Beiträge von saintsimon

    Ich bevorzuge Hangouts, weil diese auf allen Geräten, mit welchen man in einem oder mehreren seiner Google-Accounts eingeloggt ist, gleichzeitig läuft. Man kann also auch während einer Konversation wechseln.


    Bei Whatsapp störte mich die Bindung an eine Rufnummer und SIM, denn selbst bei Multi-SIM musste man sich jedesmal ummelden.

    Nunja, er wird schon wissen, wieviele Schweizer Kollegen seines Faches es so gibt ...


    Die Schweizer lasten es ja den Ausländern - insbesondere den Deutschen - an, daß sie den "Dichtestress" (#firstworldproblems) in der Schweiz verursachen und folglich lästig sind, zugleich werfen sie ebendiesen Lästigen vor, nicht Integrationswillig zu sein.


    Wie schon der Schweizer Max Frisch sagte: „ Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen “


    Sobald der "Dichtestress" nachlässt, dürfte die Schweizer Immobilienblase platzen. Und die Bauindustrie darben ...

    Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek ... ggf. mit Abfindung früher aufhören und Zeit mit der Jobsuche und Familie verbringen.


    Nein!! Bloß nicht eine vermeidbare Arbeitslosenphase einlegen. Die 12 Monate bis AlG2 sind machmal schneller rum, als sich viele Unvorsichtige ausrechnen.

    Zitat

    Original geschrieben von Wasnun
    ....
    Jay: Wenn ich den Absprung hinbekomme, werde ich wahrscheinlich bei einem AG landen, dessen Gehaltsgefüge demjenigen nach Gehaltsverzicht entspricht.
    ....


    Dann zögere den Absprung - mit Anwaltlicher Hilfe - so lange wie möglich oder nötig raus, um eben das höhere Gehalt zu kassieren.

    Nein, Du wirst nicht Ruhe haben, weil er Dich trotzdem nicht plötzlich mögen wird. Es soll Dich nur demotivieren, um dann doch zu gehen. Er wird weiter nachlegen.


    Wenn Du auf ein Gehaltsverzicht eingehst, hast Du folglich weniger Ansprüche beim eventuell doch nötigen Arbeitslosengeld und auch weniger Renteneinzahlungen.


    Deine Bank wird merken, daß Du weniger bekommst, Deine Kreditwürdigkeit leidet, evtl. mit Dispokürzung.


    Und wer weiß, vielleicht ist der neue GF auch wieder schneller weg, als er es schafft Dich loszuwerden.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    ...


    Wenn die EU es zu sehr übertreibt, macht die Schweiz die Grenzen auch bezüglich die Rechtshilfe in Steuersachen zu - m.E. ein ohnehin erforderlicher Schritt, seit dort im Auftrag oder zumindest mit Billigung der BR Deutschland gewerbsmäßige Wirtschaftsspionage betrieben wird....


    Das sieht aber der Schweizer Verhandler zum Thema ganz anders, auch wenn die SVP noch diese überholten Ansicht ist:


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…zer-Banken/story/18881095


    " ... Das Bankgeheimnis und dessen schrittweise Aufweichung sieht de Watteville nicht als Druckmittel, mit dem die Schweiz der EU Zugeständnisse abringen könnte. «Das Druckmittel ist nicht dasjenige, wofür es einige halten», sagte er auf eine entsprechende Frage. Dabei geht es vor allem um die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU zur Erweiterung des Zinsbesteuerungsabkommens, mit welcher die EU Steuerschlupflöcher schliessen will. Aus Sicht von SVP-Stratege Christoph Blocher hat die Schweiz damit einen Trumpf in der Hand.


    «Notfalls kann die EU warten»


    De Watteville winkt ab: Die Verhandlungen gingen kommende Woche weiter, doch sei deren Bedeutung nicht mehr dieselbe, seit sich der automatische Informationsaustausch als internationaler Standard abzeichne. Die Schweiz werde in naher Zukunft dazu übergehen müssen, und dann werde das Zinsbesteuerungsabkommen obsolet sein. Das wisse die EU. «Notfalls kann die EU warten.»


    Auch in anderen Fragen steht die Schweiz nicht bloss unter Druck der EU, sondern unter internationalem Druck, wie de Watteville deutlich machte. So drängt neben der EU die OECD darauf, dass die Schweiz die privilegierte Besteuerung von Holdings und anderen Spezialgesellschaften abschafft. «Wenn wir nichts tun, wird der Druck steigen,» warnte der Staatssekretär. .... "

    Zitat

    Original geschrieben von Nordisc
    ..."Dann machen wir den Gotthard dich" sind nur einige der Sprüche als Reaktion auf die ersten Signale aus Brüssel. Ich befürchte, dass ist erst der Anfang einer Kampagne, deren Auswirkungen (beidseitig) noch gar nicht abzusehen ist.


    Dann muß sich CH halt neue Nachbarn suchen, denn im obigen Falle wären die Grenzen für Schweizer und deren Güter plötzlich nicht mehr so durchlässig.
    ;)