Beiträge von hottek

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    Original geschrieben von rasputin
    hottek: und was würde S21 daran ändern? Touristen würden den schnelleren Zug zum Flughafen/Messe doch ebenfalls nutzen. Im übrigen kann ein Geschäftsmann, der sich durch ein paar Touristen in der S-Bahn von einem lohnenden Geschäft abhalten lässt, nicht wirklich erfolgreich sein ;)


    ich schäme mich eben für manche Mitbürger, zumindest wenn die auf der Fahrt zum Billigflieger nach Malle sind ;) Oder noch schlimmer die Rückfahrten...



    Also ich persönlich finde es schon angenehmer wenn der Fernverkehr direkt und ohne Umwege über andere Bahnhöfe direkt zum Ziel kommt aber gleichzeitig der Fernverkehr trotzdem noch in die Stadt fahrt.


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    Außerdem hat die S-Bahn neue modernere Fahrzeuge


    na ja, modern waren die glaube ich vor 15 Jahren mal, hier in Stuttgart könnten die S-Bahnen problemlos sauberer gehalten werden, ich habe z.B. die Berliner S-Bashn schon gesehen, wesentlich älter, technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber sauber sind die wenigstens.

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    Original geschrieben von Bielefelder
    Also ich war schon mal in Stuttgart und ich kam ganz gut zum Flughafen vom Hauptbahnhof aus........ Außerdem ist das ein "etwas" anderer Airport als Frankfurt. Oder wollen die jetzt ALLE einen eigenen ICE-Anschluß haben? :confused:


    braucht eben ewig, da fährt man eine gute halbe Stunde. Und für Messebesucher denke ich ist die S-Bahn auch nicht die beste Lösung.


    Ich bin mal vor 2 Jahren zu einer Messe für Fachbesucher gefahren, im Zug kam ich mir vor wie in einem Malle-Flieger, überall Taschen, alle schon besoffen, also eine Fahrt zu einer Messe kann man sich eigentlich angenehmer vorstellen. Ok, bei mir ging es ja, komme ja aus der Gegend.


    Aber ich stelle mir gerade vor dass z.B. aus Paris ein Geschäftsmann mit dem TGV nach Stuttgart fährt, dort alles edel, sauber etc und der läuft dann durch den schäbigen Durchgang in den S-Bahnhof, sitzt in eine schäbige S-Bahn umgeben von Malle-Touristen, dreckige Sitze, Taschen etc, der wird dsann eine gute Meinung von deutscher Waren und Dienstleistungen haben...

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    Original geschrieben von VFBler
    Das wäre doch was: S21 ist tot, es lebe der Transrapid! Das ist unterschreib ich sofort :D !


    hehe, sehe wir verstehen uns ;)


    Ich könnte ja mal eine Skizze anfertigen bestehend aus dem alten Kopfbahnhof mit modernem Gleisvorfeld das mit 60 statt mit 30kmh befahren werden kann und zusätzlich auf der K21-Strecke zur Messe eine Transrapid-Strecke, das hat einen Vorteil dass dadurch die Allee die durch K21 leiden würde nicht abgeholzt werden muß weil der Transrapid weniger Platz braucht.


    Und das stecke ich nächsten Montag dem Sittler zu, mal schauen was die dazu sagen ;)

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    Original geschrieben von Bielefelder
    Ich wäre für eine Modernisierung des bestehenden Kopfbahnhof oder einen ICE-Halt an anderer Stelle bei Stuttgart. (Die Fildern-Problematik sehe ich auch aber diese Lösung wäre deutlich billiger als ein Tunnelbau unter der Stadt).


    das ist ja gerade das Problem, wenn du an den Fildern bauen willst brauchst du den Tunnel, und zwar den sicher teuersten von Stuttgart 21, weil am längsten.


    Denn ohne Tunnel zum Flughafen hast du dort eine total schlechte Verkehrsanbindung so dass es dann keinen Sinn mehr macht überhaupt ICE zu fahren. Und wenn der Tunnel dort hin gebaut werden soll kann man auch gleich S21 dazu bauen, das macht auch nicht mehr viel aus bei den Kosten.


    Genau das Problem mit der Anbindung der Messe/Flughafen war ja einer der Gründe warum S21 so geplant wurde.


    Ok, eine Möglichkeit gäbe es für die Anbindung des Flughafens/ICE-Bahnhof auf den Fildern an die City, aber wenn man die baut dann lynchen einen die Gegner, ich dachte gerade kurz an den Transrapid ;) Ok, das wäre eigentlich ein tolles Zugeständniss der Projektgegner an die Befürworter, wir bauen den Transrapid in Stuttgart, dann wäre ich sogar gegen S21 *Spinnereimode off* ;)

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    Original geschrieben von der.kleine.nick
    müssen Heiz- und Wasserverbrauch meines Wissens verbrauchsabhängig abgerechnet werden, eine Umlage nach Wohnfläche wäre demnach unzulässig.


    nicht ganz richtig, du kannst z.B. 70% über Heizkostenverteiler und die restlichen 30% nach Wohnfläche verteilen, wird oft so gemacht.


    Ich schätze mal dass das Problem dadurch entstanden ist dass die Besitzer der 2 Wohnungen gewechselt haben und dann bei der Eigentümmerversammlung der Verteilschlüssel geändert wurde. Früher wurde warscheinlich den Heizkostenverteilern ( Teile an Heizkörpern ) mehr vertraut, die neuen Eigentümmer haben warscheinlich den Verteilschlüssel zugunsten der Wohnfläche geändert und dein Vermieter wurde wohl bei der Versammlung überstimmt.

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    Original geschrieben von Bielefelder
    Warum baut man die neue Strecke nicht so dass sie Stuttgart am Rand tangiert und der ICE-Durchgangsbahnhof am Stadtrand von Stuttgart liegt? Ein gutes Beispiel ist hier der Fernbahnhof Frankfurt-Flughafen. Viele der auf der Schnellfahrstrecke durchfahrenden ICE fahren den Hauptbahnhof nicht mehr an und halten stattdessen am Fernbahnhof Flughafen. In Stuttgart wäre dieser Bahnhof sogar näher an der Stadt als es in Frankfurt der Fall ist.... Das würde auch gehen, es kann mir keiner erzählen das wäre nicht möglich nur muß man sowas eben unter Beteiligung der Bevölkerung machen. Eine solche Lösung wäre auf jeden Fall für sehr viel weniger Geld realisierbar.


    glaube mir, in Stuttgart ist es wesentlich schwerer auf den Fildern zu bauen als in der Stadt, dass die neue Messe gebaut werden konnte war schon ein Theater, 2. Startbahn gabs auch nicht und wenn da jetzt die Bahn ankommen würde und einen Bahnhof bauen dann wäre auf den Fildern etwas los ;)


    Ausserdem ist die Verkehrsanbindung der Stuttgarter City an die Messe/Flughafen viel zu schlecht um damit alles was über den Fernverkehr nach Stuttgart will von da in die Stadt zu fahren und man würde die nördliche Region Stuttgart vom Fernverkehr total abschneiden, wir im Norden müßten dann mit Regionalzügen nach Würzburg fahren wenn wir mit dem ICE in den Norden wollen bzw. mit dem RE nach Stuttgart, dann mit der S-Bahn 30 Minuten zur Messe und von da in den ICE, denke da wäre ich mit dem Auto schon in München bevor ich auf den Fildern im ICE sitzen würde ;)


    Schon jetzt lohnt es sich kaum zur Messe aus dem Norden mit der Bahn zu fahren, trotz Stau auf der Autobahn ist man meistens mit dem Auto schneller da.

    ein Gigaset 470IP z.B.


    das ist ein DECT-Telefon das sowohl an Festnetz als auch an das Lan angeschlossen wird. Dann kann man beim Telefonieren zwischen SIP oder Festnetz wählen und bei ankommenden Anrufen wird im Display gezeigt ob es über Festnetz oder SIP kommt.


    Ansonsten nimm eben einen Telekom-Router, der Speedport W701V ist z.B. für ein paar Euro bei eBay zu bekommen und ist technisch eine Fritzbox 7170, wenn man die Telekom-Firmware nicht mag kann man über ein paar Umwege sogar eine abgewandelte 7170-Firmware aufspielen. Aber deine Anwendung würde auch mit der Telekom-Firmware funktionieren

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    Original geschrieben von oleR


    Man muss auf jeden Fall verhindern, dass ein Zug einem anderen in die Quere kommt. Das heißt: Selbst wenn ein rotes Signal übersehen wird, müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, den Zug rechtzeitig zum Halten zu bekommen. Bei "herkömmlicher" Signalisierung hat man das so gelöst, dass am roten Signal ein Magnet liegt, der im Zug eine Zwangsbremsung auslöst. Der Zug stoppt aber nicht sofort, die Bremswege sind ja deutlich länger als beim Auto und gehen bis weit über 1 km bei Vollbremsung. Das Signal muss also rechtzeitig vor einer Gefahrenstelle stehen, damit der Zug nicht dort "reinrutscht". Das ganze läuft dann auch noch in Abhängigkeit von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beim Signal.


    klar, mein Beispiel mit ein paar Glasfaserkabeln in Kabelkanäle zu schmeißen und ein paar Steuergeräte im Tunnel zu verteilen war ein wenig "einfach" dargestellt.


    Aber ich vertraue der Bahn, die das ja immerhin schon ein paar Jahre macht und auch eigene IT-Abteilungen betreibt in dem Punkt dass das System sicher nicht vergessen wurde, der Tunnel wird breit genug sein um Signale aufzuhängen, an die Kabelverlegung wird sicher auch gedacht worden sein und eine grobe Vorplanung wird auch schon vorhanden sein, so blöd dass die den Tunnel bauen so dass kein Signal und keine Stromleitung reinpasst werden die auch nicht sein...


    Nun ja, anfangen mit der Regeltechnik wird sich sicher auch noch nicht lohnen, was kann man denn schon machen ? Technikräume existieren ja noch nicht...


    Ich behaupte mal dass man die Arbeiten in 2 Jahren erledigen kann, da braucht man keine 10 dafür, es handelt sich ja um ein Projekt mit recht wenig Weichen und recht klarem, übersichtlichen Linienverlauf, Züge kreuzen ja nicht und fahren in hohem Abstand in die Tunnel ein, es gibt auch keinen Güterverkehr sondern ausschließlich Personenzüge