Beiträge von saintsimon

    Zitat

    Original geschrieben von beesdo77
    Nach meinen Informationen besteht der Hilfskonvoi aus 250 bis 280 LKW's und aus insgesamt 2000 Tonnen Hilfsgüter. Das sind rund 8 Tonnen pro LKW. Auf den Bildern von SUKA sind diese Fahrzeuge zu sehen.


    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5319611#post5319611


    Da ich keine Ahnung von LKW's habe, kenne ich den Typ und die max. Zuladung nicht, aber bestimmt 15-20 Tonnen. Vlt. kennt sich da einer aus? Die geringe Beladung wird von Seiten Russlands mit Logistik-Probleme begründet...


    Beesdo, schau Dir doch noch mal das Video der BBC gleich am Anfang des folgenden Artikels an. Du brauchst keine Englischkenntnisse um nur zu schauen, warte einfach bis die die Ladeflächen der weissen Laster öffnen und mach Dir selbst ein Bild von der Ladung.
    http://www.bbc.com/news/world-europe-28810622


    Die transportieren fast nur Luft.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich finde den zeitlichen Abstand aber schon etwas merkwürdig. Zumal es bis heute keine Fotos vom Angriff/Vernichtung gibt - weder von der Ukraine selbst noch von Reportern.


    Die Panzer fuhren doch durch Rebellengebiet, da ist es riskannt, sowas zu Photographieren, und da wimmelt es auch nicht vor Journalisten, vor allem, wenn es um eigene Verluste geht.
    Die Entfernung Donezk (Ru.) nach Luhansk beträgt 50 Km, nach Donezk (Ukr.) 160 Km, das Land ist ja recht weitläufig ...

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ja, und am Freitag um 1700 berichtet der ukrainische Präsident, dass die Kolonne angegriffen wurde. Entweder haben die ziemlich lange in der Ukraine rumgestanden oder es ist Propaganda der Ukraine.


    Die fuhren in ein Gebiet, welches nicht durch die Regierung kontrolliert wird. Da kann man nur mit der Artillerie und Fernaufklärung was machen, oder auch nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von Bino-Man
    Was mich gestern im Zuge der verschiedenen Meldungen verwundert hat: Die britischen Reporter berichteten von einer Invasion am Vorabend. Erst 24h später meldet Kiew den Angriff auf diese Fahrzeuge bzw. die Zerstörung dieser.
    Weiter wurde den ganzen Tag über von deutschen Medien über Verhandlungen bzgl. des russischen Hilfskonvoi berichtet. Zwischenzeitlich sogar von erfolgreichen....


    Der Bericht der Briten ist vom Donnerstag Abend/Nacht. Nach Sonnenuntergang am Donnerstag erfolgte die Grenzüberquerung der Kolonne.
    http://www.telegraph.co.uk/new…-border-into-Ukraine.html


    "A column of armoured vehicles and military trucks crossed the border from Russia into Ukraine on Thursday night, ..."

    Zitat

    Original geschrieben von suka
    ..., der Rest BMP & BTR....


    Und solche haben die britischen Journalisten beim Grenzübertritt beobachtet.


    Und dazu diese schlecht koordinierten russischen Lügen vom selben Tag:
    http://www.faz.net/aktuell/pol…vention-vor-13101059.html


    "... Der russische Generalmajor Igor Konaschenkow dementierte sowohl den Angriff durch die Ukraine als auch, dass russische Armeefahrzeuge überhaupt in die Ostukraine vorgedrungen seien. „Eine russische Militärkolonne, die die Grenze zur Ukraine überquert haben soll, existiert nicht...“


    Überhaupt ist es eine fast schon ewige Tradition in (Sowjet-)Russland, daß man jemandem, der die unbequeme Wahrheit über irgendwas Staatlichem sagt, für Verrückt, einem Phantasten oder für noch nicht Erwachsen erklärt.

    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…lich-stark/story/15508733


    "Der russische Ölriese Rosneft hat unter dem Druck der westlichen Wirtschaftssanktionen offenbar Moskau um Hilfe gebeten. Die russische Wirtschaftszeitung «Wedomosti» berichtete am Donnerstag, Rosneft habe die Regierung gebeten, dem Unternehmen bei der Rückzahlung seiner Schulden von umgerechnet 1500 Milliarden Rubel (38 Milliarden Franken) unter die Arme zu greifen."



    Auch in Russland selbst gibt es diverse Föderalisierungsbesterbungen, die natürlich Zuhause verboten sind, während man selbst ganz gerne fremde Territorien abbeissen möchte:
    http://www.theguardian.com/wor…ng-independence-movements


    Interessant ist ist insbesondere Kaliningrad, wo 25% der Bevölkerung Schengen-Visen haben, und viele auch einen fremden Pass. Da ist Russland weit und die EU der benachbarte Orientierungsraum. Man schickt seine Kinder in der EU auf die Uni, erwirbt dort Eigentum etc.


    Ansonsten Zustande früher im Reich des Zaren:
    https://www.opendemocracy.net/…tive-psychiatry-in-samara


    "Punitive psychiatry is being revived in the Samara region. Doctors are hospitalising healthy people in psychiatric hospitals, in order to take over their flats."

    Der russische "Hilfsgüter"-Konvoi und Radio Wedau haben so einiges gemeinsam: aufgeblasen, substanzarm, transportieren sie in erster Linie heisse Luft.


    Überhaupt der Jargon, den Radio Wedau gebraucht ist so 120%-Kremlmässig, daß es fast nach copy & paste klingt.


    Dazu gibt er noch im Mollath-Thread den Bürgerrechtler, währen er hier menschenverachtenden Zynismus erkennen lässt.

    Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Vielleicht liegt da auch ein Übersetzungsfehler vor. "[...]how empty many of the vehicles were." ist ja eben nicht "[...]how many of the vehicles were empty.". Das passiert ja selbst etablierten und angesehenen Medien. Andererseits macht's sowas für vermeintlich systemunhörige Alternativnachrichten und ihre Leser nicht gerade leichter. Russisch versteht ja nur der eingemeindete Teil unserer Bevölkerung einigermaßen, Ukrainisch versteht fast niemand und Englisch nichtmal einigermaßen lesen zu können geben heutzutage ja manchmal Leute der jüngeren Generation gern offensiv als Qualifikation an.....


    Das Video gleich am Anfang des BBC-Artikel spricht schon für sich, auch wen man kein Englisch kann. Die Beladung ist lächerlich.


    Und dabei will man doch so sehr seinen von den "Faschisten" bedrohten russischen Brüdern in Novorossija helfen. Und selbst die werden offensichtlich von Mütterchen Russland verarscht.