „Regierung der nationalen Rettung“ zu bilden. Beide Parteien haben sich als Hauptziel eine Beendigung der Zusammenarbeit mit den Internationalen Geldgebern aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds („Troika“) gestellt.


    Weiterhin setzte sich Kammenos für eine „Verbindung zwischen dem Orthodoxen Glauben und dem Griechentum“ ein. Er stellte fest, dass er ein Ende der Zusammenarbeit mit dem „Europa der Deutschen“ wünsche. Deutschland verhalte sich seiner Ansicht nach „wie ein Besatzer und nicht wie ein Verbündeter“.
    Viel lieber, so der Rechtspopulist, seien ihm „die gleichgläubigen orthodoxen Russen mit ihrem Präsidenten Putin“. Außerdem setzte er sich für eine Zusammenarbeit mit China ein. ..."



    Die Koalition von Wagenknecht und Gauland sozusagen.