ZitatOriginal geschrieben von mb001
Na und? Die Produkte von UN sind hochwertig und top verarbeitet. Mir egal wer da wo auf Kurzarbeit ist, oder ist das nur Glaskugelleserei von Dir?
Ich habe seit Jahren Armanduhren u.a. von UN und die sind alle noch wie am ersten Tag. Top Produkt.
Ich bin den UN-Produkten durchaus wohlgesonnen, obwohl in den letzten Jahren manch übergroßer Hochpreis-Kitsch herauskam (wie bei vielen Konkurrenten auch). Aber die Oligarchen und Bonusempfänger werden sich in Zukunft rar machen.
Es ist keine Glaskugelleserei sondern schlichtweg Informiertheit:
http://www.nzz.ch/nachrichten/…_auf_sturm_1.2278781.html
" Die Zeiger stehen auf Sturm
Die globale Finanzkrise ist in der Schweizer Uhrenindustrie angekommen: Der März wird der fünfte Monat in Folge sein, in dem die Uhrenexporte sinken. Im Januar und Februar mussten die Hersteller einen Rückschlag bei den Ausfuhren von über 20% hinnehmen; in den USA, dem zweitwichtigsten Exportmarkt, war gar ein Minus von 38% zu verzeichnen.
Rolex-Chef Bruno Meier prognostiziert der Uhrenbranche im laufenden Jahr einen Einbruch um bis zu 33%. Für sein Unternehmen rechnet er mit einem Niveau wie im Jahr 2005. Damals exportierte die Schweizer Uhrenindustrie bloss ein Volumen von 12,4 Mrd. Fr. – und damit deutlich weniger als im vergangenen Jahr (17,0 Mrd. Fr). Eine solche Schrumpfung wäre in der Branche ohne massiven Stellenabbau nicht zu bewältigen. Vom Einbruch am stärksten betroffen sind gegenwärtig die Zulieferbetriebe im Jura: Aufträge werden storniert, neue Bestellungen fehlen. Manche von ihnen verzeichnen inzwischen Umsatzrückgänge um 80%.
An der gegenwärtig stattfindenden Uhrenmesse in Basel kämpfen die Hersteller tapfer gegen die Krise an. Doch die Zeiger stehen auf Sturm: Inzwischen sehen sich auch gut positionierte Uhrenmanufakturen wie Ulysse Nardin gezwungen, Kurzarbeit für die Belegschaft einzuführen. Der grosse Luxusuhrenhersteller Cartier (Richemont-Gruppe) musste schon im Januar in Teilen der Fabrikation zu solchen Massnahmen greifen. Ebel, Girard-Perregaux, Roger Dubuis und weitere sind bereits dazu übergegangen, Personal abzubauen.
Neu ist, dass sich die Uhrenhersteller wieder vermehrt um das Segment der 2000 bis 4000 Fr. teuren Uhren kümmern, nachdem viele unter ihnen in den letzten Jahren nur noch Preislagen über 10 000 Fr. im Auge hatten.
Nicht in die pessimistische Tonlage einstimmen mag Nick Hayek, Chef der Swatch Group: Er geht für sein Unternehmen, das sämtliche Preissegmente abdeckt, von einer leichten Erholung in der zweiten Jahreshälfte aus. «Zudem plant die Swatch Group im Moment keine extremen Massnahmen wie Kurzarbeit oder Entlassungen», sagte er der «NZZ am Sonntag». Im März habe sich der Rückgang der Bestellungen bereits deutlich verlangsamt. (dah. ) "
Hier gibts ein Rolex-Interview:
http://www.nzz.ch/nachrichten/…tel_sinken_1.2278780.html