Beiträge von hottek

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    Original geschrieben von scaleon
    Automatische Prozesse laufen nun mal so, wie man sie vorher eingestellt hat. Das, was hier Alice abzieht ist doch nur "arbeiten mit fremden Geld" ohne dabei Zinsen zahlen zu müssen. :flop:


    ich denke das ist bei den meisten Anbietern so eingestellt:


    - die Grundgebühr wird grundsätzlich immer für volle Abrechnungszeiträume berechnet, das wird erst bei Deaktivierung gestoppt


    - mit der Deaktivierung wird im System angestoßen dass diese Abbuchungen verschwinden und eben veranlasst dass eine Abschlussabrechnung erstellt wird bei der dann die zu viel berechnete Grundgebühr mit angefallenen Gesprächsgebühren verrechnet wird und das zu viel bezahlte erstattet wird.


    Oft überschneidet sich das Inkasso ( oft 14 Tage nach Rechnung ) der Rechnungen sogar mit der Abschlussabrechnung so dass das ganze nur interne Verrechnungen auf dem Kundenkonto sind. Also kommt dann gar keine Abbuchung


    Es geht eben nicht immer alles 100%, die Software hat evtl dafür gar keine Option und ich denke auch nicht dass es etwas mit "Arbeiten mit Geld" zu tun hat, dafür sind zur Zeit die Zinsen viel zu niedrig ;) Das macht so gut wie jeder Anbieter so

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    Original geschrieben von Tacco
    Panik habe ich überhaupt keine, notfalls wird das Geld zurückgebucht.
    Habe das jetzt erstmal nicht gemacht, sondern eine Mail geschrieben in welcher ich zur Rückbuchung auffordere.
    Finde das ganze aber schon eine ziemliche Frechheit, es fügt sich jedoch nahtlos in das katastrophale Bild das ich von Alice erhalten habe ein.


    die T-Com hatte vor ein paar Jahren bei mir das selbe Problem und ich war Rechnungskunde, also habe ich der Rechnung ein paar mal wiedersprochen und bin dadurch in ein Mahnverfahren gerutscht. War das ein Problem da wieder rauszukommen. Hat mich 2 Einschreiben und viel Zeit gekostet. Ständig mit denen telefoniert, Kündigungsbestätigung hingeschickt etc...


    Hätte ich das Teil noch bezahlt hätte ich eben 2 Wochen auf das Geld verzichtet aber wesentlich weniger Arbeit damit gehabt.



    Seitdem bringe ich keine automatisierten Prozesse mehr durcheinander. Das macht alles noch schlimmer ;)

    ich behaupte mal in ein paar Tagen ( also kurz nach Vertragsende ) kommt eine Abschlussabrechung in der das wieder verbucht und erstattet wird. Da haben manche Anbieter einfach ein paar Probleme mit ihrer automatisierten Rechnungserstellung.


    Wenn du nachfragst wird das denke ich mal sofort aus dem System genommen, ansonsten eben durch die Abschlussabrechnung.


    Rücklastschrift würde ich hier keine machen, ist zu 99,9% keine Absicht gewesen und durch eine Rücklastschrift bringst du noch mehr durcheinander rein, da wird dann automatisch noch eine Gebühr dazu gebucht die dann auch wieder erstattet werden muss etc...

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    Original geschrieben von kues
    Hat schon mal jemand das Problem mit einem o2 Router (Comfort Variante in diesem Fall) gehabt, daß keine Verbindungen über die LAN-Ports, aber problemlos über WLAN möglich war?
    Der Router vergibt keine ordentliche IP-Adresse (irgendwas aus einem anderen 'privaten' IP-Bereich statt 192.168.1.x) und auch wenn man per Hand die IP und DNS Adressen einträgt bekommt man keinerlei Internetzugang, nicht mal den Router unter 192.168.1.1 kann man erreichen. Über WLAN kein Problem (DHCP mit IP aus 192.168.1.3x etc pp), aber auch bei einer aktiven WLAN Verbindung ist die "Client-Liste" (Weboberfläche des Routers) komplett leer. :confused:


    etwas mit 169.*.*.* ?`Das bedeutet ganz einfach dass der Computer den DHCP-Server nicht erreicht hat - Windows ( nicht der Router ) vergibt dann in diesem Fall eine IP die mit 169. anfängt so dass Windows-PCs untereinander ohne Server kommunizieren könnten...



    Also ich würde das Teil mal auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und nochmal probieren, wenns immer noch nicht geht dann einen anderen PC und Netzwerkkabel probieren und wenn es dann immer noch nicht geht hat es wohl den Chip der für die Ports zuständig ist zerschossen, evtl durch eine Überspannung.

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    Original geschrieben von Dauerposter
    Mit Anruferliste sind z.B. die entgangenen Anrufe auf dieses Mobilteil gemeint? Oder sind damit nur Anrufe gemeint, die generell die Basis erreicht haben, aber für andere MSN bestimmt waren? Mir kommt es nur darauf an, dass am neuen Mobilteil auch die Anrufe angezeigt werden, die an dieses Mobilteil (=eigene MSN) gerichtet waren und verpasst wurden.


    damit sind die Anrufe gemeint die dieses Mobilteil betreffen.


    Die Gigasets haben die Anruferliste grundsätzlich in der Basis gepeichert und dafür wurde wohl mal das Protokoll geändert. Zumindest können recht neue Mobilteile nicht auf Anrufslisten recht alter Basisstationen zugreifen, irgendwann wurde da wohl mal etwas verändert.


    Wenn man da dann in die Anruferliste will kommt erst mal ganz kurz eine leere Seite und dann landet man wieder in der Standby-Anzeige...

    also ich finde es gibt schlimmere Fotos.


    z.B. kann es im Moment passieren dass im Moment wenn man in Stuttgart ist beim Bahnhof eine Demonstration stattfindet und man in einem blöden Moment einem Fotograf oder Kameramann übern Weg läuft und man eigentlich gar nichts damit zu tun hat. Und am nächsten Tag ist man dann in einer Zeitung gut zu sehen neben ein paar Demonstranten.


    Oder man gafft bei einem Unfall was die Feuerwehr da macht und wird fotografiert.


    Das wäre peinlich aber rechtlich dagegen vorgehen kann man da eigentlich auch so gut wie gar nicht denn ansonsten könnten Zeitungen etc gar keine Fotos mehr veröffentlichen.


    Aber gegen solche Fotos sind die von Google gar nichts, das stört mich nicht dass jeder die weiße Fasade vom Haus in dem meine Wohnnug ist sieht, ok, die Satellitenschüsseln weil es kein Kabel gibt und es damals versäumt wurde eine Gemeinschaftsanlage zu installieren stören ein wenig, aber sooo arg stört es mich nicht dass man sieht dass ich in einem Mehrfamilienhaus wohne das Mitte der 90er gebaut wurde und blöderweise an der Südseite ein paar Parabolantennen hänge, mehr kann man da eh nicht erkennen :D

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    Original geschrieben von Latzel2
    Mit einigen mobilen Mikrozellen und etwas mehr Kooperation zwischen den Netzbetreibern (Übergabepunkte / Vermittlung in Fremdnetze am Ort der Veranstaltung), lässt sich eine nahezu 100%ige Versorgung für kurze Zeit realisieren. Selbstverständlich ist dabei auch eine Zusammenarbeit mit dem Veranstalter einer Großveranstaltung erforderlich. Es kostet Geld, bringt aber auch welches ein.
    Der Ort der Loveparade ist mindestens Wochen vor Beginn bekannt gewesen.


    also ich habe noch irgendwie im Kopf dass eine Funkzelle max ca. 60 Gespräche abfertigen kann, ich bin mir nicht sicher ob das pro Sektor ist oder eben komplett, ich gehe mal von Sektor aus, dann wären das 240 Gespräche pro Mast bei 4 Sektorstrahlern.


    Jetzt nehmen wir mal an 200000 Menschen sind an dem Ort, normalerweise wird recht wenig telefoniert, ist ja viel zu laut und die Leute nutzen eher SMS etc.


    Jetzt geht allerdings durch die Nachrichten dass dort ein Unfall passiert ist, viele Angehörigen wollen wissen wie es denen geht die auf dem Gelände sind und telefonieren. Und die Netze müssen mal eben z.B. 20000 Telefonate abwickeln.


    Wenn jetzt meine 240 Gespräche/BTS richtig sind bräuchte man dafür 83 BTS, wenn jetzt wirklich alle 200000 telefonieren wollen dann dann 833 BTS. Würde mal behaupten das ist so gut wie unmöglich so viel Infrastruktur zur Verfügung zu stellen dass 100% Verfügbarkeit möglich ist.


    Alles natürlich Halbwissen und Milchmädchenrechnungen von mir, hoffe jemand der sich besser auskennt korrigiert mich :)

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    Original geschrieben von Thomas4711
    die Luftschnittstelle ist das kleinste Problem, die kann man mit mobilen BTS in kurzer Zeit beliebig ausbauen.
    Alles was Kabelgebunden ist, kann man problemlos ausbauen, aber das wird sicherlich nicht für eine mehrstündige Grossveranstaltung gemacht, der Aufwand und die Kosten sind nicht vertretbar.


    hmm, denkst du es ist möglich ein Netz aufzubauen das in der Funkschnittstelle so viele Timeslots übrig hat ? Ich denke da bräuchte man wirklich extrem kleine Zellen, so 50m pro Zelle, denke nicht dass die Netzplanung fürs übrige Netz an einer Stelle so viele Möglichkeiten lässt. In so einer Stadt strahlen ja schon einige Sender auf das Gebiet, denen ihre Frequenzen sind ja dann für mobile Sender tabu.


    Klar, man könnte ein Notnetz aufbauen und auf Handover etc verzichten um nicht noch ewige Konfigurationen und Tests zu machen, aber wirklich jeder könnte sicher auch dann nicht telefonieren.



    Um die Daten wegzubringen würde ich über IP direkt in eine dafür vorgesehene Vermittlungsstelle gehen die dann speziell für solche Sachen immer genutzt wird. Muß ja nicht vor Ort sein. Denke mal Glasfaser liegt in Großstädten genug im Boden, alleine durch den VDSL-Ausbau, T-Systems könnte da sicher irgendwelche Lösungen anbieten.

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    Original geschrieben von rasputin
    Ich bin (fast) täglich in Stuttgart, weil ich hier wohne. Natürlich gibt es auch diese von dir angesprochenen "Demonstrationstouristen", aber ich habe insgesamt einen gänzlich anderen Eindruck gewonnen, als du. Aus Interesse habe ich mir mittlerweile mehrere dieser Demos angesehen und war erstaunt darüber, wie viele "normale" Bürger dort anwesend waren. Ich habe auch viele ältere, sehr vernünftig wirkende Menschen angetroffen, die ich eher (mindestens) dem oberen Ende der Mittelschicht zuordnen würde. Dass dort also quasi ausschließlich die üblichen Krawallmacher anzutreffen sind, wird der Sache absolut nicht gerecht.


    ok, evtl ist es ja unter der Woche anders, ich war ja Sonntag Abends da. Wie gesagt, die haben sogar die B27 vom Bahnhof in Richtung Pragsattel gestürmt und blockiert, denke nicht dass das so genehmigt war.


    Ok, ich muß dazu sagen gegen später kam ein Mann aus den Reihen der Demonstranten der diese Aktion mitbekommen hat und wohl zu den Organisatoren gehört hat und nach ein wenig meckern haben sie auf ihn gehört und die B27 wieder freigegeben, ein paar "Normale" sind also doch dabei :)

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    Original geschrieben von diger
    Was übrigens die Reichweite angeht, so komme ich mit so einen billigen China Mist gute 60km (im 2m Band) weit (Ein gutes Gerät, z.B. von ICOM hat da noch weitaus mehr Möglichkeiten). Davon träumen die Polizisten hier nur.


    die Frage ist hier ob das überhaupt gewünscht ist, der Vorteil an 2m ist ja dass hier jede Organisation auch bei Großschadensereignissen sozusagen unter sich ist, 2m ist ja der Einsatzstellenfunk. Wäre ärgerlich wenn 30km weiter ein anderer Einsatz läuft und man ständig andere Funksprüche sich antun muß und evtl der Trupp im Gebäude mit seiner Meldung nicht durchkommt. Mehr wie die 5km Reichweite in bebauten Gebiet haben wir eigentlich noch nie gebraucht....


    Für großflächige Kommunikation gibt es ja das 4m-Funknetz das mit Relais ausgestattet ist und für ganz wichtige Sachen kann da sogar die Leitstelle alle Kommunikation unterbrechen und wichtige Anweisungen unverzöglich durchgeben. Hier wurde es auch durch die FMS-Erweiterung ausgestattet, da kann man ohne groß rumzufunken einfache Sachen wie "Einsatzbefehl erhalten, auf dem Weg zum Einsatzort" mit einem einfachen Knopfdruck durchgeben und die Leitstelle sieht wo man gerade ist, recht primitives System aber es funktioniert sehr gut. Denke so alt ist das Netz selber nicht mal, wurde glaube ich in den 90ern mal erneuert bei uns.


    Dann gibt es noch das Alarmierungsnetz, ein Pocsag-Netz im 2m-Bereich bei dem man, ich sage immer Scalls mit anderen Gehäusen einsetzt. So kann man schon wenn der Alarm kommt auf dem Display vom Piepser sehen was Sache ist und wo man hin muß.



    Also zumindest bei uns gibt es keine großen Probleme mit dem Funk. FMS und digitale Alarmierung haben das 4m-Funknetz stark entlastet, 2m tut seinen Zweck und wenn man unbedingt mit einer Handquetsche rumlaufen will und mit der Leistelle funken will gibts für solche Führungskräfte wenn das Budget es zulässt auch tragbare 4m-Handfunkgeräte ;)




    Tetra finde ich aber trotzdem toll, ich würde es aber am Anfang erst mal als Ersatz für das 4m-Netz verwenden, also vom Fahrezug zur Zentrale oder Leitstelle, am Einsatzort selber sehe ich da persönlich irgendwie keinen Bedarf. Klar könnte man dann seine Leute direkt anfunken etc, aber das andere Thema ist, will man das überhaupt ? Ist doch viel einfacher wenn man einfach das Micro in die Hand nimmt und einfach drauf los redet anstatt erst mal zu überlegen ob jetzt der Trupp auch Funkgerät 1 eingesteckt hat oder Funkgerät 2 etc ;)


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    Die Vermittlungstechnik währe das gerinste Problem, das Problem ist da eher, den ganze Traffic weg zu bekommen, z.b. in andere Netze rein. Die Netzübergänge sind da der limitierende Faktor.
    Und sowas für eine 10 Std. Veranstaltung auszubauen, ist vollkommen unrealistisch, weil nicht bezahlbar und machbar.


    also ich sehe da eher das Problem in der Luftschnittstelle, alles andere was Kabel hat könnte man irgendwie ausbauen ;)