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Warum? Weil eine Hand die andere wäscht, darum. Gutti ist nun derjenige Dumme, den es gerade erwischt hat, aber die hiesige Politikerkaste ist durchsetzt von solchen geltungssüchtigen Blendern & Faker, es gibt sicher quer durch die Parteien mehr vergleichbare Fälle mit Gefälligkeits-Titeln. Diese Titel sind eines der Karriere- und Machtinstrumente innerhalb der deutschen Politik.
Dazu kommen die Ehrendoktorwürden und Honorarprofessuren, welche vor allem gerne Politikern verliehen werden, aber auch Wirtschaftsführern.
Und alle diese Kleingeister wollen sich dann nur noch mit Dr. x anreden lassen, um sich über andere zu erheben. Der Fall zeigt nun exemplarisch, was für eine Blender-Inzucht in der hiesigen Politik am Ruder ist. Die ahnen alle gegenseitig, daß Ihre Geltung-Titel nur im Falle des Nicht-Wissen-Wollens-der-Wahrheit bestand haben und halten sich gerne bedeckt, den der nächste Entlarvte könnten sie sein.
Wir benötigen eine solche Entmystifizierung der sog. "Leistungsträger" zum Erhalt unserer eigenen Würde.
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Zitat
Original geschrieben von mostwanted
... Kann er vielleicht in die nächste Doktorarbeit einflechten.
"Juristische Bewertung vom Plagiaten". 
Du meinst, es ist alles nur ein großes Verhaltens-Experiment, ein wissenschaftlich inszenierter Skandal zur Datenerhebung und wir sind die Laborratten? Und Gutti habilitiert sich nun zum Thema "Manipulation der veröffentlichten Meinung?" 
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Zitat
Original geschrieben von mostwanted
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Wer sich dieses Dröge und wenig spannende Geschreibsel angesehen hat, wird feststellen das es Sachverhalte sind, die man nur schwer mit neuen Worten beschreiben kann. Warum also nicht bereits gesagtes zusammenfügen? Ein DJ fügt aus bestehenden Stücken auch ein eigenes Set zusammen. Letztendlich ist es ein gutes Werk geworden, weil Guttenberg die richtigen Stellen zusammengetragen hat. Er hätte die Arbeit nur als "Zitatewerk" kenntlich machen müssen, ein bisschen Plagiat gehört heute dazu.
Das, was Du beschreibst, IST keine Doktorarbeit. Eine Doktorarbeit soll neuer wissenschaftliche Erkennntisse bringen, und nicht nur bereits bekanntes Zusammenmischen. Das gehört zu den definitiven Voraussetzungen, zu den Qualtätsmaßstäben des dieser Art von Arbeit.
Gutti hat was anderes vorgelegt, aber sicher nicht eine Doktorarbeit. Ergo -> kein Titel.
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Zitat
Original geschrieben von kinslayer
... das Ausland lacht über uns.
Ach was, Bigotterie ist eine universelle, von nationaler, religiöser, politischer und geschlechtlicher Orientierung unabhängige menschliche Schwäche (und sowohl beim Blender, als auch bei dessen Anhängern zu finden).
In Amiland und UK werden von Politikern gerne die Familienwerte hochgehalten, und trotzdem werden die Damen und Herren ebenso oft beim Fremdgehen erwischt, wie woanders auch.
In D oder F muß keine Amtsinhaber wegen ehelicher Untreue zurücktreten, weils keinen interessiert, in UK oder USA wird es an die große Glocke gehängt, dafür interessieren dort keine Doktortitel.
Der Cavaliere wiederum ist das Gespött der Medienwelt; der Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit z. B. in der kath. Kirche ist auch exemplarisch etc. pp.
Es ist alles ein großer Sumpf 
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Akademische Grade werden nicht vergönnt, sondern erarbeitet - zumindest ist das deren Anspruch.
Relativierungsversuche sind aussichtslos. Allerdings wimmelt es im politischen Establishment nur so von Dünnbrettbohrern mit Titeldrang. Z.B. Stoibers "Der Hausfriedensbruch im Lichte aktueller Probleme".
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Man geht shoppen oder trifft sich im Café.
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Zu Wohneigentum: "Laien kaufen, Profis mieten", aber egal ..
Mit Wohneigentum und den dazugehörigen Schulden raubt man sich leider die Flexibilität für berufliche und örtliche Veränderungen bzw. man nimmt einen enormen Pendelaufwand in Kauf.
Schließlich arbeitet man in D kaum noch "40 Jahre beim Daimler", aber das herrschende Wertesystem ist noch nicht angepasst, also anachronistisch ("Schaffe, schaffe, Häusle baue").
Als Fernpendler ist man weder richtig vor Ort noch richtig Zuhause (z.B. jeweils keine Zeit für Freundschaften), verbrät viel Zeit im Verkehrsstress (z.B. im Stau stehen statt bei der wichtigen Sitzung dabei sein) und neben dem Familienleben ist dies auf die Dauer der Gesundheit nicht zuträglich.
Wenn der Job hält, was er verspricht, dann ist mindestens eine Zweitwohnung oder gleich ein ganzer Umzug erwägenswert.
Also ich war nach einem Jahr die Fahrerei leid und blieb über die Woche vor Ort.
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Ach Leute, die Causa Guttenberg ist doch nur ein Symptom der hiesigen Dünkel- und Blender-Kultur.
Bei ihm ist's halt rausgekommen. Wenn er bei dem Spiel mitgespielt hat muß er allerdings auch dafür geradestehen und Statur beweisen.
Wenn man in der dt. Politik ohne Dr.-Titel nicht vorwärtszukommen glaubt, dann ist was nicht in Ordnung. Zumal es offensichtlich auf die Qualität der Arbeit gar nicht ankommt.
Hauptsache man kann vom Gegegenüber einfordern, sich als "Dr yxz" anreden zu lassen.
naja, ich habe schon gute Leute an Ihrer Doktor-Arbeit scheitern sehen, weil sie es neben dem Beruf nicht mehr hinbekamen. Und da kommen diese Parteisoldaten mit diesen armseligen Machwerken daher und wollen sich über andere erheben.
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Zitat
Original geschrieben von laudanum
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Allein schon dieses alberne Herumreiten auf seiner adeligen Herkunft, diese ganzen unsinnigen Titulierungen, schrecklich! 
Naja, die Scherereien wegen dem akademischen "Adelstitel" ( es gilt ja "academia nobilitat") hat er sich schon selbst zuzuschreiben.
Er ist nun mal exemplarisch dem in der dt. Politik üblichen Standesdünkel zum "Opfer" gefallen, wo man sich gegenseitig mit seichten oder ergaunertem (Dr. Dr. Barschel, CDU) Doktor-Titeln zu Blenden versucht. Wie auch die Familienministerin mit ihrem HiWi-Doktorat.