Die Handy-Hersteller flüchten aus West-Europa auch, weil die Exporte aus der Euro-Zone wegen des starken Euro gegenüber Konkurrenzproduken z.B aus Asien schlechter dastehen.
Beiträge von saintsimon
-
-
Zitat
Original geschrieben von ThomasG
Üblicherweise (ohne Betrachtung möglicher Ausnahmen) bezahlt der Käufer sein "subventioniertes" Gerät über die Verpflichtung, einen Vertrag über 24 Monate abzuschließen, durch dessen monatliche Grundgebühr das Gerät bezahlt wird. Es handelt sich dabei deshalb mitnichten um eine Subvention, sondern schlicht um eine andere Art der Finanzierung, man könnte es auch einen Kredit nennen. Soweit sich darüber hinaus durch weiter gegebene Provisionen der Gerätepreis (oder die Monatsrate) reduziert, hat auch das nichts mit Subventionen im hier diskutierten Sinn zu tun, sondern damit, dass der Verkäufer einen Teil seiner eigenen Provision an den Kunden weiter gibt.Hat sich Nokia nicht an die Vertraglichen Verpflichtungen zur Subventionsgewährung gehalten? Doch! Das wird wird vom BWiM ja bestätigt.
ich weiß natürlich, daß NBs uns SPs, die Handy-EKs als Großeinkäufer besonders gut drücken können und auch bei Subventionen so oder so kein Verlust machen. Und diese Provisionen sind in der Tat was anderes.
Nur: den Nachweis, daß der "Steuerzahler" bei Nokia ein Verlustgeschäft gemacht hat, hat hier auch noch keiner führen können oder wollen.
-
Zitat
Original geschrieben von ntmf
Bitte nur aufgrund der Verwandtschaft der Wörter bitte nicht Handy-Subventionen mit Subventionen in der Wirtschaft gleichsetzen.Die Antwort habe ich erwartet. Leider mußt die Mir schon erklären, was an einen Handyverkauf nichts mit "Wirtschaft" zu Tun hat.
Ausserdem sind die Worte nicht "verwandt", sondern identischt. In beiden Fällen soll eine wirtschaftlich relevante Entscheidung "erleichtert" werden.
Ausserdem möchte ich endlich mal den Nachweis sehen, daß Nokia-Bochum ein Verlustgeschäft für den "Steuerzahler" war. Ich möchte die Rechnung über Unternehmens- und Einkommens-Steuer vs. Subventionszahlungen sehen, und keine selbstgerechten Tatsachenverdrehungen.
-
Hmm, ich dachte Handy-Subventionen, Schubladenkarten etc. werden von TTlern gerne abgestaubt - oder habe ich mich da verlesen?
-
Zitat
Original geschrieben von Tob
Das finde ich interessant, dass man bei zwei Anbietern ist. Oder kommt das häufiger vor?Ja. Viele Firmen haben bei mehreren NBs Rahmenverträge. Das können die genausogut , wie TTler alle möglichen Anbieter benutzen.
-
Bevor Ihr Euchg als Steuerzahler verarscht vorkommen könnt, müßt Ihr erstmal nachweisen, daß Nokia Bochum mehr Subventionen etc. kassiert hat, als es während seiner Existenz ebendort in Form von Unternehmens- und Einkommenssteuern an den Fiskus abgeführt hat.
Bitte vorrechenen! Ich warte darauf. Insbesondere die, denen es "ganz klar" ist, was Sache ist, sind gefragt, dies nachzuweisen, ansonsten sollten sie aufhören, rumzukrakeelen.
-
http://www.general-anzeiger-bo…mid=10002&detailid=400161
"E-Plus: "Funklöcher" im Rhein-Sieg-Kreis
Kunden müssen bis Ende Januar mit Verbindungsstörungen rechnen
Bonn. (jhs) Kunden von E-Plus müssen bis Ende Januar in der Region mit Verbindungsproblemen rechnen. Aktuell gibt es Schwierigkeiten im Rhein-Sieg-Kreis, die nach Angaben der Kunden-Hotline des Unternehmens bis 23. Januar behoben werden sollen.Grund für die Störungen, die auch Kunden von Aldi Talk betreffen, seien Kapazitätserweiterungen im Mobil-funknetz von E-Plus, berichtete Pressesprecherin Stephanie Janz auf GA-Anfrage. Wegen des "gestiegenen Kundenvolumens" sei es notwendig, die Technik der Funkstationen aufzurüsten und zu optimieren. In dieser Zeit könne es immer wieder kurzfristig zu "temporären Funklöchern" kommen.
(12.01.2008) "
-
Ja warum lockt man denn Unternehmen mit Subventionen? Damit Politiker sich brüssten Können, sie hätten Arbeitsplätze geschaffen. Diese waren aber nur geliehen.
Nokia hätte nicht nach D kommen müssen, und diese Arbeitsplätze hätte es gar nicht gegeben.
Natürlich wurden die Mitarbeiter Verarscht, aber das geschieht immer, bevor es Zuende geht. Vielleicht hat die Werksleitung so noch gehofft, die Zentrale umstimmen zu können.
Auch nichtsubventionierte, deutsche Betriebe handeln so unehrlich, das weiß aus eigener Erfahrung.
-
Macht Ihr daß auch, wenn Deutsche Unternehmen Werke im Ausland schließen, wofür sie dort vorher Subventionen kassiert haben?
Ein feines Völkchen seid Ihr ...
-
Zitat
Original geschrieben von andreas.fries
Es geht nicht um eine Insolvenz.
Fakt ist, dass Nokia vorher 60.000.000 Euro für die Standortsicherung aus der Landeskasse eingestrichen hat! Darum geht es. Und für den neuen Stadort in Rumänien gibt es mit sSicherheit 100.000.000 bis 300.000.000 Eur aus der EU-Kasse zur Förderung strukturschwacher Länder. Auch diese zahlen wir.:mad:
Worauf beruht dein Unterstellung?
"Keine EU-Fördergelder für Umzug
Immerhin: Die Befürchtung, dass Nokia sich den Umzug nach Osteuropa auch noch von der EU sponsern lässt, hat sich zerschlagen. Die Kommission erklärte, aus dem EU-Strukturfonds seien keine Gelder für die Produktionsverlagerung geflossen. Ein Sprecher von Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte wenig später zu SPIEGEL ONLINE, auch von dem EU-Förderprogramm Phare, mit dem unter anderem Industrieparks in Rumänien gefördert werden, profitiere Nokia, anders als zunächst vermutet, nicht. "
[URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529043,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529043,00.html[/URL]