Zitat
Original geschrieben von pithein
Keine Beweise für russische Beteiligung.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/pol…beteiligung-13059882.html
Da ging es nur um die unmittelbare Beteiligung (also z.B. wenn konkrete Schussbefehl direkt von der russischen Seite der Grenze gekommen wäre. Due Buk-Besatzung hat aber autonom gehandelt, was sie dank des kleinen vorderen radars auch kann.
Und ein paar Stunden SPÄTER kam dann gestern die bereits weiter oben zitierte Aussage, daß die Buk aus Russland kam und und vor Ort im Einsatz war.
http://www.faz.net/aktuell/pol…buk-raketen-13061416.html
Heute kam nun ein Artikel mit einem Bericht über die "Botschaft" der "Volksrepublik Donezk in Moskau, aber vor allem die zweite Seite ist interessant, wo die Positionen von Kudrin und Dugin gegenübergestellt werden.
http://www.faz.net/aktuell/pol…n-moskau-13061273-p2.html
" ... Und da war andererseits ein Interview, das die Staatsnachrichtenagentur Itar-Tass am Montag kurz vor der Erklärung Putins veröffentlichte. Darin bezeichnet sich der langjährige Finanzminister Alexej Kudrin als Anhänger der „Position, dass sich Russland auf keinerlei Weise mit militärischen Kräften in die Situation im Osten der Ukraine einmischen kann“. Er verwies auf den hohen Preis einer Konfrontationspolitik für die Bürger, auf die Gefahren von Sanktionen für die Wirtschaft. Kudrin sprach sogar von „Kräften“, die Russland schon lange vom Westen „distanzieren“, gar die „Isolation“ wollten. Er, Kudrin, sei „einfach erstaunt über das Ausmaß der antiwestlichen Rhetorik“, und auch das „Business“ in Russland sei „sehr besorgt über das, was es im Radio und im Fernsehen hört“.
Über Kudrin, der mittlerweile ein „Komitee für Bürgerinitiativen“ leitet, hieß es vor dem Abschuss der Boeing, er treffe Putin regelmäßig, es hieß sogar mitunter, der Präsident halte ihn sich für den Fall in der Hinterhand, dass schnell Vertrauen von ausländischen Investoren zurückgewonnen werden müsse. Einen solchen Notfall könnte Putin nun gekommen sehen; jedenfalls dürfte eine Absicht dahinter stehen, dass das Interview des führenden Vertreters des sogenannten Wirtschaftsflügels, der zuletzt nach allgemeinem Verständnis im Kreml an den Rand gedrängt war, parallel zum Auftritt Putins erschien. Die Zeitung „Wedomosti“ schrieb, die Aussagen Putins und Kudrins ergänzten einander zu der Aussage, das eigene Territorium werde man gegen jeden äußeren Einfluss verteidigen, aber „sich mit der Welt zanken ist zu teuer“.
„Neurussland“ sei noch möglich
Unmut äußerten denn auch die Verfechter der neurussischen Sache, allen voran Alexander Dugin, der radikale Vordenker des sogenannten „russischen Frühlings“, der seit langem ein direktes militärisches Eingreifen Russlands in der Ukraine fordert. Auf Facebook schrieb Dugin unter Bezug auf Worte, die Putin im in diesem Frühjahr gern gebrauchte: „Russische Welt? Kenne ich nicht, nie gehört. Neurussland? Doch längst Geschichte, ein alter Hut. Russische Zivilisation? Verfrüht, noch nicht bereit.“ Dugin machte eine „sechste Kolonne“ für die Zurückhaltung Putins verantwortlich: Verräter also nicht aus den Reihen der Opposition, das ist die „fünfte Kolonne“, sondern aus dem innersten Kreise der Elite. Leute wie Kudrin. ..."