Beiträge von saintsimon

    Zitat

    Original geschrieben von surfmobile
    .... Ich bin z.B. so auch weiterhin sehr am überlegen zu BASE All-In zu wechseln, da meine bisherige Allnetflat von Deutschlandsim im VF-Netz nach 2 Jahren in 2 Monaten ausläuft. ...


    Mir geht es ähnlich, obwohl Eplus beim Upload-Speed im Vergleich zu VF gerne mal schwächelt, denn Skype gehört zu meinen Requirements.


    Wichtig ist bei BASE noch die "EU Call-Option" für 2,- €, so daß man auch aus Deutschland heraus für 9 Cent nach Europa telefonieren kann:


    "Mit der Zusatzdienstleistung „EU Call-Option“ für 2,- €/ Monat fallen für Gespräche aus Deutschland ins
    Fest- & Mobilfunknetz der folgenden Länder nur 0,09 € pro Minute an: alle anderen EU-Mitgliedstaaten
    (Irland, Großbritannien, Finnland Schweden, Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien,
    Slowakei, Österreich, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Griechenland, Italien, Spanien,
    Portugal, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Malta, Zypern, Gibraltar, Réunion, Guadeloupe, Frz.
    Guyana, Martinique, Madeira) sowie Norwegen, Liechtenstein, Vatikan, San Marino u. Schweiz. Dies gilt
    nicht für Sondernummern und (Mehrwert-)Dienste. Taktung: Jede angefangene Minute wird vollständig
    berechnet (60/60-Taktung).

    Zitat

    Original geschrieben von simkartenmann
    Werden ab 03.03.14 auch in der Schweiz (nach wie vor) bei AldiTalk die EU-Tarife gelten und die EU-Pakete buchbar und nutzbar sein?


    Die Schweiz ist bei Eplus inzwischen eigentlich immer Bestandteil der EU-Regelungen.


    Jetzt müsste nur noch Blau nachziehen.

    Zitat

    Original geschrieben von Nordisc
    ... Würde ich manche SVP-Auftritte und Interviews mal auf unsere Situation in Deutschland übertragen, hätten wir mehr als nur einen Skandal dabeigehabt. Dabei ist die zum Teil ebenfalls populistische Stimmungsmache unserer AfD-Spezis noch harmlos.
    ....
    Es können im Moment gar nicht so viele Universitäts- und ETH-Absolventen produziert werden, wie es Bedarf an diesen qualifizierten Leuten gibt. Das hängt auch an der im Vergleich zu Deutschland viel niedrigeren Matura-Quote zusammen .....


    Und hier zeigt sich ein kultureller Unterschied zwischen D und CH, der mir bei der langjährigen Beobachtung der Schweizer Presselandschaft und der Leserkommentare aufgefallen ist: die unverhohlene Feindlichkeit gegenüber höherer Bildung im rechten politischen Spektrum der Schweiz.


    Es gehört dort zum Sport, Akademiker zu verhöhnen oder Professoren als Weltfremd abzustempeln, die grössten Ignoranten tönen da am lautesten und bleiben unwidersprochen. Der Heuchler Dr. Blocher macht da gerne Stimmung.


    Diese Anti-Akademische Folklore ist auf dem rechten Spektrum in Deutschland hingegen nicht vorzufinden, insofern erinnert mich das an die Bildungs- und Wissenschaftsfeindlickeit der Tea-Party-Ignoranten.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Nun ja ... der hohe Ausländeranteil in der Schweiz dürfte nicht nur der Armutszuwanderung geschuldet sei...


    Hast Du überhaupt gelesen, was ich bereits geschrieben habe? es geht nicht um Armutsszuwanderung, weil diese kaum eine Rolle spielt. Es geht um die Einwanderung von Gutverdienern, denen die Verstopfung der Strassen, das Zbauen der Landschaft und die steigenden Mietpreise angelastet wird. Auf Berliner Kiez-Deutsch: Gentrifizierung, ein Luxusproblem.
    #firstworldproblems


    http://www.nzz.ch/wirtschaft/w…-freie-stellen-1.18240294


    http://www.nzz.ch/wirtschaft/w…der-wirtschaft-1.18239972

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    ... dass es eben nicht so einfach ist, Druck auszuüben.


    Insbesondere dann nicht, wenn nur ein Teil "eines Vertrages" von vielen Verträgen nicht mehr erfüllt wird, alle anderen Vereinbarungen aber weiterlaufen....


    Du bist echt an Inkompetenz kaum zu überbieten ...



    http://bilaterale.ch/bilaterale/


    "Bilaterale


    Diese Bilateralen Verträge stehen auf dem Spiel
    Die sieben Abkommen sind wegen der «Guillotineklausel» alle miteinander verknüpft. Sie können weder seitens der Schweiz noch seitens der EU einzeln gekündigt werden.


    Personenfreizügigkeit
    ...
    Forschung
    ...
    Landverkehr
    ...
    Luftverkehr
    ....
    Handel mit Industrieprodukten
    ...
    Öffentliches Beschaffungswesen
    ...
    Handel mit Agrarprodukten
    ..."



    http://de.wikipedia.org/wiki/Guillotine-Klausel

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Ironie ist dir schon ein Begriff, oder?


    Es ist halt schön zu sehen, wie sich unsere Europapolitiker winden, nachdem sie gemerkt haben, das ihr Mantra von der Unkündbarkeit eben nicht bewahrheitet (zudem auch, da sie gemerkt haben, dass die Guillotine-Klausel auch Einstimmig beschlossen werden muss). ...


    Ich habe nicht den Eindruck, daß Du überhaupt verstehst wovon Du da redest (wie so oft). Da ist keine Ironie zum Nachteil der EU. Denn Es gibt kein Mantra der Unkündbarkeit, und die Guillotine-Klausel benachteiligt die Schweiz, da ihre bisherigen Vorteile in der erleichterten Teilhabe am Binnenmarkt wegfallen können. Die Rosinenpickerei ist nun vorbei. Eine "Bestrafung" hätte auf Nachahmer eine abschreckende Wirkung, keine förderliche. etc. etc.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    ...
    Viel wichtiger im dem Zusammenhang ist die Erkenntnis, dass man(n) (EU-) Verträge eben doch als souveräner Staat (einseitig) kündigen kann....


    Das ist keine neue Erkenntnis, nur hängen an den Verträgen mithilfe der Guillotine-Klausel noch weitere Handels-Verträge dran, die nun automatisch entfallen. Wie die NZZ gestern schrieb, macht sich die Schweiz nun zum Bittsteller in der EU.


    http://www.nzz.ch/aktuell/schw…-bittstellerin-1.18239492

    Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Es wird ja wohl niemand ausgewiesen sondern halt die Zuwanderung eingeschränkt. ...


    Du weist auch nicht, wovon Du Redest.


    Es geht dort schon mal nicht um Armutszuwanderung (diese spielt keine Rolle), sondern um den stetigen Zuzug von gut bis sehr gut verdienenden Arbeitnehmern, die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Weil sie "Wohnungen verteuern, Strassen verstopfen, kein Schwyzerdütsch reden, die Heimat Überfremden " und andere Sündenböckeleien. U.a. ist es eine Ablehnung von Deutschen, die Deutschfeindlichkeit ("Sauschwoben") gehört gerade in der "Deutsch"-Schweiz zur gerne gelebten Folklore.


    Es werden also genau die Leute abgelehnt, von denen hierzulande die AfD vorgibt, sie seien ihr in Deutschland als Zuzügler willkommen, nämlich Fachkräfte, Steuerzahler, und dann auch noch aus dem gleichen Kulturkreis.


    Ausserdem gibt dieser Verfassungszusatz die Diskriminierung auch von bereits in der Schweiz lebenden Ausländern vor, weil sie nur Schweizer Staatsbürger bevorzugt:


    http://www.masseneinwanderung.…initiative/initiativtext/


    " ...


    2 Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt. Die Höchstzahlen gelten für sämtliche Bewilligungen des Ausländerrechts unter Einbezug des Asylwesens. Der Anspruch auf dauerhaften Aufenthalt, auf Familiennachzug und auf Sozialleistungen kann beschränkt werden.


    3 Die jährlichen Höchstzahlen und Kontingente für erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer sind auf die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz unter Berücksichtigung eines Vorranges für Schweizerinnen und Schweizer auszurichten; die Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind einzubeziehen. Massgebende Kriterien für die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen sind insbesondere das Gesuch eines Arbeitgebers, die Integrationsfähigkeit und eine ausreichende, eigenständige Existenzgrundlage. ...."


    Selbst Grenzgänger, die also gar nicht eingewandert sind, aber Steuern zahlen, sind denen bereits lästig.


    Bei Verlängerung von Arbeitsverträgen von Ausländern wird wohl auch der Arbeitgeber wieder erstmal den Behörden zeigen müssen, ob es nicht noch irgendwelche Schweizer gibt. Ganz großes Kino.


    Das wird ein Grund für noch mehr Unternehmen sein, praktischerweise gleich ihren Betrieb in die EU zu verlagern, wegen niedrigerer Kosten, weniger Bürokratie und besserer Planbarkeit.
    :D

    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    ..., dass auf minderwertigere Materialien gesetzt werden musste ist absolut schade und wahrscheinlich verschlimmert das auch das Reflektions-Problem. ...


    Mit "minderwertig" wäre ich bei Plexiglas vorsichtig, denn es wird nicht so leicht brechen, wie Glas, also ist die Frustgefahr nach enem Fall geringer ;)